Funkübertragung bei Sportlichtschranken

06/03/2008 - 08:42 von Ole Jansen | Report spam
Moin,

vorweg gesagt: Es handelt sich um eine private Zeitmessanlage,
die nicht auf Turnieren eingesetzt werden soll, um ein Low-Budget
Hobbyprojekt, allerdings mit dem Anspruch für Andere
leicht nachbaubar zu sein.

Ein Zeitmesscomputer (Empfànger) soll zwei Lichtschranken
(Sender, die aber regulàr nicht gleichzeitig senden) über eine
Distanz von ca. 500m auswerten und auch unterscheiden können.
Angestrebt wird eine Zeit zwischen Öffnen der Lichtschranke
und Ansprechen des Empfàngers von 10ms oder besser.
Eine passende Frequenzzuteilung wàre wohl das PMR/DMR 446MHz Band,
500mW und 180s max. Sendedauer sind mehr als ausreichend. (Mit
anderen Frequenzen habe ich auch kein Problem)

- Handelsübliche Fernwirkmodule (Conrad usw.) für zB. Alarmanlagen und
Garagentorfernsteuerungen arbeiten leider nur mit typ. 10mW, senden
codiert (was ich garnicht brauche) und haben dadurch eine Verzögerung
von typ. 150ms (Durch die Datenübetragung), Profilösungen zB.
für Kranfernsteuerungen kosten zu viel.

- Walkie-Talkies zum Umlöten sind rel. günstig zu beschaffen, haben
genug Leistung, allerdings müssen diese idR. nach jedem
Einschalten neu programmiert werden, eine Tonauswertung muß
angefertigt werden und die Sache ist genehmigungstechnisch wohl
nicht ganz einwandfrei.

Weiß jemand Rat?

O.J.
 

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#1 Helmut Wabnig
06/03/2008 - 08:25 | Warnen spam
On Thu, 6 Mar 2008 07:57:20 -0000, "Michael Koch"
wrote:

Hi,

- Handelsübliche Fernwirkmodule (Conrad usw.) für zB. Alarmanlagen und
Garagentorfernsteuerungen arbeiten leider nur mit typ. 10mW, senden
codiert (was ich garnicht brauche) und haben dadurch eine Verzögerung
von typ. 150ms (Durch die Datenübetragung), Profilösungen zB.
für Kranfernsteuerungen kosten zu viel.



Du könntest an jeder Lichtschranke einen kleinen Mikrocontroller vorsehen
der mit exakter Quarzfrequenz làuft. Bei Unterbrechung der Lichtschranke
wird nicht nur ein Impuls gesendet, sondern die codierte Zeit übertragen.
Voraussetzung ist, dass die beiden Module am Anfang synchronisiert werden,
bevor sie an den entsprechenden Ort gebracht werden. Man müsste
sicherstellen dass die beiden Uhren über einige Stunden nicht mehr als 10ms
auseinander laufen. Eventuell könnte man auch beide Module mit DCF77
Empfàngern ausstatten. Bin mir aber nicht sicher ob damit die 10ms Forderung
erfüllbar ist.

Gruss
Michael



So ist es.

ich hab auch mal Lichtschranken für Schirennen gebaut.
Egal wie du codierst, mit Analogfunk ist das nicht zu machen, sondern
nur so wie oben vorgeschlagen per Datenfunk und Übertragung der
gemessenen Uhrzeit. Uhren mit doppeltem Quarzthermostat.

DCF77 geht auch nicht überall in den entlegenen Alpentàlern,
aber GPS sollte gehen.
Wa ist wenn die DCF77 Uhr sich plötzlich neu synct?
Wie genau kann man 2 DCF Uhren nebeneinender laufen haben?
Ist IMHO nur für Bahnhofsuhren zu gebrauchen.

Bei Kabelverbindung hab ich stàndig einen DC Monitorpegel
und eine Kabelunterbrechung merkst sofort.
Wenn Leute draufkommen auf welcher QRG du sendest,
hast eine Menge Troubles, das kann ich dir versprechen.
Die machen sich einen Sport daraus, deine Übertragung zu stören.
Dann fehlt auf einmal ein Startsignal.

Die Lichtschranken an sich sind das Hauptproblem.
Beim Schifahrer darf der Stecken oder die vorgestreckte Hand
noch nicht auslösen.
Das begrenzt die Auslösegenauigkeit, 1 msec ist knapp,
aber 10 msec sind schon drinnen.

w.

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