Fragen zum 68k

22/07/2013 - 12:41 von Peter Heitzer | Report spam
Muß der Speicherbereich, in dem die Interuptvektoren liegen, zwingend RAM
sein oder ginge es auch, z.B. ab $000000 EPROM und daran anschliessend
das RAM zu legen?
Damit würde sich der Schaltaufwand für ein Minimalsystem verringern, da
keine aufwendige ROM-Einblendung für den Resetvektor und SSP erforderlich
wàre.
Zu -DTACK noch:
Reicht 150ns EPROM, wenn ich DTACK gleich mit den Selektsignalen des Adress-
dekoders verknüpfe und der 68k mit max. 8 MHz getaktet ist?
Beim EPAK68k hat es die ct so gemacht und dort sogar mit 250ns EPROMs
benutzt.



Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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#1 Holger
22/07/2013 - 13:40 | Warnen spam
Peter Heitzer schrieb:

Muß der Speicherbereich, in dem die Interuptvektoren liegen, zwingend RAM
sein oder ginge es auch, z.B. ab $000000 EPROM und daran anschliessend
das RAM zu legen?



Der Vektor für Reset muß natürlich zwingend im EPROM sein, damit der
Prozessor überhaupt sein Programm findet.

Damit würde sich der Schaltaufwand für ein Minimalsystem verringern, da
keine aufwendige ROM-Einblendung für den Resetvektor und SSP erforderlich
wàre.



Dann leg doch das ROM auf die unteren Adressen, beginnend mit $0. Du
kannst die Vektoren dann eben nicht mehr im Betrieb àndern, was
bedeutet, daß dein BIOS mit fixen Zeigern arbeitet.

Zu -DTACK noch:
Reicht 150ns EPROM, wenn ich DTACK gleich mit den Selektsignalen des Adress-
dekoders verknüpfe und der 68k mit max. 8 MHz getaktet ist?
Beim EPAK68k hat es die ct so gemacht und dort sogar mit 250ns EPROMs
benutzt.



Dann würde ich sagen, das sollte reichen. 90ns nach DTACK sind die Daten
gültig, und 187 ns dauert es, bis AS und DS wieder auf "high impedance"
sind.

Holger

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