Funktionsmangel bei Automatiklader BC-700

29/11/2012 - 20:13 von Werner Holtfreter | Report spam
Hallo,

ich wollte nur einen Mangel des Automatiklader BC-700 und seiner
Baugleichheiten (siehe angehàngte Rezension) mitteilen (Er zeigt ganz
rechts "36" beim einschalten, vermutlich der Softwarestand.)

Werden hochohmig gewordene Akkus (Ik < 2 A) geladen oder entladen, die in
Kameras usw. nicht mehr funktionieren, in LED-Taschenlampen aber ohne
weiteres, dann àndert sich das Lade- bzw. Entladetastverhàltnis, mit dem
der Mittelwert des Strom normalerweise geregelt wird, nicht mehr, sondern
bleibt auf einem geringen Startwert.

Dummer Weise zeigt die Stromanzeige bei Ladung und Entladung trotzdem
nàherungsweise den Sollwert an, wie sonst auch, obwohl der Strom
tatsàchlich viel niedriger ist. Auch die Kapazitàtsanzeige ist falsch,
denn sie basiert auf der falschen Stromanzeige und der Zeit.

Das führt dazu, dass hochohmige Akkus als gut erscheinen, teilweise sogar
über ihrer Nennkapazitàt zu liegen scheinen.

Die Untersuchung erfolgte mit Oszi und Drehspulmesswerk und durch
vergleichende Gleichstromladung/Entladung der fraglichen Akkus.

Es ist trotzdem ein empfehlenswertes Geràt, aber das sollte man wissen.

Gruß Werner


5.0 von 5 Sternen Guter Akkulader für AA- und AAA-Akkus, 1. April 2011
Von Thomas D. aus O.
Rezension bezieht sich auf: Technoline BC 700 Akku-Ladegeràt schwarz
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Allgemeine Informationen zum Ladegeràt:
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Dieser Akkulader wird unter den Bezeichnungen "Technoline BC 700", "Accu
Doktor BC700", "Accupower IQ-128" oder "Voltcraft IPC-1L" angeboten. Bei
allen Bezeichnungen handelt es sich um das identische Geràt. Also einfach
den günstigsten Anbieter aussuchen.

Es können drei Ladeströme eingestellt werden: 200 / 500 / 700 mA
Es wird automatisch mit dem halben Strom entladen: 100 / 250 / 350 mA
Es können keine anderen Stromstàrken eingestellt werden. Aber das ist
genug für alle üblichen Anwendungen.
Bei höheren Strömen besteht sowieso erhöhte Gefahr der Schàdigung der
Akkus.
Wer dennoch mit höheren Strömen laden möchte, kann sich die Akkulader "BC
900" oder dessen Nachfolger "BC 1000" ansehen. Diese sind genau
baugleich, bieten aber höhere Lade- und Entladeströme.
Das "BC 800" (baugleich zum AccuPower IQ328) scheint vom Aufbau sehr
àhnlich zu sein, hat aber keine Einzelschachttasten, somit können die
Ladeschàchte nicht mit unterschiedlichen Programmen gestartet werden.

Beim BC 700 wird jeder Ladeschacht elektronisch getrennt von einander
gesteuert. So kann jeder Akku unabhàngig voneinander behandelt und bis
zur maximalen Kapazitàt geladen werden.

Das Geràt hat immer für zwei Schàchte zusammen eine Temperaturüberwachung
(Metallkontakt über zwei Schàchte in der Nàhe des Pluspols). Wenn die
Akkutemperatur 53 Grad übersteigt wird das Laden unterbrochen. Dabei wird
beim Ladestrom "000mA" angezeigt. Nach dem Abkühlen wird das Laden
fortgesetzt. Wird eine Überhitzung bemerkt sollte der Ladestrom
verringert werden.

Das Ladegeràt kann einen tiefentladenen Akku nicht erkennen (also wenn
die Akkuspannung unter 0,5 Volt abgesunken ist). Dann gibt es folgenden
Trick: den leeren Akku und einen geladenen (oder halbvollen) Akku
nebeneinander beide mit dem Minuspol auf eine metallische Oberflàche
stellen (z.B. auf ein Edelstahlspülbecken) und die Pluspole etwa 5-10
Sekunden mit einem leitenden Gegenstand (z. B. Besteck oder Schlüssel)
verbinden. Und dann ab ins Ladegeràt :-)

Nur durch die Bestimmung der Kapazitàt kann man schlechte Akkus
aussortieren.
Mit diesem Akkulader kann die Kapazitàt gemessen werden, und das zu einem
sehr günstigen Preis-Leistungs-Verhàltnis.
Ich empfehle nur noch Ladegeràte mit Digitalanzeige und Kapazitàtsmessung!

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Informationen zur Bedienung:
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Höheren Ladestrom einstellen (standardmàßig ist immer nur der niedrigste
Strom vorgewàhlt):
Akkus einsetzen, Ladegeràt einstecken, nun hat man 8 Sekunden Zeit die
Stromstàrke mit der Taste CURRENT einzustellen. Wàhrend des Ladens kann
der Ladestrom nicht veràndert werden. Wird ein Akku neu eingesetzt, kann
der Ladestrom 8 Sekunden lang veràndert werden, aber es kann maximal die
Stromstàrke ausgewàhlt werden, die beim Einschalten in Schacht 1
eingestellt wurde.

[FALSCH! Es kann maximal die Stromstàrke ausgewàhlt werden, die bei
dem zuerst eingelegten Akku gewàhlt wurde - unabhàngig vom Schacht.
Ob das gewollt ist? Dass es hardwaretechnisch bedingt ist, scheint
unwahrscheinlich. Jedenfalls ist es eine làstige Einschrànkung. W.H.]

Funktion für alle Schàchte gleichzeitig einstellen:
Taste MODE ca. 2 Sekunden gedrückt halten bis die nàchste Funktion
angezeigt wird, Taste MODE so oft drücken bis die gewünschte Funktion
angewàhlt ist, 8 Sekunden warten bis Display einmal kurz blinkt.

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Funktionsablàufe und Anzeigen:
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Funktion CHARGE:
Schritt 1: Akku wird vollgeladen damit er anschließend verwendet werden
kann
(Anzeigen: CHARGE, die bisher in diesem Ladezyklus geladene Kapazitàt,
bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 2: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden
(Anzeigen: FULL, CHARGE, die in Schritt 1 geladene Kapazitàt, Dauer des
Ladezykluses in Schritt 1, aktueller Erhaltungsladestrom)

Funktion DISCHARGE:
Schritt 1: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V)
(Anzeigen: DISCHARGE, die bisher in diesem Entladezyklus entladene
Kapazitàt, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 2: Akku wird vollgeladen damit er anschließend verwendet werden
kann
(Anzeigen: CHARGE, die bisher in diesem Ladezyklus geladene Kapazitàt,
bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 3: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden
(Anzeigen: FULL, CHARGE, die in Schritt 2 geladene Kapazitàt, Dauer des
Ladezykluses in Schritt 2, aktueller Erhaltungsladestrom)

Funktion REFRESH:
Schritt 1: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V)
(Anzeigen: DISCHARGE, REFRESH, die bisher in diesem Entladezyklus
entladene Kapazitàt, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller
Entladestrom)
Schritt 2: Akku wird vollgeladen
(Anzeigen: CHARGE, REFRESH, die im ersten Entladezyklus gemessene
Kapazitàt, das entspricht der Restkapazitàt die der Akku beim Einlegen
hatte, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 3: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V)
(Anzeigen: DISCHARGE, REFRESH, die im letzten Entladezyklus gemessene
Kapazitàt, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 4: Akku wird vollgeladen
(Anzeigen: CHARGE, REFRESH, die im letzten Entladezyklus gemessene
Kapazitàt, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritte 3 und 4 werden so lange wiederholt, bis bei zwei aufeinander
folgenden Entladezyklen die nahezu gleiche Kapazitàt gemessen wurde.
Somit ist keine Kapazitàtssteigerung durch weitere Zyklen mehr zu
erwarten und der Refresh-Vorgang wird beendet. Dies dauert üblicherweise
etwa 3-6 Entlade-Lade-Zyklen.
Schritt 5: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden (Anzeigen: FULL,
CHARGE, REFRESH, die im letzten Entladezyklus gemessene Kapazitàt, Dauer
des letzten Entladezykluses, aktueller Erhaltungsladestrom)

Um die RESTKAPAZITÄT eines Akkus zu ermitteln, muss in der Funktion
REFRESH wàhrend Schritt 2 oder 3 (also nach dem ersten Entladezyklus) die
Kapazitàt abgelesen werden.
Bedauerlicherweise gibt es beim BC700 keine komfortablere Möglichkeit die
Restkapazitàt eines gebrauchten oder gelagerten Akkus zu bestimmen.
Soll nach dem Ablesen der Restkapazitàt der Akku nur noch geladen werden,
ohne einen kompletten Refresh-Vorgang durchzuführen, dann muss man den
entsprechenden Ladeschacht manuell auf die Funktion CHARGE umschalten:
Schacht anwàhlen (Anzeige des Schachtes blinkt), Taste MODE so oft
drücken bis CHARGE angezeigt wird, warten bis Anzeige aufhört zu blinken.
Auf diese Weise kann jederzeit auf CHARGE umgeschalten werden, wenn die
Refresh-Funktion abgebrochen werden soll, z. B. weil der Akku gebraucht
wird. Alternativ kann der Akku entnommen und erneut eingelegt werden.

Funktion TEST:
Schritt 1: Akku wird vollgeladen um einen kompletten Entladezyklus zu
messen, dabei wird die geladene Kapazitàt nicht angezeigt
(Anzeigen: CHARGE, TEST, Kapazitàt: , bisherige Dauer dieses
Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 2: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V) und die vom Akku
abgegebene Kapazitàt ermittelt, dabei wird die bis dahin aktuell
gemessene Kapazitàt nicht angezeigt
(Anzeigen: DISCHARGE, TEST, Kapazitàt: , bisherige Dauer dieses
Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 3: Akku wird vollgeladen damit er anschließend verwendet werden
kann
(Anzeigen: CHARGE, TEST, beim Entladezyklus in Schritt 2 ermittelte
Kapazitàt, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 4: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden
(Anzeigen: FULL, CHARGE, TEST, beim Entladezyklus in Schritt 2 ermittelte
Kapazitàt, Dauer des Entladezykluses in Schritt 2, aktueller
Erhaltungsladestrom)

Zusàtzlich wird in jedem Schritt auch die aktuelle Akkuspannung des
jeweiligen Ladeschachtes angezeigt.
Die Erhaltungsladung betràgt ca. 5% des gewàhlten Ladestroms.

Jeweils die vorderste Stelle des Schacht-Displays kann nur eine 1
anzeigen.
Darum wird die Kapazitàt bis 1999 in mAh angezeigt, ab 2,00 wird sie in Ah
angezeigt.
Und die Zeitanzeige geht nur bis 19:59, ab 20 Stunden beginnt die Anzeige
wieder von vorn. Eine so lange Zyklusdauer ergibt sich aber nur wenn ein
Akku mit großer Kapazitàt mit kleinem Ladestrom verwendet wird. Das ist
aber nicht zu empfehlen, dann besser einen höheren Ladestrom wàhlen.

Alle Angaben beziehen sich auf das Ladegeràt BC700 mit der Software-
Version 36 (wird beim Einschalten des Geràtes kurzzeitig in Schacht 4
angezeigt).

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Kleine NACHTEILE dieses Ladegeràtes:
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- Es können nur AA oder AAA Akkus geladen werden, keine anderen Größen.
- Die Bestimmung der Restkapazitàt von Akkus ist etwas umstàndlich. Es
wàre schön gewesen wenn es dafür eine Funktion geben würde an deren Ende
die Restkapazitàt angezeigt wird.
- Der maximale Ladestrom kann nur innerhalb von 8 Sekunden nach dem
Einstecken des Geràtes eingestellt werden. Auch nach dem erneuten
Einlegen eines Akkus kann der Ladestrom nur innerhalb von 8 Sekunden
eingestellt werden, aber maximal so hoch wie er bei Schacht 1 direkt nach
dem einschalten eingestellt wurde.
- Die Bedienungsanleitung ist etwas verbesserungsbedürftig.
- Tiefentladene Akkus (mit einer Spannung unter 0,5 Volt) werden nicht
erkannt und nicht geladen.
- Das Entnehmen innenliegender Akkus erfordert etwas Geschicklichkeit.
- AAA-Akkus werden mit dem Minuspol an der kleinen Zunge die in jedem
Schacht von unten heraussteht angelegt. Manche AAA-Akkus mit "Isolations-
Kragen" am Minuspol bekommen keinen Kontakt. Dann muss am Akku dort ein
kleinwenig Isolierung abgeschnitten werden.

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Umgang mit Ladegeràt und Akkus:
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LADESTROM:
Als Faustformel wird empfohlen mit dem 0,2- bis 0,3-fachen Strom zu
laden, wie die Angabe der Kapazitàt des Akkus. Also bei einem 1000mAh-
Akku einen Ladestrom von 200-300mA einstellen. Bei diesem Akkulader also
200mA.
Um sicherzustellen dass die -deltaU-Abschaltung des Laders auch
zuverlàssig anspricht, sollte aber die Stromstàrke nicht zu klein gewàhlt
werden. Darum hier eine weitere Faustformel mit etwas höherem Wert: Den
Strom so wàhlen, dass der Akku bei der angegebenen Kapazitàt innerhalb
von 2-4 Stunden geladen ist. Also bei einem 1000mAh-Akku wàre das dann
250-500mA.

AKKUSÄTZE:
Wird ein Geràt (z. B. Kamera, Taschenlampe usw.) mit mehreren Akkus
betrieben, und ein schwacher Akku ist dabei, dann liefert der gesamte
Akkusatz nach kurzer Zeit nicht mehr genug Energie, nur weil der eine
schwache Akku keine Spannung mehr hat. Außerdem wird der schwache Akku
wàhrend des Betriebs mit der Zeit tiefentladen und somit erheblich
geschàdigt.
Darum ist es sehr wichtig nur Akkus mit annàhernd gleicher Kapazitàt in
einem Akkusatz zusammen zu verwenden. So wird die beste Gesamtkapazitàt
des Akkusatzes und somit die làngstmögliche Geràtelaufzeit erreicht.
Dazu mit "Refresh" die Kapazitàt von allen vorhandenen Akkus bestimmen
und dann nur Akkus mit àhnlicher Kapazitàt zusammen als Akkusatz
verwenden.
Aber da Akkus üblicherweise nicht sofort nach dem Laden verwendet werden,
ist folgende Methode noch wesentlich genauer (aber auch etwas
aufwàndiger): Mit allen Akkus einen Refresh-Vorgang durchführen,
Kapazitàt notieren, Akkus außerhalb des Ladegeràtes etwa eine Woche
liegen lassen, dann die Restkapazitàt aller Akkus bestimmen (wie das
geht: siehe unter Funktion REFRESH), anschließend die Akkusàtze mit Akkus
zusammenstellen bei denen die Kapazitàt nach dem Laden sowie die
Restkapazitàt nach einer Woche annàhernd gleich sind. Die Akkus eines
zusammengestellten Akkusatzes markieren und dann nur noch zusammen laden,
lagern und verwenden.

LADEVERFAHREN:
Zur Abschaltung des Ladevorgangs arbeitet das Geràt nach dem so genannten
"Minus-Delta-U"-Verfahren.
Das funktioniert etwa so: Beim Laden des Akkus steigt die Spannung stetig
leicht an bis ca. 1,47V, sie kann in ungünstigen Fàllen aber auch bis
etwas über 1,6V steigen. Ist der Akku voll wird die zugeführte Energie
nicht mehr chemisch gespeichert, sondern direkt in Wàrme umgewandelt und
der Akku erwàrmt sich stàrker als beim normalen Laden. Durch diese
Erwàrmung fàllt die Zellenspannung wieder leicht ab. Durch diesen
Spannungsrückgang erkennt das Ladegeràt dass der Akku voll ist.

Beim Laden wird die Ladekapazitàt angezeigt (die Kapazitàt die das
Ladegeràt in diesem Schacht bei diesem Ladezyklus bereits abgegeben hat).
Das beinhaltet die Kapazitàt die der Akku aufnimmt und die Verluste die
beim Laden entstehen (in Form von Wàrme). Darum ist die Kapazitàt beim
Laden immer höher als die beim Entladen abgegebene Kapazitàt und eben oft
auch höher als die Nennkapazitàt des Akkus. Das ist physikalisch ganz
normal.
Wird allerdings ein Akku auch nach langer Ladedauer und einer
Ladekapazitàt des mehrfachen seiner Nennkapazitàt immer noch geladen, ist
er wahrscheinlich so defekt, dass er vom Ladegeràt nicht mehr als voll
erkannt werden kann.

REFRESH:
Durch REFRESH können nur gute Akkus wieder ihre Nennkapazitàt erreichen.
Bei àlteren oder geschàdigten Akkus kann mit dieser Funktion ermittelt
werden, welche maximale Kapazitàt die Akkus momentan noch haben. Die
Leistungsverbesserung kann man sehen, wenn man wàhrend dem Refreshen nach
jedem Entladezyklus die ermittelte Kapazitàt abliest. Hier sollte eine
deutliche Steigerung zu erkennen sein.

Wenn ein Akku auch nach mehrmaligem Refresh-Vorgang nur noch weniger als
die Hàlfte der aufgedruckten Kapazitàt hat, ist er schon stark geschàdigt
und kann entsorgt werden.

Wenn die eingelegten Akkus im Refresh-Modus physikalisch exakt gleich
wàren (gleicher Ladestand, gleicher chemischer Zustand usw.) dann müssten
die Zyklen-Zeiten nahezu identisch sein. Aber in der Praxis sind alle
Akkus unterschiedlich, auch neue Akkus aus der gleichen Packung. Es ist
also normal, dass sich auch bei gleichen Akkus unterschiedliche Zyklen-
Zeiten ergeben. Je hochwertiger die Akkus (z.B. neue Eneloop-Akkus),
desto enger liegen diese Zeiten beieinander.

SANYO ENELOOP AKKUS:
Für den Betrieb von Digital-Kameras sind "Sanyo Eneloop"-Akkus sehr zu
empfehlen. Wo andere Akkus nach kurzer Zeit schlapp machen, halten diese
noch lange durch, weil sie bis zum Kapazitàtsende die Spannung stabiler
halten können. Vergleichen sie ihr Akku-Angebot mit einer 8- oder 16-
Stück-Packung Eneloop bei Amazon. Lassen sie sich von etwas höheren
Kapazitàts-Angaben anderer Hersteller nicht irritieren. Es kommt darauf
an wieviel Kapazitàt ein Akku nach vielen Ladevorgàngen oder làngerer
Lagerzeit noch hat. Da schneidet der Eneloop-Akku ziemlich gut ab. Nur im
Modellbau wenn extrem hohe Ströme benötigt werden ist er evtl. nicht so
gut geeignet.
Sanyo eneloop AA Mignon Batterien (8er Pack)
Sanyo eneloop Batterien AA Mignon 16er Pack - Neue Version HR-3UTGA mit
bis zu 1500 Ladezyklen + 4 Weiss - More Power + Transportschutzboxen

NACHTEILE VON BILLIG-AKKUS:
- Verlieren schon nach wenigen Ladezyklen einen Großteil ihrer
angegebenen Kapazitàt.
- Große Unterschiede bei der Kapazitàt.
- Hohe Selbstentladung.
- Hoher Innenwiderstand (also großer interner Spannungsabfall und somit
geringere zur Verfügung stehende Spannung wàhrend dem Betrieb).
- Große Produktionstoleranz (Streuung)
- Geringere Leistung bei Temperaturschwankungen.

MEHR INFOS:
Wer sich noch mehr mit dem Thema beschàftigen möchte, sollte sich die
Seite "accu-select.de" ansehen. Dort gibt es sehr gute und ausführliche
Informationen über die Pflege und den Umgang mit Akkus. Auch wer wegen
dem Überladen von Akkus Bedenken hat und einen noch ausgereifteren (aber
auch etwas teureren) Akkulader sucht, sollte sich dort über das
optimierte Ladegeràt "MEC AV4m" informieren (Für den Inhalt der genannten
Webseite ist der dortige Anbieter verantwortlich).

FAHRRADSCHEINWERFER für 4 AA-Akkus:
Wer ein gutes Licht für sein Fahrrad sucht, der sollte diesen superhellen
LED-Scheinwerfer von Busch + Müller in Betracht ziehen: B+M IXON IQ 192QM
mit Nahfeldausleuchtung, umschaltbar zwischen 40 Lux und 10 Lux, StVZO-
zugelassen. Mitgeliefert wird eine werkzeuglos montierbare Lenkerhalterung
mit Schnellverschluss, diese macht zwar einen etwas labilen Eindruck,
aber an normalen Lenkstangen hàlt sie ganz gut. Darauf ist der
Scheinwerfer sehr einfach aufsteck- und abziehbar. Benötigt werden 4
Stück AA-Akkus, anstatt den mittelmàßigen Akkus die bei B+M mitgekauft
werden können, sollten aber Eneloop-Akkus verwendet werden. Die Akkus
können dann mit dem BC700 Ladegeràt geladen werden. Das zur Lampe
passende Ladegeràt von B+M ist auch okay, dann braucht man zum Laden
nicht jedes Mal die Akkus aus der Lampe zu holen, aber halbjàhrlich
sollten die Akkus im BC700 mit REFRESH gepflegt werden. Die Lampe ist
wirklich außerordentlich hell, hat aber auch einige kleine NACHTEILE:
- teuer (ca. 50 Euro)
- Die Elektronik ist empfindlich gegen Feuchtigkeit, deshalb sollte die
Lampe möglichst nicht im Regen verwendet werden. Wurde sie trotzdem nass,
dann anschließend sofort die Lampe abtrocknen, die Akkus entfernen und
mit geöffnetem Akkufach austrocknen lassen.
- etwas labile, wackelige Lenkerhalterung
- nicht so gut geeignet für holprige Strecken und Schlaglöcher
- nicht robust, Lampe geht schnell kaputt wenn sie herunterfàllt, also
pfleglich behandeln
- der Schließmechanismus des Akkufachs ist nicht besonders solide (nicht
geeignet für hàufigen Akkuwechsel), also nach dem Schließen immer
überprüfen ob das Fach auch richtig verriegelt ist
- im Frontglas wird etwas Licht nach oben reflektiert und blendet den
Radfahrer selbst (evtl. mit etwas schwarzem Isolierband abkleben)
- das Blinken der Ladezustands-LED ist etwas nervig
- der Einschaltknopf muss immer sehr kràftig gedrückt werden und hat
keinen pràzisen Druckpunkt
- wenn die Lampe eingeschalten ist stört sie die Funktion von einigen
Funk-Fahrrad-Computern
Busch & Müller Beleuchtung LED-Scheinwerfer Ixon IQ bis zu 40 LUX, schwarz

Rezension zuletzt aktualisiert am 12.08.2012
 

Lesen sie die antworten

#1 Marc Santhoff
29/11/2012 - 20:17 | Warnen spam
Am 29 Nov 2012 19:13:53 GMT
schrieb Werner Holtfreter :

ich wollte nur einen Mangel des Automatiklader BC-700 und seiner
Baugleichheiten (siehe angehàngte Rezension) mitteilen (Er zeigt ganz
rechts "36" beim einschalten, vermutlich der Softwarestand.)



[...]

Es ist trotzdem ein empfehlenswertes Geràt, aber das sollte man
wissen.



Wenn Du es dem Hersteller so erzàhlst, kann er etwas daran àndern.

Marc

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