Gebrannte DVD und Prüfsummenberechnung?

22/11/2008 - 13:36 von Christine Kremsmayr | Report spam
Ich lese gerade auf
http://faq-portal.chip.de/portal/fo...ng-backup/
etwas, das mich stutzig macht. Ich bin technisch nicht versiert, habe
also in Grunde keine Ahnung, wie ein DVD-Rom die Daten aus einer DVD
ausliest und Fehler korrigiert.

Aber eines verstehe ich nicht, nàmlich das:

"Ob man nun ein erfolgreiches Backup erstellt hat (in Bezug auf eine
(bit)fehlerfreie Kopie der Dateien), làßt sich mit Prüfsummen oder
Programmen wie Total Commander oder CDCheck ermitteln; dies sollte man
hin und wieder auch machen. Programme für Prüfsummen sind hier
aufgelistet. Wer ganz sicher gehen will, daß seine Datensicherungen
ebenfalls vor Datenverlust geschützt sind, greift auf Methoden zur
Paritàtsdatenerzeugung zurück (siehe dazu der Punkt Vorbeugung von
Datenverlusten in Backups: Paritàtsdaten)."

Mein Problem: Wenn ich eine DVD brenne, gilt danach Folgendes:
Mein Brenner kann die Daten aus der DVD lesen, oder er kann es nicht.
Dasselbe gilt für jedes andere DVD-Rom-Laufwerk. Daten können ausgelesen
werden, oder die Fehlerkorrekturkommt mit dem Korrigieren nicht mehr
nach, also nicht auslesen können.

Was hilft da der Stress mit Prüfsummen anlegen nach dem Brennen?
Darüber, wie vielke Fehler beim erfolgreichen Auslesen korrigiert werden
mussten, weiß ich im Normalfall ja nichts. Also wie *leicht* sich das
Laufwerk beim Auslesen getan hat, weiß ich ja nichts. ich weiß nichts
über "Lesereserven", wenn man das so nennen mag.

Also bringt mir eine Überprüfung der Paritàtsinformationen auch nur die
Gewissheit: Daten können ausgelesen werden. Aber um das zu wissen,
brauche ich die DVD ja nur einzulegen und die Daten auszulesen.

Verstehe ich etwas grundsàtzlich nicht?

Bitte um Infos.

Christine
 

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#1 Hergen Lehmann
22/11/2008 - 14:42 | Warnen spam
Christine Kremsmayr wrote:

Mein Brenner kann die Daten aus der DVD lesen, oder er kann es nicht.
Dasselbe gilt für jedes andere DVD-Rom-Laufwerk. Daten können ausgelesen
werden, oder die Fehlerkorrekturkommt mit dem Korrigieren nicht mehr
nach, also nicht auslesen können.



Es gibt auch noch einen weiteren Fall, nàmlich, daß nur wenige Sektoren
nicht gelesen werden können. Einfache Prüfsummen helfen dann aber auch
nicht weiter, da müsste man schon hàrtere Geschütze auffahren, etwa
PAR-Dateien.

Was hilft da der Stress mit Prüfsummen anlegen nach dem Brennen?



*NACH* dem Brennen ist das in der Tat witzlos.

*VOR* dem Brennen ermittelte Prüfsummen allerdings helfen, Fehler im
Backupsystem zu erkennen:
- Dateien, die durch Bedien-/Softwarefehler nicht mitgesichert wurden
- Schnittstellenprobleme
- Hardwarefehler (Brenner,Platte,RAM)
Ich hatte vor vielen Jahren z.B. mal einen CD-Brenner, der bei
randvollen CDs reproduzierbar die letzten paar Sektoren zermüllte...

Prüfsummen können ausserdem helfen, schleichende Verànderungen an den
Originaldaten rechtzeitig aufzuspüren, bevor àltere Backupmedien
überschrieben oder weggeworfen sind.

Also bringt mir eine Überprüfung der Paritàtsinformationen auch nur die
Gewissheit: Daten können ausgelesen werden. Aber um das zu wissen,
brauche ich die DVD ja nur einzulegen und die Daten auszulesen.



Das alleine gibt dir noch keine Gewissheit, daß die Daten mit dem
Original übereinstimmen...

Hergen

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