gedit+LaTeX-Plugin und Debian Lenny?

11/10/2010 - 16:48 von Christine Kremsmayr | Report spam
Ich wollte vor zwei Jahren, als ich Debian Etch verwendet habe, gedit
mit dem LaTeX-Plugin als Editor für LaTeX verwenden, bin aber
gescheitert, weil die gedit-Version nicht unterstützt worden ist.

Jetzt wird die gedit-Version des aktuellen Lenny von dem LaTeX-Plugin
unterstützt, setzt aber Python 2.6 voraus, und Lenny unterstützt nur
Python 2.5.

Ohne herummotzen zu wollen: Geht das jetzt so bis zum Nimmerleinstag
weiter, d.h., soll ich mir eine Linux-Distribution suchen, die aktuelle
Software unterstützt, oder ist das ein Ausnahmefall?

Ich mag Debian recht gerne, allerdings hatte ich in meinem Leben noch
nicht so großen Stress, was das Zum-Laufen-Bringen und Am-Laufen-Halten
von Anwendungen betrifft.

lg Christine, nur so mal in die Runde gefragt.
 

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#1 kai-martin knaak
12/10/2010 - 05:39 | Warnen spam
Christine Kremsmayr wrote:

Ohne herummotzen zu wollen: Geht das jetzt so bis zum Nimmerleinstag
weiter, d.h., soll ich mir eine Linux-Distribution suchen, die
aktuelle Software unterstützt, oder ist das ein Ausnahmefall?



Dass sich "aktuelle Software" und "Debian-stable" nicht im gleicehn Hut
befinden ist nun wirklich keine Neuigkeit. Wenn ich mich recht
erinnere, war der Freeze von Lenny im Frühsommer 2008. Das ist der
Moment ab dem nur noch Fehler beseitigt werden. In der Realitàt war der
Zeitpunkt für die meisten Pakete sogar noch ein Stück früher. Sie
wurden ja nicht alle xpünktlich zum Freeze eine Version hochgeschraubt.

Wenn stable nicht aktuell genug ist, hilft testing. Das ist im Moment
squeeze. Und das ist auch schon wieder ein paar Monate eingefroren.
Große Umwàlzungen wird es da also nicht mehr geben. Das könnte man als
einen geeigneten Zeitpunkt für einen Upgrade empfinden.

Wenn es nur die eine Anwendung ist, die Dich nervt, könntest Du auch
versuchen, die gewünschten neueren Python-Pakete samt Abhàngigkeiten
aus squeeze nehmen. Ja, es wird immer wieder geunkt, dass sowas zu
unerwateten Fehlern führt. Das habe ich persönlich allerdings noch
nicht erlebt.

Die dritte Taktik ist, von vorneherein testing zu verwenden. Sei ein
paar Jahren lasse ich meinen Desktop mit etwa wöchentlichen Updates auf
dem jeweiligen Stand von testing. Das hat den Vorteil, dass der Stress
mit dem großen Upgrade zur nàchsten stabilen Version wegfàllt. Große
Probleme habe ich durch die kleinen Upates seit Etch nicht gehabt

<)kaimartin(>
Kai-Martin Knaak
Öffentlicher PGP-Schlüssel:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53

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