Gedanken über Casimirkraft,Thermodynamik und Quantisierung

31/03/2011 - 09:28 von Peter Heckert | Report spam
Hi,

Soweit ich gelesen habe, ist die Casimirkraft eines der grössten
Probleme beim Bau von Nanomaschinen.
Sie bewirkt, dass die Teile aneinander kleben, und es funktioniert
dann nicht so, wie gedacht.

Es ist ohne weiteres möglich eine Maschine zu bauen, die Energie aus
statistischer Bewegung, z.B. aus Meereswellen, entzieht.
Wenn man nun keine Nanomaschine bauen kann, die der Brownschen
Bewegung Energie entzieht, dann scheint mir das an der Casimirkraft zu
liegen.

Die Casimirkraft scheint sich daher denknotwendig aus dem 2. Hauptsatz
der Thermodynamik und aus der Existenz der Brownschen Bewegung zu
ergeben, ohne dass man die Quantentheorie hierzu braucht.

Braucht man die Quantentheorie, um zu erklàren, wieso die
Elektronenhülle eines Atoms keine Energie abstrahlt?
Unter Umstànden braucht man sie nicht, wenn man einfach zulàsst, dass
die Elektronenhülle Energie abstrahlt.

In der Realitàt schweben Atome ja nicht isoliert im leeren Raum;
andere Atome sind benachbart. D.h. wenn ein Atom eine EM Welle
abstrahlt, dann wird diese von den Nachbaratomen absorbiert. Deshalb
bleibt die Elektronenhülle von Atomverbànden stabil.
Es ist ja bekannt, dass Gase sich viel leichter ionisieren lassen,
wenn sie stark verdünnt sind. Wenn also ein Atom einsam im Raum
schwebt, dann strahlt die Elektronenhülle Energie ab, und das Atom ist
ionisiert. Ich sehe da kein Problem.

Sehen wir die Welt eventuell falsch? Ist die Quantisierung nicht
Ursache, sondern nur eine Konsequenz der klassischen Naturgesetze und
der Statistik?

Peter
 

Lesen sie die antworten

#1 Lothar Wiese
31/03/2011 - 10:24 | Warnen spam
Am 31.03.2011 09:28, schrieb Peter Heckert:

Sehen wir die Welt eventuell falsch? Ist die Quantisierung nicht
Ursache, sondern nur eine Konsequenz der klassischen Naturgesetze und
der Statistik?



Im diskret erweiterten Standardmodell wird das versucht:

http://struktron.de/index.html

Ähnliche fragen