Gedankenversuch Energieerhaltung.

18/06/2011 - 19:07 von Peter | Report spam
In einem Dewargefàss befinde sich eine Patrone mit komprimiertem CO2.
Die Temeperatur sei völlig ausgeglichen, d.h. das CO2 und der Innenraum
des Dewargefàsses haben gleiche Temperatur.

An der Patrone ist ein Ventil und zusàtzlich ist in dem Dewargefàss auch
noch ein kleiner Dàmon, der das Ventil kurz öffnet und dann wieder
schliesst.

In der Patrone ist Energie in Form von komprimiertem Gas enthalten.
Wenn man das Ventil öffnet, dann sinkt der Druck in der Patrone, und das
Gas in der Patrone wird kàlter.

Das ausströmende Gas entspannt sich und wird ebenfalls kàlter.
Der Druck im Innenraum des Dewargefàsses steigt zwar etwas an, wenn man
aber annimmt, dass vor dem Öffnen ein Vakuum im Gefàss war, dann sollte
das Gas sich netto abkühlen.

Es geht also mechanische Energie verloren und thermische Energie verloren.
Es wird Arbeit geleistet, trotzdem wird das Gefàss innen kàlter.

Wie ist das mit der Energierhaltung zu vereinbaren?
 

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#1 Peter
18/06/2011 - 19:19 | Warnen spam
Am 18.06.2011 19:07, schrieb Peter:
In einem Dewargefàss befinde sich eine Patrone mit komprimiertem CO2.
Die Temeperatur sei völlig ausgeglichen, d.h. das CO2 und der Innenraum
des Dewargefàsses haben gleiche Temperatur.

An der Patrone ist ein Ventil und zusàtzlich ist in dem Dewargefàss auch
noch ein kleiner Dàmon, der das Ventil kurz öffnet und dann wieder
schliesst.

In der Patrone ist Energie in Form von komprimiertem Gas enthalten.
Wenn man das Ventil öffnet, dann sinkt der Druck in der Patrone, und das
Gas in der Patrone wird kàlter.

Das ausströmende Gas entspannt sich und wird ebenfalls kàlter.
Der Druck im Innenraum des Dewargefàsses steigt zwar etwas an, wenn man
aber annimmt, dass vor dem Öffnen ein Vakuum im Gefàss war, dann sollte
das Gas sich netto abkühlen.

Es geht also mechanische Energie verloren und thermische Energie verloren.
Es wird Arbeit geleistet, trotzdem wird das Gefàss innen kàlter.

Wie ist das mit der Energierhaltung zu vereinbaren?


Wenn man mit dem ausströmenden CO2 eine Turbine + Generator antreiben
würde, dann würde das Gefàss immer kàlter werden und man könnte von
aussen elektrische Energie entnehmen. Weil der Druck im Gefàss niemals
grösser wird, als der Innendruck der CO2 Patrone, muss es innen immer
kàlter werden. Widerspricht das nicht dem zweiten Hauptsatz der
Thermodynamik?

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