Frage zu Schaltungsdetail(nochmal KHV)

13/09/2011 - 19:57 von Holger Beyer | Report spam
Am Ausgang eines Kopfhöhrerverstàrkers sind 2 Kondensatoren
parallelgeschaltet. Gehen hohe Frequenzen lieber über einen kleinen
Kondensator ? Abgesehen davon, dass diese Variante kaum jemanden schmecken
wird, da einfache Versorgungsspannung und Koppel-Kondensatoren. Aber ruhig
mal ausprobieren, wies klingt kann man ja mal.
http://www.fralu.de/headphone.html

Holly
 

Lesen sie die antworten

#1 Marcel Müller
13/09/2011 - 20:55 | Warnen spam
Holger Beyer wrote:
Am Ausgang eines Kopfhöhrerverstàrkers sind 2 Kondensatoren
parallelgeschaltet. Gehen hohe Frequenzen lieber über einen kleinen
Kondensator ?



Wenn der große bei der Frequenz schon wie eine Spule wirkt, schon. Aber
dazu muss man schon auf Langwellenfrequenzen vordringen.


Abgesehen davon, dass diese Variante kaum jemanden schmecken
wird, da einfache Versorgungsspannung und Koppel-Kondensatoren.



Für einen Ausgangs-Koppelelko im NF-Bereich ist die Überbrückung mit
einem kleinen Folienkondensator in jeder Weise nutzlos, da der 1000µF
Elko bei 20kHz sogar deutlich bessere Eigenschaften hat, als bei 50Hz.
Das gilt sogar für den ESR.

Bei den Blockkondensatoren in der Versorgungsspannung sieht die Sache
anders aus. Da sollen auch höhere Frequenzen geblockt werden.


Wesentlich nützlicher als der 1µ Folienkondensator am Ausgang wàre ein
Widerstand parallel zur KH-Buchse, damit der Elko kontrolliert ge- und
entladen wird. Andernfalls könnte ein im Betrieb gezogener KH gefolgt
von Anstecken ohne Spannungsversorgung die Ladung des Elkos rückwàrts
über den Ausgang in den Verstàrkerchip jagen. Wàhrend die
Verstàrkerchips üblicherweise kurzschlussfest sind, gilt das nicht
unbedingt für das unkontrollierte Einspeisen von Leistung an nicht dafür
vorgesehenen Pins. Vor allem dann nicht, wenn wie üblich Klinken-Buchsen
genutzt werden, die beim Einstecken auch gerne mal einen kurzzeitigen
Kurzschluss verursachen.


Marcel

Ähnliche fragen