Fragen zu RFM-01 02 12

12/05/2009 - 12:09 von Stefan Brröring | Report spam
Hallo,

ich schlage mich hier momentan mit Sende-Empfangsmodulen von Hopepf
herum. Im Prinzip funktioniert das auch schon, aber mir sind da ein paar
Dinge nicht ganz klar, insbesondere, was die Modulation angeht.

Ich habe mir dazu schon die Datenblàtte zu den Chips rausgesucht: IA4220
bzw. IA4320, bzw. SI4220 und SI4320.

Was mir auffàllt ist, dass ich nachdem der Sender aktviert wurde einfach
die zu sendenen Bits ohne Start- und Stopbit in den Sender reinschiebe.
Auf der Empfàngerseite erhalte ich dann ebenfalls die Bits in der
Reihenfolge, wie sie in den Sender reingeschoben werden.
Wie erfolgt hier die Synchronisation?

Wenn ich z.B. 8 Bytes mit 00 sende, dann sind das 64Bits, ohne 1-0
Wechsel. Das müsste doch irgendwann Probleme mit der Genauigkeit des
Taktsignals geben?

Ich sende momentan für jede 1 -> 01 und für jede 0 -> 10. Damit habe ich
dann maximal zwei gleiche Bits direkt hintereinander, aber damit
halbiere ich den Datendurchsatz. Alternativ könnte man z.B. nach jeweils
8 Bytes oder so einmal AA zur Synchronisation einfügen.

Kann mir da jemand weiterhelfen?


Gruß

Stefan DF9BI
 

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#1 Uwe Hercksen
12/05/2009 - 13:19 | Warnen spam
Stefan Brröring schrieb:

ich schlage mich hier momentan mit Sende-Empfangsmodulen von Hopepf
herum. Im Prinzip funktioniert das auch schon, aber mir sind da ein paar
Dinge nicht ganz klar, insbesondere, was die Modulation angeht.

Ich habe mir dazu schon die Datenblàtte zu den Chips rausgesucht: IA4220
bzw. IA4320, bzw. SI4220 und SI4320.

Was mir auffàllt ist, dass ich nachdem der Sender aktviert wurde einfach
die zu sendenen Bits ohne Start- und Stopbit in den Sender reinschiebe.
Auf der Empfàngerseite erhalte ich dann ebenfalls die Bits in der
Reihenfolge, wie sie in den Sender reingeschoben werden.
Wie erfolgt hier die Synchronisation?

Wenn ich z.B. 8 Bytes mit 00 sende, dann sind das 64Bits, ohne 1-0
Wechsel. Das müsste doch irgendwann Probleme mit der Genauigkeit des
Taktsignals geben?

Ich sende momentan für jede 1 -> 01 und für jede 0 -> 10. Damit habe ich
dann maximal zwei gleiche Bits direkt hintereinander, aber damit
halbiere ich den Datendurchsatz. Alternativ könnte man z.B. nach jeweils
8 Bytes oder so einmal AA zur Synchronisation einfügen.



Hallo,

Sender und Empfànger machen nur die reine Datenübertragung, für die
Synchronisation bist Du voll selber verantwortlich.

Damit müsste asynchrone serielle Übertragung wie bei RS232 gehen, mit
passender Baudrate für die Modulationsbandbreite.

Oder synchrone serielle Übertragung wie bei àlteren speziellen Modems,
da gibt es dann einen Vorspann zur Synchronisation.

Oder man nimmt Manchesterkodierung wie auch bei Floppies, da hat man
dann halbe Datenrate.

Je nach Stabilitàt des Taktgebers für Sender und Empfànger kann man auch
làngere Datenpakete ohne Takt übertragen, es dürfen halt die
Oszillatoren nicht mehr als eine halbe Bitbreite auseinanderlaufen.
Wenn beide einen Fehler von 100 ppm haben können sind das maximal 200
ppm Unterschied, rechnerisch könnte man da immer noch 2500 Bits in einem
Paket übertragen, man bleibt besser unter 1000. Bei Quarzoszillatoren
auf beiden Seiten sollten 8 bis 64 Bytes in einem Paket noch möglich sein.

Bye

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