Gamuts, Übertragungsfunktionen, Spektren - und aufgeschmissene Nutzer?

19/01/2010 - 22:03 von Ulrich G. Kliegis | Report spam
Moin,
kurz vor Weihnachten halfen einige Regs hier freundlicherweise mit
Empfehlungen zur Auswahl eines TFT-Monitors, die dann in einem HP
2475w gipfelte. Farbauflösung, geometrische Auflösung, Kontrast etc. -
alles sehr schön. Nur bringt jetzt die in weiten Bereichen steuerbare
Parametrierung des Bildes ein neues, unerwartetes Problem - was auf
diesem TFT super aussieht, kann auf einem anderen Matsch sein, Farben,
die auf dem HP als sauberes und klares Grün wirken, sehen auf ner
alten Röhre (immerhin z.B. ein NEC MultiSync FE 1250+, vor dem ich
hier sitze) pixxig aus.

Nun gibt es ja eine ganze Kette von Einstellmöglichkeiten. Da ist
zunàchst mal der Monitor selbst. Dann die Windows-Farbeinstellungen.
Dann die NVIDIA-Einstellungen (Grafikkarte ist eine NVIDIA GeForce
6200). Und Adobe Gamma. Was hab ich vergessen? Umgebungslicht
(zumindest fast gleich an beiden Arbeitsplàtzen). Viele Daten, zumal
farbtonreiche natürliche Bilder, sehen auf beiden Modalitàten gut aus.
Aber haarig wird es bei der Auswahl z.B. einer Hintergrund- oder
Flàchenfarbe für eine Webseite: Was auf dem TFT als strahlendes Grün
wie von einem frischen Apfel gesampelt aussieht, sieht auf der Röhre
wie die Hinterlassenschaft eines Köters am Laternenpfahl aus.

Der langen Rede kurzer Sinn: Welches ist die optimale Strategie, zu
einer standardisierten Farbwiedergabe zu kommen? Richtig, jetzt weiß
ich, was ich oben vergessen habe, noch zwei Parameter: Welcher
Phosphor- oder sRGB? Gerade bei TFTs wohl ein nicht eindeutig zu
beantwortendes Thema - aber relevant. Wie auch die einzustellende
Farbtemperatur dessen, was als Weiß empfunden wird.

Zusammengefaßt: Gibt es eine optimale Strategie der Konfiguration und
Einstellung? Wenn, ja, irgendwo unter einem Link zu finden?


Nur mittelbar mit dem vorgenannten Problem verbunden: Wenn ich vor dem
HP2475w sitze und meine Betrachtungsposition so àndere, daß meine
Blicknormale von der Bildschirmmitte zu den Seiten wandert, wabert auf
der sonst gleichmàßig weißen Flàche ein wandernder Farbschatten mit,
der umso, ich sag mal, sandfarbener wird, je weiter er vom Aufpunkt
der Blickachse entfernt ist. Eine Wirkung wie ein Kollimationsfilter.
Normal?

Herzlichen Dank vorab!

Gruß,
U.
 

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#1 Ruediger Lahl
19/01/2010 - 22:16 | Warnen spam
*Ulrich G. Kliegis* wrote:

Der langen Rede kurzer Sinn: Welches ist die optimale Strategie, zu
einer standardisierten Farbwiedergabe zu kommen?



Es kommt auf dein Klientel an. 0815-User haben einen TFT für 150-350€.
Da wird jedes Model die Farben anders darstellen. Mein Tipp also: nimms
nicht so genau.

Zusammengefaßt: Gibt es eine optimale Strategie der Konfiguration und
Einstellung? Wenn, ja, irgendwo unter einem Link zu finden?



Die Farben sind doch standardisiert. Wàhle diejenige(nach Farbcode) aus,
die dir gefàllt und hoffe, dass dein Kunde sie auf seinem Monitor auch
schön/passend findet.
bis denne

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