Frage zum Linux-Upgrade

19/01/2008 - 13:21 von Mathias Grewin | Report spam
Hallo!

Der normale Weg eines Linux-Upgrades funktioniert
über CDROM bzw. DVD.

Warum ist es eigentlich nicht möglich, bei einem
solchen Upgrade - z.B. von SuSE 10.2 auf 10.3 -
einfach die Quellen zu den SuSE 10.3 Quellen
einzutragen, um dann alles online tàtigen zu lassen?

Schliesslich kann man ja auch KDE oder den Kernel
mitsamt Quellen online aktualisieren.

Der Vorteil bei einer solchen Methode des Upgrades wàre,
das auch solche Programme mit neueren Paketen aktualisiert
bzw. deren Abhàngigkeiten aufgelöst werden könnten, die
nicht auf den CDRom's bzw der DVD zu finden sind.

Kann mir jemand erklàren, warum das so nicht angeboten
werden kann?

Gruss

Mathias
 

Lesen sie die antworten

#1 Falk Krönert
19/01/2008 - 14:46 | Warnen spam
Mathias Grewin wrote:

Hallo!

Der normale Weg eines Linux-Upgrades funktioniert
über CDROM bzw. DVD.

Warum ist es eigentlich nicht möglich, bei einem
solchen Upgrade - z.B. von SuSE 10.2 auf 10.3 -
einfach die Quellen zu den SuSE 10.3 Quellen
einzutragen, um dann alles online tàtigen zu lassen?

Schliesslich kann man ja auch KDE oder den Kernel
mitsamt Quellen online aktualisieren.

Der Vorteil bei einer solchen Methode des Upgrades wàre,
das auch solche Programme mit neueren Paketen aktualisiert
bzw. deren Abhàngigkeiten aufgelöst werden könnten, die
nicht auf den CDRom's bzw der DVD zu finden sind.

Kann mir jemand erklàren, warum das so nicht angeboten
werden kann?



Ich habe es von 10.2 auf 10.3 mit Yum genau so gemacht, und das auf mehreren
Computern. Hat den Vorteil, dass man nicht die ganzen Packman-Pakete oder
selbstgebaute neu installieren muss und nicht jeder Computer ein
DVD-Laufwerk braucht. Und mit einem privaten Repository als Cache geht das
auch ziemlich schnell.
Ich habe die Upgrades aber stückweise gemacht. Zuerst Rpm selbst und alles
was davon abhàngt, dann Yast und alle Suse-spezifischen Tools, dann alles
KDE-màßige, Gnome, dann alles Xorg usw. Manchmal habe ich allerdings
einzelne Repositorys abschalten müssen, damit alle Abhàngigkeiten stimmten.
Zuletzt waren dann die gcc, die Shells, die glibc und der Kernel dran. Gab
keine Probleme. Grub und ssh habe ich erst nach dem Neustart mit einem dann
letzten yum upgrade und mit allen aktivierten Repositorys, besonders
opensuse-updates, aktualisiert.
Die heruntergeladenen Pakete habe ich dann mit find aus dem Yum-Cache
gefischt und den anderen Systemen am Stück mit rpm -Uhv * vorgesetzt.
Nach dem Upgrade muss man die ganzen .rpmsave und .rpmnew Dateien aus /etc
und sonstwo durchsehen, aber das ist sonst auch nicht anders.


Falk

Ähnliche fragen