geerbte SmartUPS 1000

27/11/2008 - 00:42 von Axel Schwenke | Report spam
Moin,

aus dem Nachlaß einer pleitegegangenen IT-Klitsche habe ich hier
eine APC SmartUPS 1000 stehen. Hatte eigentlich geplant, die vor
meinen Home-Server zu hàngen (der frißt so um die 100W).

Bei einem ersten Test stellt sich das Geràt komplett tot. Genaueres
Nachschauen offenbart geborstene(!) Akkus von YUASA, nach Datecode
sind die aber auch von 1990. Und wer weiß wie lange das Teil unbe-
nutzt gestanden hat. Die Elektronik ist staunenswert komplex und
ohne offensichtliche Defekte. Um die Akkus rauszubekommen, mußte
ich die USV praktisch komplett zerlegen.

Ich überlege jetzt, bei Reichelt zwei billige Kung Long 12V/12Ah
Akkus zu kaufen und das Geràt damit (hoffentlich) wieder flott
zu machen. Kurzes Gurgeln nach alten Nachrichten in dieser Gruppe
erbrachte Vorurteile gegen Kung Long ;) aber kein prinzipiell
vernichtendes Gegenargument.

Deswegen meine Fragen in die Runde:

1. ist es normal daß sich die SmartUPS mit kaputten (oder ganz
ohne) Akkus tot stellt? Kann ich davon ausgehen, daß die
Elektronik noch intakt ist?

2. Gibt es ernsthafte Einwànde gegen die Reichelt-Akkus?
Bessere Vorschlàge?


mfg, XL
 

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#1 Frank Scheffski
27/11/2008 - 01:11 | Warnen spam
Axel Schwenke schrieb:

1. ist es normal daß sich die SmartUPS mit kaputten (oder ganz
ohne) Akkus tot stellt?



Ja.

Kann ich davon ausgehen, daß die
Elektronik noch intakt ist?



Ja.

2. Gibt es ernsthafte Einwànde gegen die Reichelt-Akkus?



Nö.

Bessere Vorschlàge?



Wozu?

Mein Rekord waren 15 Kopeken für eine neuwertige SmartUPS 3000 incl.
TCP/IP-Kommunikationsmodul.
Man mußte nur die 4 alten Akkus aus dem Gehàuse meißeln.

Und dann schnurrte sie, wie die anderen 5 oder 6, die ich dort
abgegriffen hatte (kleinere natürlich) und die alle erstmal tot waren
und dann mit Hilfe von Herrn Kung Long wieder auf die Beine kamen.


MfG

Frank

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