Gasheizung an Rechteck-Wechselrichter?

04/01/2011 - 15:07 von Carsten Kreft | Report spam
Hallo,

ein guter Freund möchte gerne eine alternative Spannungsversorgung für seine
Gasheizung haben.
Dabei dachte er an einen 12V Wechselrichter, den er zunàchst über einen
LKW-Akku betreiben würde, im Notfall dann über das Auto nachladen könnte.

Zur Heizung:
Brennwerttherme, hocheffiziente Umwlzpumpe, einfache (Kondensatormotor)
Speicherladepumpe, ebenso einfache Rücklaufanhebungspumpe für Heizregister
im Kamin.
Er sah in einem Baumarkt ein Angebot:
Wechselrichter 300W (600W Spitze), "mod. Sinus".
Nach Blick auf die technischen Daten: Rechteck.

Ich habe ihm aber eher zu einem Sinus-Wechselrichter geraten, weil mir bei
der Elektronik und den Pumpen nicht ganz wohl beim Rechteck wàre.
(Die Leistung kommt dagegen hin, die Therme zieht 120VA bei cos(phi) 0,7,
hinzu kommen noch Umschaltelektronik und Pumpe für das Heizregister,
Elekrtronik unbekannt, Pumpe "40W" (nicht nachgemessen) - Messgeràt war ein
Zangenwandler, Qualitàtsprodukt, mit 10fach-Schleife um eine höhere
Auflösung (sonst 0,1A) zu erzielen.

Die Therme selber hat bereits ab Werk einen Stecker, die Geschichte für den
Kamin würde ich dann auch steckbar machen.

Frage:
Würdet Ihr meine grundsàtzlichen Bedenken zum Rechteck-Umrichter teilen?
Wàre natürlich deutlich preiswerter.
 

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#1 gUnther nanonüm
04/01/2011 - 16:28 | Warnen spam
"Carsten Kreft" schrieb im Newsbeitrag
news:ifv9j0$5na$02$

Wechselrichter 300W (600W Spitze), "mod. Sinus".
Nach Blick auf die technischen Daten: Rechteck.



Hi,
und damit zu riskant für einfache Motore und Elektronik.


Ich habe ihm aber eher zu einem Sinus-Wechselrichter geraten, weil mir bei
der Elektronik und den Pumpen nicht ganz wohl beim Rechteck wàre.
(Die Leistung kommt dagegen hin, die Therme zieht 120VA bei cos(phi) 0,7,
hinzu kommen noch Umschaltelektronik und Pumpe für das Heizregister,
Elekrtronik unbekannt, Pumpe "40W" (nicht nachgemessen) - Messgeràt war
ein Zangenwandler, Qualitàtsprodukt, mit 10fach-Schleife um eine höhere
Auflösung (sonst 0,1A) zu erzielen.



Das ist aber sehr knapp, beim Anlauf und beim Kaltstart kannst Du mit teils
deutlich höherem Strombedarf rechnen. Und man braucht in dem Fall ja auch
Licht im Keller, Telefonsteckdosenstrom, TVwenn man da erstmal anfàngt,
lohnt ein simples "hauptsache es heizt" nicht. In finsterer Bude ohne
sonstige Elektronik will doch keiner leben. Und dann könnte auch der
Gasversorger bei làngerem Stromausfall seine Versorgung einstellen.
Schließlich hat der auch Pumpen laufen...


Die Therme selber hat bereits ab Werk einen Stecker, die Geschichte für
den Kamin würde ich dann auch steckbar machen.

Frage:
Würdet Ihr meine grundsàtzlichen Bedenken zum Rechteck-Umrichter teilen?
Wàre natürlich deutlich preiswerter.



Ist ein Glücksspiel. Ich tàte das lassen, und lieber in einige Gaslaternen
(mit Kartuschen) sowie eine Versicherung gegen Bauschàden bei
Frost/Hochwasser investieren.

mfg,
gUnther

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