Führende Branchengruppen rufen „Open Cloud Project“ ins Leben

31/03/2014 - 22:14 von Business Wire

Führende Branchengruppen rufen „Open Cloud Project“ ins LebenEinführung eines Programms zur Entwicklung offener Tests und iterativer Standards für Anbieter, Betreiber und OTT-Dienste.

Führende Branchengruppen rufen „Open Cloud Project“ ins Leben

Stand-Nummer 522, Interop Las Vegas, USA

James Walker, President, CEF (Photo: Business Wire)

James Walker, President, CEF (Photo: Business Wire)

Das CloudEthernet Forum (CEF) und das MEF haben heute die Einrichtung des CEF-basierten „Open Cloud Project“ bekannt gegeben. Das Open Cloud Project wird ein Programm zur Entwicklung offener Tests und iterativer Standards für Serviceprovider, Lieferanten und Anbieter von OTT-Clouddiensten (Over-the-Top, OTT) schaffen.

Das Open Cloud Project umfasst ein eigenes Testlabor für Machbarkeitsnachweise im Silicon Valley, das eine kontinuierliche Prüfung und Unterstützung für die iterative Entwicklung der offenen Cloud-Umgebung, CloudE 1.0, des CEF ermöglicht. Darüber hinaus wird es die Basis zukünftiger Konformitäts- und Vergleichs-Tests bilden. Das CEF unternimmt den bahnbrechenden Vorstoß, Prüfungen gleich zu Beginn in den Entwicklungsprozess für Standards einzubinden, da es im Rahmen der engen Zusammenarbeit mit dem MEF die entsprechenden Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen hat und die Vorteile erkennt, die eine rasche, iterative Entwicklung der Cloud-Branche gebracht hat.

Die ersten Maßnahmen konzentrieren sich auf drei Bereiche: Anwendungsperformance-Management, Sicherheit in der Cloud und Traffic-Lastverteilung. Das offene Testprogramm des Projekts wird den Grundstein für eine vollständig aufeinander abgestimmte Cloud-Umgebung sowie die Weiterentwicklung von bewährten Verfahrensweisen zur Verwaltung von OTT- und Cloud-Diensten legen.

„Dies sind unverzichtbare Maßnahmen, wenn wir eine Fragmentierung der Cloud verhindern möchten“, erklärte James Walker, CEF President und Vice President of Managed Network Services von Tata Communications. „Cloud-Dienste beruhen auf der durchgängigen Interoperabilität vieler Akteure und Komponenten – Unternehmen, Anbietern von Netzwerk- und Rechenzentrumsausstattung, Betreibern von Rechenzentren, Orchestrierungs-Ebenen, Management- und Berichtsplattformen, Sicherheitsgeräten und Netzwerkprovidern, um nur einige zu nennen. Das MEF hat ein erfolgreiches Modell für die Definition von Dienstarten und -eigenschaften zur Übernahme und Orientierung für alle Beteiligten definiert, das wir mithilfe dieser Testumgebung einführen und der Cloud-Branche zur Verfügung stellen können. Wenn wir es versäumen, branchenweit bewährte Verfahren und weltweite Standards für eine offene Cloud-Umgebung festzulegen, besteht das Risiko, dass Cloud-Dienste immer fragmentierter werden und schwerer einzubinden sind.“

Das Open Cloud Project ist ein branchenführendes Programm des CEF. Das CloudEthernet Forum (CEF) ist eine eng mit dem MEF verbundene Organisation mit zusammen über 240 Mitgliedern, der führende Anbieter von Ausrüstung und Cloud –Software sowie die weltweit größten Telekommunikationsunternehmen und Kabelnetzbetreiber angehören.

„Netzwerksicherheit und Anwendungsperformance-Management sind zwei wichtige Arbeitsbereiche für die Zukunft“, erklärte Nan Chen, President des MEF. „Das Open Project soll ein offenes Prüfverfahren für NFV-, SDN- und Carrier-Ethernet-Anwendungen schaffen. Wir möchten noch mit weiteren relevanten, einflussreichen Branchenforen zusammenarbeiten, um Abläufe möglichst effizient zu gestalten und Doppelarbeit zu vermeiden.“

„Die Branche steht vor echten Herausforderungen, nämlich der gleichzeitigen Einbindung von drei relativ neuen Konzepten – NFV, SDN und Carrier Ethernet –, um eine offene Cloud-Umgebung zu schaffen“, so Jeff Schmitz, CEF Chairman und Executive Vice President von Spirent Communications. „Nun besteht die Möglichkeit, Cloud-Dienste zu testen und zu standardisieren, und sich dabei von Anfang an auf Anwendungsperformance-Management, Cloud-Sicherheit und Traffic-Lastverteilung zu konzentrieren. Wenn man die Zukunft der Cloud mitgestalten möchte, so ist das CEF die beste Möglichkeit, um seine Ideen zu erproben.“

Analyst Rohit Mehra, Vice President, Network Infrastructure von IDC, war ebenfalls von einer Initiative wie dem Open Cloud Project unter der Leitung des CEF überzeugt. Er führte aus: „IDC geht davon aus, dass die weltweiten Ausgaben für öffentliche IT-Cloud-Dienste bis zum Jahr 2017 die Summe von 100 Milliarden US-Dollar übertreffen werden und die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate für den Zeitraum von 2013 bis 2017 bei 23,5 Prozent liegen wird, also fünfmal so hoch wie in der gesamten IT-Branche zusammengenommen. Daher ist es wichtig, dass wir über das gesamte Spektrum von Anbietern und Cloud-Providern hinweg, welche an diesem Wachstum beteiligt sein werden, die Cloud-Interoperabilität als zentrales Ziel verfolgen.“

Das CEF hat bereits damit begonnen, eine Referenzarchitektur für die Cloud-Interoperabilität zu definieren. Dazu zählen auch Gespräche mit weiteren Standardisierungsgremien, um die Maßnahmen zu koordinieren. Das diesjährige Ziel besteht darin, erste, grundlegende Kriterien für eine Reihe von standardisierten, offenen und miteinander kompatiblen Cloud-Spezifikationen mit der Bezeichnung „CloudE 1.0“ zu beschließen. Das Labor wird eine zentrale Rolle in dieser Entwicklung spielen, indem es für eine rasche Etablierung funktionsfähiger und bewährter offener Standards sorgt.

Weitere Informationen über das CloudEthernet Forum finden Sie unter www.CloudEthernet.org

Weitere Informationen über das MEF finden Sie unter www.MetroEthernetForum.org.

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Source(s) : Open Cloud Project