Fukushima I, die Explosion

13/03/2011 - 16:33 von Vogel | Report spam




Nachdem im Reaktor eine Kernschmelze drohte, hat man die Überdruckventile
geöffnet und Meerwasser in den Reaktor gepumt. Die Wand des
Druckbehàlters besteht aus 15cm dicken Spezialedelstahl. Dieses
Meerwasser reagierte mit dem auf 1200°C erhitzten Zirkonium welches die
Brennstàbe umgibt. Bei dieser Reaktion wurde das Wasser gespalten und
Wasserstoff freigesetzt. Dieser Wasserstoff wurde zusammen mit dem
Wasserdampf abgelassen, wonach es dann im àusseren des Reaktors zu einer
Knallgasverpuffung kam. Dies wurde von den AKW-Technikern bewusst in Kauf
genommen um eine Kernschmelze zu vermeiden. Es ist also eindeutig, dass
der Reaktor vor der Kernschmelze stand. Vor dem gleichen Phànomen wurde
bereits auch bei anderen Reaktoren in Fukushima gewarnt, was wiederum
heisst, dass auch diese kurz vor der Kernschmelze stehen, z.Bsp. auch in
Onagawa. Zusammen mit Dampf und Wasser ist Radioaktivitàt in die Umwelt
herausgewichen, wodurch im Umfeld des Reaktors die Radioaktivitàt bis um
das 400-fache angestiegen ist.


 

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#1 Mathias Bölckow
13/03/2011 - 16:44 | Warnen spam
Am 13 Mar 2011 15:33:16 GMT schrieb Vogel:

Nachdem im Reaktor eine Kernschmelze drohte, hat man die Überdruckventile
geöffnet und Meerwasser in den Reaktor gepumt. Die Wand des
Druckbehàlters besteht aus 15cm dicken Spezialedelstahl. Dieses
Meerwasser reagierte mit dem auf 1200°C erhitzten Zirkonium welches die
Brennstàbe umgibt. Bei dieser Reaktion wurde das Wasser gespalten und
Wasserstoff freigesetzt. Dieser Wasserstoff wurde zusammen mit dem
Wasserdampf abgelassen, wonach es dann im àusseren des Reaktors zu einer
Knallgasverpuffung kam.



Im groben stimmt das so, nur dass es nach bisherigen Kenntnisstand erst
Stunden nach der Explosion gelang, Meerwasser in den Druckbehàlter zu
pumpen. Vorher war nur das Kühlwasser vorhanden, das aber auch aus
Wasserstoff und Sauerstoff besteht ;-).

Ich habe mal versucht, den Ablauf nachzuzeichnen:
http://www.mathias-boelckow.de/fukushima_i.html


Gruß, Mathias Bölckow
http://www.mathias-boelckow.de

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