gdbserver + nfs = user nobody?

25/05/2014 - 14:14 von Marcel Müller | Report spam
Hallo!

Ich habe Schwierigkeiten, beim Remote-Debugging auf Files auf dem NFS
Server zuzugreifen. Offensichtlich greifen die User-Berechtigungen nicht
korrekt.

Sobald ein fopen mit Schreibzugriff kommt, bekomme ich beim
Remote-Debuggen EACCESS, respektive, wenn ich volle Rechte auf den
Zielordner gebe, wird die Datei unter dem User nobody angelegt. Die
Gruppe der Datei ist aber korrekt.
Wenn ich hingegen in einer Shell auf dem Remote-Rechner dieselbe Datei
schreibe, bekommt sie den korrekten User. Dasselbe gilt, wenn ich die
Datei auf dem Entwicklungs-Desktop oder dem NFS-Server selbst anlege.
Natürlich làuft das Programm ohne Debugger auch korrekt.

Selbst wenn ich im Zielordner die Rechte auf 4775 [drwsrwxr-x] setze,
wird die Datei unter user nobody angelegt. Was zur Hölle geht da vor?


Fileserver [hadron, Debian Wheezy]
- export /home als nfs
- Ordner /home/pi/src/analyze/work mit User mueller [UID 1000] und
Rechten 775.

Raspberry Pi [raspi, raspian]:
- mount point: hadron:/home/pi/src on /usr/local/src type nfs
Damit die SD-Karte nicht ausgelutscht wird.
- NFS ist Version 3, weil ich NFS4 auf dem Server nicht funktionsfàhig
konfiguriert bekommen habe und eine andere Kiste sowieso kein NFS4 kann.
- Hier làuft gdbserver in /usr/local/src/analyze/work unter User pi [UID
1000]

Entwicklungs-Desktop [mmx, xubuntu 12.04]
- Hier làuft Eclipse CDT für remote Debugging.
- mount point: hadron:/home on /data type nfs
Darüber auch Zugriff auf /home/pi/src auf dem Server.


Marcel
 

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#1 Helmut Waitzmann \(Anti-Spam-Ticket.a.pgab\)
26/05/2014 - 01:12 | Warnen spam
Marcel Müller writes:

Ich habe Schwierigkeiten, beim Remote-Debugging auf Files auf dem NFS
Server zuzugreifen. Offensichtlich greifen die User-Berechtigungen nicht
korrekt.

Sobald ein fopen mit Schreibzugriff kommt, bekomme ich beim
Remote-Debuggen EACCESS, respektive, wenn ich volle Rechte auf den
Zielordner gebe, wird die Datei unter dem User nobody angelegt. Die
Gruppe der Datei ist aber korrekt.



Beim Thema „NFS“ und „User nobody“ fàllt mir „no_root_squash“ ein, siehe
Manual‐Page „exports(5)“:


Very often, it is not desirable that the root user on a client
machine is also treated as root when accessing files on the NFS
server. To this end, uid 0 is normally mapped to a different id: the
so-called anonymous or nobody uid. This mode of operation (called
`root squashing') is the default, and can be turned off with
no_root_squash.

Also: Wenn „root squashing“ nicht abgestellt ist, macht der NFS‐Server
aus Dateizugriffen von NFS‐Clients, die unter der Benutzerkennung „root“
erfolgen, einen Zugriffsversuch unter der Benutzerkennung „nobody“.
Wenn Du das anders haben willst, musst Du den NFS‐Server entsprechend
konfigurieren.

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