Frage in Zusammenhang mit der (inzwischen ausgesetzten) RSA factoring challenge

14/03/2013 - 20:34 von Timo | Report spam
Hallo!

Da gab es doch mal diese RSA-factoring challenge, bei der
viel Geld ausgelobt worden war für den Fall, dass man es schafft,
bestimmte vorgegebene Zahlen, die Produkte zweier sehr großer
Primzahlen sind, zu faktorisieren.

Offenbar sind bisher nicht alle damals zur Disopsition gestellten
Zahlen faktorisiert worden.

Die Challenge ist inzwischen ausgesetzt. D.h., es gibt kein Geld
mehr, sondern man kann allennfalls noh Ruhm ernten, wenn man
eine von den Zahlen "knackt".

Bevor ich mich jetzt weiter (wahrscheinlich ebenso erfolglos wie
die Mehrheit der Weltbevölkerung) in das nicht uninteressante
Thema Ganzzahlfaktorisierung vertiefe:

Gibt es für jemanden, der ein Verfahren findet, derartige Zahlen
auf dem hauseigenen PC in einem ertràglichen Zeitraum zu
faktorisieren, eine Chance, dadurch zu einem anstàndigen und
legalen Lebensunterhalt zu kommen oder ist das Interesse an
derartigem Wissen doch zu gering?
Was müsste man an rechtlichen Dingen wissen, um bei der
Vermarktung solchen Wissens nicht über den Tisch gezogen zu
werden?

Freundliche Grüße

Timo
 

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#1 mock
20/03/2013 - 22:52 | Warnen spam
On 14 Mrz., 20:34, Timo wrote:
Hallo!

Da gab es doch mal diese RSA-factoring challenge, bei der
viel Geld ausgelobt worden war für den Fall, dass man es schafft,
bestimmte vorgegebene Zahlen, die Produkte zweier sehr großer
Primzahlen sind, zu faktorisieren.

Offenbar sind bisher nicht alle damals zur Disopsition gestellten
Zahlen faktorisiert worden.

Die Challenge ist inzwischen ausgesetzt. D.h., es gibt kein Geld
mehr, sondern man kann allennfalls noh Ruhm ernten, wenn man
eine von den Zahlen "knackt".

Bevor ich mich jetzt weiter (wahrscheinlich ebenso erfolglos wie
die Mehrheit der Weltbevölkerung) in das nicht uninteressante
Thema Ganzzahlfaktorisierung vertiefe:

Gibt es für jemanden, der ein Verfahren findet, derartige Zahlen
auf dem hauseigenen PC in einem ertràglichen Zeitraum zu
faktorisieren, eine Chance, dadurch zu einem anstàndigen und
legalen Lebensunterhalt zu kommen oder ist das Interesse an
derartigem Wissen doch zu gering?
Was müsste man an rechtlichen Dingen wissen, um bei der
Vermarktung solchen Wissens nicht über den Tisch gezogen zu
werden?



Auf jeden Fall sollte man auf sein Leben achtgeben und ein paar
Vertraute einweihen.

Ich würde anonym RSA-2048 und seine Faktoren auf irgendeiner Plattform
veröffentlichen und die Reaktion beobachten. Das merkt schon jemand.
Dann den Algorithmus irgendwo ins Netz stellen, wobei der einem
Veröffentlichungsautomatismus unterliegt, wenn dieser nicht
wöchentlich unterbrochen wird.

Selbst wenn man nur Faktoren verkaufen will, empfiehlt es sich, sich
unter den Schutz eines Staates zu stellen. Die Drohung einer
Veröffentlichung würde ich als Lebensversicherung ansehen.

Es gibt meines Wissens, jedenfalls in Deutschland, keine rechtliche
Beschrànkung des Verkaufs von Divisionsergebnissen.

Ich bastele auch daran und habe sogar eine neue Methode entdeckt.
(Ggfs. Mail)

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