freier Fall

22/01/2008 - 12:33 von Thomas Heger | Report spam
Hi NG

mein seltsames Modell hatte ich ja schon mal vorgestellt. Hier noch ein paar
Ergànzungen.

Es geht von einer Annahme aus, die zwar falsch ist, aber trotzdem Sinn
ergibt. Ich nehme an, die Zeitachse wàre real und Zeitablauf eine Bewegung.
Hmm, ok das stimmt nicht. Aber es stimmt nur nicht in unserer
Betrachtungsweise, die man bezeichnen kann als die Sichtweise eines lokalen
Beobachters. Mein Modell geht von Weltlinien frei fallender Körper aus. Da
Zeit real betrachtet wird sind die Raumachsen im Gegenzug immaginàr. Sowas
wie Raum muß ich also erst definieren. Raum wird definiert als senkrecht zur
Zeitachse und zwar für jedes Objekt einzeln. Es gibt also keinen
einheitlichen Raum sondern jedes Objekt hat seine eigene Definition. Diese
ist aber über die Aussagen der RT mit der Zeit verknüpft. Senkrecht zu
meiner Zeitachse habe ich also den Begriff Raum und kann ràumliche
Beziehungen definieren. In Zeitrichtung schiebt eine unbekannte Kraft die
Objekte über ihre Weltlinie und zwar mit konstant c. Und natürlich für alle
Objekte gleich. Diese können sich nur senkrecht zur Zeitachse bewegen. In
dieser Richtung bewegt sich auch das Licht.

Die Verknüpfung der Objekte erfolgt über etwas, das ich einfach Einfluß
nenne. Es ist das, was ein Event in seine Zukunft strahlt. In dem Modell ist
das ein Kegel mit kugeliger Vorderseite: ein Stück aus einer Kugel. Jedes
Event sendet solche Einflüße aus. Da die Radien differieren ergibt sich ein
Überlagerungsmuster, welches mit der Zeitachse mitlàuft. Für den lokalen
Beobachter sieht das stabil aus. Meine Vermutung dazu ist, das man solche
Muster als Materie bezeichnen kann. Diese Muster können sich relativ zu dem
Beobachter bewegen, machen das aber nicht ohne Grund.

Erst mal ruhen die Objekte in dem Modell, da sie ja als frei fallend
angenommen werden. Deshalb werden sie in einer ersten Nàherung weggelassen
und nur mit ihrem energetischen Äquvalent berücksichtigt. Es gibt nun also
nur Energie und Zeit in dem Modell. Gravitation als Kraft kommt als
Eigenschaft des Raumes nur in der Geometrie dieses Modells vor. Gravitation
wird kodiert als Krümmung einer Weltlinie, wobei sich hier die Weltlinien
auf den Raum beziehen (da keine Objekte vorhanden). Das klingt sicher auch
schrecklich. Aber: diese Annahme ergibt Sinn. Dunkle Materie soll angeblich
die Galaxien zusammenhalten. Gefunden hat man sie nicht. In meinem Modell
gibt es sowas natürlich nicht, da ja die Geometrie der Raumzeit betrachtet
wird. In einer Galaxie würde demnach der Raum rotieren und die Sterne wie
kleine Korkenstückchen einfach mitnehmen. Eine andere Anwendung dieses
Modells wàren voids. Voids sind in meinem Modell nicht leergesaugt Gebiete,
sondern Gebiete mit wenig Inhalt die nicht gravitativ gebunden expandiert
sind und sich demnach auch nicht wieder gefüllt haben. Als weitere Anwendung
fiele mir die Pioneer Anomalie ein. In meinem Modell sind ja die Objekte
frei fallend angenommen und damit in Ruhe zu dem Modell. Pioneer ist es aber
nicht, da es mit Raketenkraft entgegen der Gravitation der Sonnen
beschleunigt wurde. Da macht nun die Eigenbewegung der Sonde senkrecht zum
Gravitationsfeld einen Unterschied ob sich die Sonde in Richtung oder
entgegengesetzt der Abnahme der Gravitation bewegt.

Thomas Heger
 

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#1 Thomas Heger
23/01/2008 - 09:21 | Warnen spam
Hier noch ein paar Ergànzungen:

In dem Modell gibt es keine Materie. Für die Berechnung der Gravitation wird
nicht auf die Materie abgestellt sondern auf die Energie und Raum.
Gravitation wird betrachtet als Überlagerung der Eigenschaften benachbarter
Raumbereiche. Dabei wird eine Methode àhnlich der Pfadintegralmethode
benutzt. Etwas im Raum wird betrachtet als Überlagerung aller möglichen
Pfade auf denen Einflüße von der Vergangenheit in die Zukunft gelangen
können.

Ein Stück dieses Raumes wird als mit einer gewissen Tràgheit ausgestattet
betrachtet. Das stimmt zwar nicht, làßt sich aber so besser vorstellen. Man
nimmt an, ein frei fallender Körper ist in ballistischer Bewegung, wobei die
Geschwindigkeit vorgegeben (c) ist aber die Richtung sich àndern kann. Die
geschilderte Mannigfaltigkeit ist gebildet aus den Weltlinien frei fallender
Körper. Das ist ungefàhr das selbe wie die Raumzeit der ART. Nur wird hier
nicht von Raumzeit gesprochen, sondern von etwas mit unklaren bzw.
undefinerten Eigenschaften, die nicht nur raumzeitlich gemeint sind.

Es meint einfach den physikalischen Raum betrachtet in Zeitrichtung. Um das
zu realisieren statte ich die Punkte dieser Mannigfaltigkeit mit der
Fàhigkeit aus, beliebige Schwingungen auszuführen.

Das Bild sieht nun so aus:
eine gekrümmte Flàche ist in zeitlicher Bewegung und kann schwingen. Die
Schwingungen sind von unterschiedlichster Frequenz und Richtung und breiten
sich über die gesamte Flàche aus. Auch diese Schwingungen werden als mit c
sich bewegend angenommen. Der ganze Mechanismus beruht auf einer
Generalisierung von Lichtkegeln. Ein Objekt in einem leeren Bereich strahlt
in seine Zukunft. Die Überlagerung seiner Wellen ergibt wieder das Object
selbst, aber nun in der Zukunft. Lichtartige Wellen überlagern sich nicht am
gleichen Ort sondern wandern ringförmig fort.

Jedwedes Ereignis in so einem Raumbereich tràgt nun zu dem Bewegungszustand
dieses Elementes in Zeitrichtung bei. Die Überlagerung aller Einflüsse gibt
für jeden Punkt eine neue resultierende Richtung, welches die Fortsetzung
dieser Weltlinie bestimmt. Benachbarte Raumbereiche haben benachbarte
Vergangenheiten und daher eine àhnliche resultierende Trajektorie.

Freier Fall ist in dem Modell Ruhe. Es ist einfach nur Existenz. Abweichung
vom freien Fall bedeutet Beschleunigung. Dabei ist es egal, wie die
Beschleunigung durchgeführt wird. Ich sitze auf einem Stuhl und der
beschleunigt mich vom freien Fall weg. Ich könnte auch einen Ball werfen und
würde ihn beschleunigen. Das ist das selbe.

Wieso gibt es in dem Modell nun keine Materie?? Es gibt das schon, wird aber
generalisiert betrachtet als Objekt. Es wird nicht unterschieden zwischen
Materie und Nicht-Materie, da die Betrachtungsweise der Gravitation als
hervorgerufen nur durch Materie in die Irre führt. Es wird auf Energie
abgestellt und die Tatsache, das diese sich in Form von materiellen Objekten
manifestieren kann wird vernachlàssigt. Ein materielles Objekt wird
betrachtet als Überlagerung von Einflüßen. Die Art dieser Einflüße wird auch
nicht weiter diskutiert, sondern nur festgestellt (behauptet) das es sie
gibt.

Thomas Heger

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