/etc/fstab versus /etc/mtab bei user-mount einer image-datei

04/08/2009 - 21:56 von Andreas Leitgeb | Report spam
Für eine bestimmte Applikation mounte ich vor deren Start per
script eine bestimmte .iso datei auf ein Verzeichnis /foo .
Im /etc/fstab hab ich dazu:
/pfad/zur/datei.iso /foo iso9660 user,loop,noauto 0 0
und das mounten funktioniert auch wunderbar als user.

Wenn das Prog fertig ist, versucht das script: umount /foo
was aber auf den Fehler
umount: /foo mount und fstab stimmen nicht überein
stößt, und ich muss den umount mit sudo machen.

Warum erkennt der umount nicht, dass da ein loopback-device
involviert ist, das perfekt mit der loop-option zusammenpasst?

Ich verwende die App eher selten, das Steuerscript (das wo
vorher mount und nachher umount gemacht werden) ist sicher schon
etliche Jahre alt, und *damals* hat das umounten noch funktioniert.
Seither gabe es Distributionswechsel und mehr, nur script und Prog
sind die gleichen geblieben.

Wie krieg ich es hin, dass die loop-gemountete datei auch
wieder als user ge-umount-et werden kann? (abgesehen von sudo)

PS: /etc/mtab ist ein regular file. Die /foo-zeile unterscheidet
sich von der in /proc/mounts dadurch, dass in mtab noch zusàtzlich
",user=avl" dabeisteht.
 

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#1 Alexander Bartolich
04/08/2009 - 22:29 | Warnen spam
Andreas Leitgeb schrieb:
[...]
Im /etc/fstab hab ich dazu:
/pfad/zur/datei.iso /foo iso9660 user,loop,noauto 0 0
und das mounten funktioniert auch wunderbar als user.
[...]
Wie krieg ich es hin, dass die loop-gemountete datei auch
wieder als user ge-umount-et werden kann? (abgesehen von sudo)



Der Workaround besteht darin, eine zusàtzliche Zeile in /etc/fstab
zu bauen. Zum Beispiel:

/dev/loop0 /foo iso9660 noauto,user 0 0

Solltest du mehr als ein Loop-Device in Gebrauch haben, wird das
natürlich lustig.

Brüder, in die Tonne die Freiheit,
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