Future Facilities bietet Rechenzentrumsbranche Orientierungshilfe bei der Kalibrierung von Prognosemodellen

03/06/2014 - 13:27 von Business Wire

Mark Seymour von Future Facilities gibt das erste einer Reihe von Weißbüchern heraus, die sich mit Modellverbesserung und -kalibrierung bei der Erstellung des Prognosemodells eines Rechenzentrums befassen.

Future Facilities, ein führender Anbieter von Software für die Gestaltung und Betriebsführung von Rechenzentren, gab heute bekannt, dass Mark Seymour, Experte auf dem Gebiet der Rechenzentrumskühlung und Chief Technical Officer von Future Facilities, das erste einer Reihe von Weißbüchern herausgegeben hat, in denen die Bedeutung der Modellverbesserung und -kalibrierung bei der Erstellung von prädiktiven Modellen der Verfügbarkeit, physischen Kapazität und Kühleffizienz eines Rechenzentrums erörtert wird. Das sich an Eigentümer/Betreiber wendende Weißbuch mit dem Titel What is a Valid Data Center Model? An Introduction to Calibration for Predictive Modeling bringt Klarheit in einen Bereich des Betriebs von Rechenzentren, der zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Viele Eigentümer/Betreiber von Rechenzentren verwenden ganz selbstverständlich CFD (Computational Fluid Dynamics)-Simulationen für Modelle, welche die Auswirkungen künftiger Veränderungen auf die Verfügbarkeit, physische Kapazität und Kühleffizienz (Availability, physical capacity, cooling efficiency, kurz ACE) vorhersagen oder zur Lösung von ACE-Problemen in einem Rechenzentrum beitragen.

Auch wenn CFD in der Vergangenheit den Ruf einer komplexen und ehrfurchtserregenden Lösung hatte, die in die Hände von Experten gehört, kann die prädiktive Modellbildung in Wirklichkeit einfacher denn je auch von Laien mit Vorteil genutzt werden.

Aber letztlich hängt es vom Anwender ab, ob der Predictive-Modeling-Ansatzes zum Erfolg führt. Die umgangssprachlich mit “Unsinn rein, Unsinn raus” auf den Punkt gebrachte größte Gefahr bei der Verwendung von Prognosemodellen ist, dass es den verwendeten Computermodellen an Wiedergabetreue mangelt und sie nicht kalibriert sind. Warum? Weil Modelle mit geringer Wiedergabetreue (Unsinn rein) zu falschen Ergebnissen führen (Unsinn raus), die keine Ähnlichkeit mit der Realität haben (nicht kalibriert sind).

Einige Anwender von Prognosemodellen lösen das „Unsinn rein, Unsinn raus“-Problem nicht, indem sie ihr Modell verbessern und kalibrieren, sondern indem sie ganz einfach die Ergebnisse des Modells mit der Realität passend machen. „Damit wird das Modell unbrauchbar", so Seymour. Stattdessen fordert er, dass “Eigentümer/Betreiber und Berater die angemessene Sorgfalt walten lassen: Prüfung und Messung der tatsächlichen Installation, dann die Verbesserung der Genauigkeit des Modells, und zwar solange, bis dessen Ergebnisse verlässlich sind”.

So, wie erreicht man die Verlässlichkeit des Modells? Wie kalibriert man es? Das Weißbuch von Seymour beantwortet einführend genau diese Fragen und hebt dabei hervor, dass der Prozess ziemlich einfach ist, aber einen systematischen Ansatz erfordert. Er verspricht, dass im Laufe des Jahres weitere Veröffentlichungen zu speziellen Problembereichen folgen werden. Fürs Erste aber geht er in dem vorliegenden Weißbuch auf die häufigsten Fehler ein, die gemacht werden. Und dabei kommt ihm seine 20-jährige Erfahrung zugute.

Anhand von realen Beispielen, die mithilfe der 6SigmaDC Suite of Tools von Future Facilities illustriert werden, zeigt er, wie man systematische Fehler, die Fußbodenkacheln, Gitter, Schränke, Kabelstränge und andere in Rechenzentren häufig vorkommende Objekte betreffen, überwinden kann. Seymour gibt auch Ratschläge für „schwierige Modellbildungsentscheidungen”, beispielsweise, ob Modelle wenig definierter Blockaden „wie Wasserleitungen unter einer Kühlaggregat” erstellt werden sollten. Für die Kalibrierung des Luftzufuhrsystems und dessen Komponenten gibt Seymour speziellen Rat, warnt aber vorweg: „Sie dürfen dabei nicht übersehen, dass nicht nur der Gesamtluftstrom wichtig ist, sondern auch dessen Verteilung.“

Nach Lektüre des Weißbuches hat der Leser nicht nur gute, systematische Kalibrierungspraktiken schätzen gelernt, sondern auch begriffen, dass „trotz der Komplexität des Rechenzentrum insgesamt viele Einzelelemente für sich beurteilt werden können”. Seymour schließt mit den Worten: „Damit kann diagnostiziert werden, warum das erste Modell die Einrichtung nicht adäquat abbildet… das ist der Normalfall!”

Zum Herunterladen des Weißbuchs:

What is a Valid Data Center Model? An Introduction to Calibration for Predictive Modeling folgen Sie bitte dem nachstehenden Link:

http://www.futurefacilities.com/media/info.php?id=266

Über Mark Seymour:

Mark Seymour ist der Chief Technical Officer und ein Mitgründer von Future Facilities, das in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiert. Nach dem Studium der angewandten Wissenschaften und numerischen Mathematik war er zunächst für zehn Jahre erfolgreich im Verteidigungssektor tätig, bevor er in den gewerblichen Sektor wechselte. Dort sammelte er über 20 Jahre Erfahrungen im Bereich der Kühlung von Rechenzentren und Kommunikationsumgebungen. Mark Seymour ist ein anerkannter Experte auf dem Gebiet des Predictive Modeling des Luftstroms in Klimaanlagen von Gebäuden, insbesondere Rechenzentren. Er ist ein Mitglied des Industriebeirats des NSF-ES2-Forschungsprogramms und ein entsprechendes Mitglied mit aktiver Mitarbeit an ASHRAE TC9.9.

Über Future Facilities

Seit fast zehn Jahren stellt Future Facilities Software und Beratungsdienste für die weltweit größten Eigentümer/Betreiber von Rechenzentren und führende Elektronikentwickler zur Verfügung. Das privatfinanzierte Unternehmen optimiert mithilfe von kontinuierlicher Modellbildung die Nutzung von Rechenzentren. Damit konnte es seinen Kunden Einsparungen in Millionenhöhe ermöglichen. Heute ist das innovative und progressive Future Facilities einzigartig am Markt positioniert: als einziges Unternehmen bietet es wissenschaftlich schlüssige Antworten auf Was-wenn-Fragen, die über viele Jahre nicht mit wirklicher Sicherheit beantwortet werden konnten.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.futurefacilities.com.

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Source(s) : Future Facilities