Frage zu Polfiltern

17/08/2009 - 09:26 von Gottfried | Report spam
Habe mal eine Frage zu Polfiltern: Gibt es eigentlich eine sinnstiftende
Begründung für die cos²phi-Abhàngigkeit der Durchgàngigkeit bei gegeneinander
verdrehten (linear polarisierenden) Filtern?

Mit 'sinnstiftend' meine ich jetzt nicht, daß sich das aus Formeln (der QM?)
ableiten làsst. Wenn man eine Formel findet, ist das immer fein, aber eine
Formel beschreibt ja nur, sie erklàrt ja nix.



Grüsse, Gottfried
Zen 101: Split hair with a blunt knife.
 

Lesen sie die antworten

#1 Rolf Bombach
17/08/2009 - 09:43 | Warnen spam
Gottfried wrote:
Habe mal eine Frage zu Polfiltern: Gibt es eigentlich eine sinnstiftende
Begründung für die cos²phi-Abhàngigkeit der Durchgàngigkeit bei gegeneinander
verdrehten (linear polarisierenden) Filtern?



Der Experimentator sieht da folgende Sachzwànge:

Licht làsst sich vollstàndig und verlustfrei in zwei senkrecht zueinander
stehende linear polarisierte Anteile auftrennen.

Jetzt muss man sich eine Funktion ausdenken, die den Energiesatz
berücksichtigt. Ein Testfall ist z.B. bereits linear polarisiertes
Licht unter 45°. Da bleibt dann fast nur noch cos2phi + sin2phi = 1
übrig. Möglicherweise verwirrlich ist, dass der Polarisator auf
die Amplitude der Felder wirkt, die Intensitàt aber vom Quadrat
der Amplitude abhàngt.

Mit 'sinnstiftend' meine ich jetzt nicht, daß sich das aus Formeln (der QM?)
ableiten làsst. Wenn man eine Formel findet, ist das immer fein, aber eine
Formel beschreibt ja nur, sie erklàrt ja nix.



Nein, QM ist nicht nötig, Lineal mit Geodreieck und Pythagoras reichen.
Einfach Feldkomponente projizieren und quadrieren nicht vergessen.

Und ausreichend Abstand zu, àh, wie hiess er noch, der Photomechaniker?

mfg Rolf Bombach

Ähnliche fragen