Funkuebertragung fuer Alarmhupe?

28/05/2013 - 20:37 von Sebastian Suchanek | Report spam
Hallo NGs!

Vorweg: Sorry wegen der teilweise etwas vagen
Problembeschreibung, aber die Angelegenheit hat mich auch erst
"in dritter Hand" erreicht.

Grundsàtzlich geht es dabei um eine kleine Steuerung (mutmaßlich
eine Rückstauklappe, Hebeanlage o.à.) in einer Garage, die einen
potentialfreien Schaltkontakt als "Alarmausgang" hat. Daran soll
eine laute Hupe oder Klingel angeschlossen werden, die ihren
Platz im Wohn(?)haus nebendran erhalten soll. Kabelziehen ist
dabei angeblich aber nicht praktikabel. :-\

So weit, so schlecht. Gesucht wird also eine Funkübertragung für
das Alarmsignal. Die Luftlinie zwischen Steuerung und
gewünschtem Aufhàngungsort der Hupe/Klingel soll ca. 6-8m
betragen, mit mindestens einer Betonwand dazwischen. An der
Steuerung sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
230V verfügbar, am Montageort der Hupe weiß ich's nicht.
Bastellösungen sind nicht erwünscht.

Ein wenig recherchiert habe ich natürlich schon selbst und bin
dabei beim Gira Funkbus hàngen geblieben. (Konkret bei je einem
"Funk-Universalsender 2" und einem "Funk-Schaltaktor Mini".)
Das sollte prinzipiell wohl funktionieren, allerdings arbeitet
das Zeug auf 433MHz mit den bekannten Vor- und Nachteilen.
Eingebaute Sicherheiten im System wie ein Rückkanal zur
Bestàtigung eines Daten-Telegramms o.à. wird's da wohl eher auch
nicht geben.

Daher meine Frage an Euch: Kennt Ihr evtl. Funksysteme aus dem
Industriebereich, die mehr Übertragungssicherheit mitbringen?
Verschlüsselung braucht's dabei gar nicht mal, aber wie gesagt
z.B. ein Rückkanal zur Quittierung von Schaltbefehlen, ein
vernünftiges Fail-Safe-Verhalten beim Ausfall der Funkstrecke
usw.
Apropos "Fail Safe": Sender und/oder Empfànger (durchaus auch
incl. Hupe/Klingel) dürfen gerne auch mit Batterien versorgt
sein, dann hàtte ich aber auch für den Fall leer werdender
Batterien eine deutliche Warnung - àhnlich wie das autarken
Rauchmeldern der Fall ist, die bei schwàcher werdender Batterie
ja auch das Piepen anfangen.
Im Bezug auf den "Umfang" der Funkstrecke genügt, wie gesagt,
ein einziger Schaltkanal.

Dass sowas nicht billig wird, weiss ich auch, aber vielleicht
gewinnt bei einem entsprechenden Kostenvoranschlag doch das
schlichte Strippenziehen wieder an Attraktivitàt... ;-)


TIA,

Sebastian

PS: Busch-Jàger Powernet KNX wàre prinzipiell noch eine
Möglichkeit, dafür fehlt mir persönlich aber leider das
Programmier-Equipment. :-\

PPS: XP dse & dsie, f'up2 dsie

Ich WEISS was ich tue ;-)
Und wenns mal wieder Knallt, weiss ich auch genau, warum ich
mich in den Hintern treten sollte ;-)
[Michael Buchholz in d.s.e]
 

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#1 Karsten Roch
28/05/2013 - 23:40 | Warnen spam
On Tue, 28 May 2013 20:37:04 +0200 Sebastian Suchanek wrote:

Daher meine Frage an Euch: Kennt Ihr evtl. Funksysteme aus dem
Industriebereich, die mehr Übertragungssicherheit mitbringen?
Verschlüsselung braucht's dabei gar nicht mal, aber wie gesagt
z.B. ein Rückkanal zur Quittierung von Schaltbefehlen, ein
vernünftiges Fail-Safe-Verhalten beim Ausfall der Funkstrecke
usw.
Apropos "Fail Safe": Sender und/oder Empfànger (durchaus auch
incl. Hupe/Klingel) dürfen gerne auch mit Batterien versorgt
sein, dann hàtte ich aber auch für den Fall leer werdender
Batterien eine deutliche Warnung - àhnlich wie das autarken
Rauchmeldern der Fall ist, die bei schwàcher werdender Batterie
ja auch das Piepen anfangen.
Im Bezug auf den "Umfang" der Funkstrecke genügt, wie gesagt,
ein einziger Schaltkanal.




Evtl. findet sich auf Basis des Zigbee Mesh Standards (arbeitet m.W. auf
2,4Ghz) etwas Brauchbares zur Realisierung.

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