Gedankenentwirrung: Endlich viele Axiome?

19/06/2015 - 13:42 von Jack Ryan | Report spam
Gibt es auch in der modernen Mathematik sog. "implizite Pràmissen"? Also Voraussetzungen,
die nicht als Axiome und Schlussregeln explizit gemacht werden?

Irgendwann setzt man voraus, dass jeder versteht, was eine Menge, ein Element,
eine Relation usw. eigentlich sein soll, es wird nur noch formalisiert, aber
nicht mehr definiert im erklàrenden Sinne, da es nicht auf weitere, klare Grundbegriffe
zurückgeführt werden kann.

Nun mag es Gehirne geben, die dafür falsch verdrahtet sind, etwa im Zoo. Und
man darf sich fragen, ob das menschliche Gehirn richtig verdrahtet ist...
 

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#1 Ron.H.
19/06/2015 - 14:21 | Warnen spam
Am 19.06.2015 um 13:42 schrieb Jack Ryan:
Gibt es auch in der modernen Mathematik sog. "implizite Pràmissen"? Also Voraussetzungen,
die nicht als Axiome und Schlussregeln explizit gemacht werden?

Irgendwann setzt man voraus, dass jeder versteht, was eine Menge, ein Element,
eine Relation usw. eigentlich sein soll, es wird nur noch formalisiert, aber
nicht mehr definiert im erklàrenden Sinne, da es nicht auf weitere, klare Grundbegriffe
zurückgeführt werden kann.

Nun mag es Gehirne geben, die dafür falsch verdrahtet sind, etwa im Zoo. Und
man darf sich fragen, ob das menschliche Gehirn richtig verdrahtet ist...




Der Begriff Pràmisse wird oft falsch genutzt.

Die Welt beruht auf zwei natürlichen deterministischen
Hauptwahrheitssystemen, und zwar des


1. Systems der Natürlichen Logischen Bezüge, genannt Logik, deren
natürliche Logische Prinzipien der Natur von der Mathematik gesammelt
und in symbolischer Form dargestellt werden.


2. Systems der Natürlichen

a. Logischen Konstanten, wie pi, e, i usw., und den

b. energetisch wirksamen Konstanten, wie h, G, c usw..


Beide deterministisch wirksamen Systeme bilden die Weltobjekte
(Konstanten) aus, deren Struktur durch ihre innere und àußere Logische
Konstellation (über u.a. Grundwirkungen der Natur) hergestellt wird.

Somit beruhen alle Objekte und Strukturen der Welt auf zwei primàren
Determinismen: Auf


A. Logik und


B. Konstanten


Pràmissen beruhen also letztlich und grundsàtzlich auf Logik und
Konstanten, auch wenn die Nutzer des Begriffes "Pràmisse" wenig daran
denken, sondern gerne, aber letztlich unsachlich, auch vorlaufende
sprachliche Festlegungen als Pràmisse ansehen.


Letztlich sind ALLE sprachlichen Aussagen, alle Weltkonstellationen,
egal ob physikalischer oder Logischer Art, grundsàtzlich auf die
deterministischen Systeme oben (1. und 2.) zurückführbar.


Gruß Ron.H.

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