fsck im laufenden System

02/08/2012 - 21:46 von Norbert Hahn | Report spam
Hallo,

ich habe in meinem Harddiskrecorder (Ubuntu 10.4 LTS) die Platte durch
eine größere stromsparende ersetzt. Da werkelt jetzt eine WDC
WD7500BPVT-60HXZT3.
Nach ein paar Stunden Betrieb und wenigen Ein/Ausschalt-Vorgàngen hat
es die Datenpartition geschrottet. fsck.jfs verabschiedete sich wàhrend
der Reparatur mit Devide by Zero. Die SMART-Werte sind so, wie man es
bei einer fast neuen Platte erwartet.
Da ich den Verdacht habe, dass JFS als Dateisystem nicht mit 4k-Blöcken
umgehen kann, habe ich die Partition mit ext4 als Dateisystem eingerichtet.

Ein fsck nach n Bootvorgàngen ist bei einem Harddiskrecorder, der durch
einen Timer gesteuert aufnehmen soll, nicht schön. Also habe ich mit
tun2fs -c 999 das etwas ausgebremst. Andererseits möchte ich nicht
ganz auf einen automatischen fsck verzichten.

Was kann man da machen?

Norbert
 

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#1 Michael Baeuerle
03/08/2012 - 09:59 | Warnen spam
Norbert Hahn wrote:

Da ich den Verdacht habe, dass JFS als Dateisystem nicht mit 4k-Blöcken
umgehen kann, habe ich die Partition mit ext4 als Dateisystem eingerichtet.



Genaues weiss ich nicht, aber hier:
http://www.softpanorama.org/Interna.../jfs.shtml
schreiben sie JFS wuerde intern 4KiByte Blocksize verwenden.

Ein fsck nach n Bootvorgàngen ist bei einem Harddiskrecorder, der durch
einen Timer gesteuert aufnehmen soll, nicht schön. Also habe ich mit
tun2fs -c 999 das etwas ausgebremst. Andererseits möchte ich nicht
ganz auf einen automatischen fsck verzichten.

Was kann man da machen?



Wenn der Kernel das FS als beschaedigt markiert hat, wird beim naechsten
Reboot ueblicherweise immer ein fsck gemacht (egal wie die Intervalle
konfiguriert sind). Das sollte doch fuer diese Anwendung eigentlich
ausreichen.


Micha

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