Frage zum Logic channel pod der Hameg HMOxxxx

01/07/2014 - 18:25 von Peter Heitzer | Report spam
Ist am Anschluss für die digitalen Kanàle zwingend ein Logiktastkopf
wie der HO3508 notwendig oder könnte man über ein Flachbandkabel
direkt an einer TTL Schaltung mit max. 10 MHz messen?
Im Handbuch zum HMO1002 steht unter 6.3.3 man könne alle Einstellungen
auch ohne angeschlossenen HO3508 vornehmen.
Weiss jemand, was im HO3508 drinnen ist, "nur" Pegelwandler oder
aufwendigere Mimik wie ein FPGA?

Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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#1 horst-d.winzler
01/07/2014 - 20:02 | Warnen spam
Am 01.07.2014 18:25, schrieb Peter Heitzer:
Ist am Anschluss für die digitalen Kanàle zwingend ein Logiktastkopf
wie der HO3508 notwendig oder könnte man über ein Flachbandkabel
direkt an einer TTL Schaltung mit max. 10 MHz messen?



Ein tastkopf wird verwendet um das zu messende signal möglichst wenig zu
verfàlschen. Der HO3508 besitzt eine impedanz von 100_kOhm || <4pF. 4pF
weisen bei 10_MHz 4_kOhm auf. Das eben frequenzabhàngig. Weiter schützt
es den oszi-eingang gegen zu hohe spannungen. Der HO3508 vertràgt max
40_Vs. Ein tastkopf ist allemal billiger als die reparatur eines oszis.
Ein weiterer vorteil eines tastkopfes ist, das durch die ultrakurze
leitung (tastkopf-bauelement) ev. einstreuungen vermieden bzw sehr
gedàmpft werden. Aus all diesen gründen ist ein tastkopf eigentlich
unvermeidbar.

mfg hdw

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