gegen Undendlich... kleine Unterhaltung

28/06/2016 - 23:43 von Jens Kallup | Report spam
Hallo,

mich beschàftigt gerade folgendes:
Das ganze Universum ist doch schier mit Frequenzen vollgestopf,
sei es von diesen selbst (Urknall) oder durch Andere verursacht.

Nehmen wir mal an, in einer Nten - 4ten - Dimension herrscht der
liebe Herr Gott oder eine Andere Macht, die das von unter ihnen
(wir) Universium bewachen...

Nun lesen wir ja immer wieder, das unser Universum expandiert,
und unsere Erde nicht nur umsich, um die Sonne ... , sonder auch
mit dem Universium fortwàrts von Ihren früheren Standpunkt entfernt.

Wenn wir uns also "jetzt" entscheiden, einen Spaziergang zu machen,
und wir uns mit 4 Schritten an eine Bank zum hinsetzen begeben;
haben wir uns mit mehr als 4 Schritte in der zurückgelegten Lànge
(siehe oben) fortbewegt.

Wir müssten also die doppelte Energiemenge verbrauchen, um an einer
"gespeicherten" Position zurück zukehren...

Und wenn es uns gelingen würde, zurück in die Zukunft zu reisen,
müssten nach Adam Rieß, alle Elemente einen Schritt zurück machen,
was bedeutet, das sich alle Element vor dem

" jetzt 1" auflösen und nach Zufall, wieder in das
"neue jetzt 1" neu zusammenzusetzen müsste.

Wie man entnehmen kann, gibt es 3 "jetzt" Zustànde:
das 3 element ist das "zwischendenzeilenstehende" :-)

1. jetzt - 1 // Vergangenheit
2. jetzt = 0 // Gegenwart
3. jetzt + 1 // Zukunft

Daraus folgt folgende Zeitachse:

- t (<0) + t (>0,1,...)
/
1 - 0 + 1 /
/\ /\ /
| | | /
Vergangenheit <ooo> Zukunft
| | /|
\/ / \/
/
- t (<0)

+ t

Wie man weiter sehen kann haben wir dann das Problem, das 2 Zustànde
sich gegeneinander beeinflußen:

1. zum einen der Vergangenheits-Strahl, sowie
2. der Zukunfts-Strahl.

Nun stellt sich doch sicherlich die Frage, inwiefern das Ausmaß dieser
Beeinflußung ist:

1. expandiert das Universium Richtung Zukunft, oder
2. Vergangenheit?

Schnell wird klar, das beides zutreffend ist:
bewegen wir uns nach vorn, bleiben Spuren im Sand am Strand, die
sofern keine Umwelteinflüße bestehen _nicht_ verwittern.
Also haben wir 2 Zustànde:
"vor" und "nach" Spaziergang.

Wenn wir uns vorstellen würden, auf einen Kreisel-potest zu stehen, das
auf auf 3 Ràder justiert wurde mit 10 km/h durch unseres Universiums
bewegt, können wir durch Verdopplung der Geschwindigkeit um 10 km/h auf
20 km/h nach Adam Ries zurückkehren und uns belustigen.

Aber jetzt kommt der knackus: die Null-Linie, die sich in der Mitte
von -1 und +1 ergibt (siehe Bildchen1 oben).

Man muss also nicht die doppelte Menge Treibstoff aufwenden, sondern das
mindestens das 3 fache - also Treibstoff dür 30 km/h.

Und da ist sie schon die 3 ;-)
Was haben wir gelernt: Protonen, Neutronen, ... :-)

Wenn wir uns also über unser Universum setzen würden, können wir einen
Filmstreifen sehen, der sich unaufhaltsam nach vorne bewegt.
Selbst wenn wir es schaffen würden in die Vergangenheit zu reisen, ist
dies nur wieder ein 0-Augenblick und wir werden wieder mitgerissen.

Wir könnten versuchen, in jeder Dekate ein "Stop-Punkt" zu setzen, der
uns (als Mensch) signalisiert: Halt hier waren Wir, und dann wieder auf
0 Springt und alles geht von vorne.

Jetzt kommts aber:
wàren da nicht die Atome, ...

Wie wir ja auch wissen, zerfallen Atome mehr oder minder schnell.
Das heißt, dass unsere Reise in die Vergangenheit uns das dreifache der
Energie kostet um wieder auf 0 zu kommen.
Das heißt also weiter, wir altern um das 3fache.
Auch das soll heißen, das der Reisende auf seiner Reise in der
Vergangenheit sterben wird, und nicht wie angenommen, ein Kind wird, da
viele der Ansicht sind, dass "zurück" einhergeht mit "jünger".
Hier entsteht ein kleines Paradoxom...

Zukunft -> Zukunft (geht nicht, da wir nicht angekommen sind)
Zukunft -> Vergangenheit bis 0 Nullinie, kein Problem,
Gegenwart -> Zukunft (neue Gegenwart) trifft ja immer zu...
Gegenwart -> Vergangenheit (möglich, wir lernen aus gelernten...)
Vergangenheit -> Zukunft (möglich, erst ab Nulllinier + Grundmauern...)
Vergangenheit -> Vergangenheit (böse, geht nicht, schließt sich aus,
da - + - = - ergibt: Falle !!! :-(

Oh man staune, jetzt haben schon die Ziffer 6 gefunden.

Nehmen wir mal an, eine Testperson soll den "Savepoint" in der Vergang-
enheit besuchen und berichten was auf den Rest, der vor uns liegende
Menschheit in der Zukunft passiert.

So, wir reisen in die Vergangenheit, Körper wird gelöscht
und nun kommts:
Neu zusammen gesetzt, jetzt aber mit anderen Atominformationen!!!

So kann es gut vorkommen, dass der "Neue" Körper zerbrösselt, da der
Atom-Zerfall schon viel zu viel fortgeschritten ist, oder wir einfach
nicht wissen, wo die Zielperson sich befindet.
Selbst wenn, sind die Informationen, die wir mit in unserer Maschiene
haben gelöscht und tauchen erst wieder auf, wenn zum Beispiel die Lotto
Zahlen wieder gezogen werden,

Und wie vorher beschrieben, ist die Lotto-Ziehung immer noch nicht die
gleiche wie vorher, da sich ja die Atome wieder _neu_ zusammengesetzt
haben ...

Das heißt also: in einen Alter von 30 Jahren ist die maximale Reise
dauer 3x möglich und 30 x 3 = 90 Jahre.
Man kann aber davon ausgehen, das unser Agent in der Vergangenheit keine
korrekten Informationen mehr erhàlt, das der Zerfall (Demenz) stark
zunehmen würde, und wir wieder auf Standpunkt 0 wàren und wir im Chaos
verschwinden, bis sich eine gewisse Ordnung gebildet hat.

Ok, so weit mitgekommen?
Schritt 2:
positive und negative Zeit mit Energie-Zuwachs an gemessene: 1 Sekunde.
Der Energie-Zuwachs ist das Resultat aus positiver oder negativer
Zustànden; siehe Wechselwirkung: soll / haben ...

Energie
/\
| / tn
| / / tn+1 ...
| / /
|/ /
+-> tg

Das obere Bildchen soll simpliziert darstellen, dass, umso mehr wir
unser Gehirn trainieren, desto stàrker bleiben die Atome in den Zellen
erhalten, und wir können bis maximal 0 - Nullpunkt zurück kehren und
unser Wissen "auffrischen", da noch Atome im Raum rumschwingen, oder
wir eine Art "Savepoint" gespeichert haben.

Daraus kann man schlußfolgern, wenn man an so einen "Savepoint" anlangt,
der "AHA" Erfolg eintritt und unsere ggf. Eigene Thesen für gültig
erklàrt werden könnten.

BTW: Ab hier sollte gesagt werden das der Generation, die nach uns
folgt, sogut es geht, an jeder Stelle "Stichpunkte", "Agenten",
"Hinweise" hinterlassen werden.
Nur dann ist es möglich, zu Savepoint zu Savepoint Rückwàrts zu
reisen. (Genügend Wasser mitnehmen :-).

Alles was bis zur 0 Nullpunkt-Zeit nicht gespeichert wurde, kann
dann auch nicht genutzt werden um Rückwàrts zu reisen.
Tja, da kann man sagen: wenn man in seinen Gebiet Erfolgreich sein
will, muss zwingend irgendwo anfangen zu lernen, was bei manchen
auch als Urschleim abgetan wird; dem habe ich aber gegenüber zu
setzen, das jeder Kind gewesen ist und und in der Schule mit den
1x1 in Matheuntericht angefangen hat.

Nun meine Frage:
Ist das 4te Dimensions-Universum eine Höhere Macht, die Alles zusammen-
hàlt und die Strippen zieht, und bei einen Notfall eingreifft?
Ich mein, wenn wir Zeitreisen machen (evtl. nach unseren Leben auf der
Erde) dürfen, bestimmt es diese macht oder ist sie nur ein Tor zu einen
anderen Zustand?
Wieso wird man neu geboren, und man muss (fast) alles neu lernen...
Man kann zwar auf den Fundus des "vor" mir lebenden "zurück" greifen,
aber meist ist das ja nicht demso??? :-(

Vielleicht lebe ich ja irgendwan mal als Mönch in einen Bayrischen
Mànnereinklang :-) ne Spass!!

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit
Jens
 

Lesen sie die antworten

#1 Thomas PointedEars Lahn
02/07/2016 - 16:55 | Warnen spam
Jens Kallup wrote:

Das ganze Universum ist doch schier mit Frequenzen vollgestopf,
sei es von diesen selbst (Urknall) oder durch Andere verursacht.



Die Frequenz ist eine physikalische Grösse (mit der Dimension 1∕Zeit), kein
physikalisches Objekt (gleiches gilt für Masse, Energie, Dichte usw.) Das
Universum enthàlt keine Frequenzen, sondern einem in ihm enthaltenen
physikalischen Objekt kann man in einem Kontext eine Frequenz usw. zuordnen.

Nehmen wir mal an, in einer Nten - 4ten - Dimension herrscht der
liebe Herr Gott oder eine Andere Macht, die das von unter ihnen
(wir) Universium bewachen...



Eine solche Annahme hat nichts mit (Natur-)Wissenschaft zu tun.

Nun lesen wir ja immer wieder, das unser Universum expandiert,



Einige von uns lesen das nicht nur immer wieder, sondern *wissen* aufgrund
eigener Beobachtungen oder denen anderer, dass es so ist.

und unsere Erde nicht nur umsich, um die Sonne ... , sonder auch
mit dem Universium fortwàrts von Ihren früheren Standpunkt entfernt.



Die Formulierung, dass etwas "um (sich)" etwas expandiert oder entfernt, ist
sprachlicher Unfug. Richtig ist stattdessen: Unser Universum expandiert,
und die Entfernung zwischen Punkten in unserem Universum nimmt deshalb mit
der Zeit zu.

Eine verbreitete, einfach verstàndliche Darstellung für die metrische
Expansion unseres Universums, die ich hier in ASCII-Art wiedergebe
(Festbreitenschriftart zur Anzeige verwenden), ist:

t₁ t₂ :> t₁

+ + + + + + + + + + + +
+ + + + + +
+ + + + o + + + + + + +
+ + + + + +
+ + + + + + + + + + o +
+ + + + + +
+ + + + + +

+ + + + + +

+ + + + + +

t₁, t₂ – Zeiten
o – wir/Beobachter(-Galaxie); + – beobachtete Punkte/Galaxien

[Dabei spielt es keine Rolle, wo im Universum man sich wàhnt, also
wo man das „o“ setzt. *Alle* Punkte bewegen sich voneinander weg –
je schneller, desto weiter sie ursprünglich voneinander entfernt
sind (metrische Expansion).]

<https://youtu.be/sbsGYRArH_w?list=P...mp;tF9>

Wenn wir uns also "jetzt" entscheiden, einen Spaziergang zu machen,
und wir uns mit 4 Schritten an eine Bank zum hinsetzen begeben;
haben wir uns mit mehr als 4 Schritte in der zurückgelegten Lànge
(siehe oben) fortbewegt.



Nur insofern, als dass sich die gemessene Entfernung zwischen Startpunkt und
Endpunkt des Spaziergangs zu Beginn des Spaziergangs zum Zeitpunkt t₀
(“comoving distance”) χ von der wàhrend des Spaziergangs zurückgelegten
Entfernung, also der zu einem spàteren Zeitpunkt t₁ gemessenen Entfernung
(“proper distance” bei t₁) d(t₁) unterscheidet: aufgrund der Tatsache, dass
sich das Universum inzwischen ausgedehnt hat, ist letztere grösser als
erstere.

d(t) = a(t) χ

wobei a(t) der (mit der Zeit zunehmende) Skalenfaktor des Universums zur
Zeit t ist und a(t₀) := 1 definiert wird.

Aber der Wegunterschied ist hier so klein, dass er experimentell
vernachlàssigbar ist:

Zu Beginn des Spaziergangs, zum Zeitpunkt t₀, sind “comoving distance” und
“proper distance” gleich gross [a(t₀) = 1 → D := d(t₀) = χ]. Nach dem
Hubble-Gesetz vergrössert sich die Entfernung eines ansonsten in relativer
Ruhe befindlichen Objekts in der “proper distance” D vom ruhenden Beobachter
mit der Geschwindigkeit

v_rec = H₀ D,

(“rec“ für “recessional velocity” „Fluchtgeschwindigkeit“) wobei H₀ der Wert
der Hubble-Konstante zum Zeitpunkt t₀, ist [H₀ := H(t₀)]. Den Messungen der
Planck-Sonde zufolge (Planck Collaboration, 2015) ist derzeit

H₀ ≈ 67.15 ± 1.2 (km∕s)∕Mpc.

Nehmen wir eine durchschnittliche Schrittlànge l = 0.75 m an, dann betràgt
die mit 4 Schritten zurücklegbare Entfernung

D = 4 × l = 4 × 0.75 m = 3 m,

also gilt für den Zielpunkt des Spaziergangs, dass er sich mit

v_rec = H₀ × 0.003 km ≈ 6.53 × 10⁻²¹ m/s

entfernt. Nehmen wir als Durchschnittsgeschwindigkeit eines Fussgàngers

vₚ = 5 km∕h = 5∕3.6 m∕s = 1.39 m∕s

an. Den Weg D = 3 m legt er dann in der Zeit

∆t = D∕vₚ = 3∕1.39 (m s∕m) ≈ 2.16 s

zurück (wegen vₚ ≪ c und hier Raumzeitkrümmung k ≈ 0 können hier
relativistische Effekte unberücksichtigt bleiben). In dieser Zeit haben
sich aufgrund der Expansion des Universums Startpunkt und Bank, das Ziel
des Spaziergangs, um weitere

∆s ≈ v_rec ∆t ≈ 1.41 × 10⁻²⁰ m

voneinander entfernt. Der Spaziergànger braucht also tatsàchlich

∆t₁ ≈ ∆s∕vₚ = 1.01 × 10⁻²⁰ s

lànger, um die Bank zu erreichen, als es bei einem nicht expandierenden
Universum der Fall wàre. Dieser Unterschied ist so gering, dass er ihn
nicht bemerken kann.

Zum Vergleich: Die Planck-Lànge, die kleinste messbare Lànge, betràgt

lₚ ≈ 1.62 × 10⁻³⁵ m,

der Radius eines Protons

rₚ₊ ≈ 8.776 × 10⁻¹⁶ m.

Der Wegunterschied durch die Expansion des Universums ist also auf diesen
Skalen und bei diesen Geschwindigkeiten etwa 62 000 Mal kleiner als der
Radius eines Protons, und damit experimentell vernachlàssigbar (es geht hier
nicht um den Nachweis von Gravitationswellen oder Ähnliches). Sind die Wege
noch kürzer und/oder die Geschwindigkeiten noch kleiner, dann gibt es keine
Möglichkeit, den Unterschied überhaupt nachzuweisen.

(CMIIW)

Wir müssten also die doppelte Energiemenge verbrauchen,



Energie wird nicht verbraucht, sondern von einer Form in die andere
umgewandelt.

um an einer "gespeicherten" Position zurück zukehren...



Nein. Nicht nur würde auch insgesamt die doppelte Energie des Hinwegs
benötigt, wenn sich das Universum nicht ausdehnte, und die Expansion ist auf
diesen Skalen wesentlich geringer, als Du annimmst. Sondern wàhrend man
zurückkehrt, dehnte sich das Universum auch *weiterhin* aus, die “proper
distance” des Rückwegs wàre also *lànger* als die des Hinwegs, und man
benötigte insgesamt *mehr* als das Doppelte der für den Hinweg benötigten
Energie, um zum Ursprungsort zurückzukehren. Und je lànger man vor dem
Start mit dem Start oder am Ziel mit der Rückkehr wartet, umso mehr Energie
wird man für den Rückweg benötigen.

Und wenn es uns gelingen würde, zurück in die Zukunft zu reisen,



Wir reisen stàndig in die Zukunft. Der Wert der eigenen Zeitkoordinate
nimmt stetig zu.

[Du hast erstens „Zurück in die Zukunft“ (“Back to the Future”; Amblin
Entertainment/Universal, 1985) zu oft gesehen, so dass Du schon
Science-fiction mit Wissenschaft verwechselst. Zweitens hast Du
den Titel fchsal verstanden: Die Trilogie heisst so, weil Marty McFly
im ersten Film aus seiner Vergangenheit (1955) zurück in seine
Gegenwart (1985) gelangen muss, d. h. in die Zukunft der Protagonisten
von 1955. Raumzeitlich gesehen ist eine Reise in die Zukunft eine
Reise *vorwàrts*.]

müssten nach Adam Rieß, alle Elemente einen Schritt zurück machen,



_Ries(e)_, und nein, das müssten sie freilich nicht. Stattdessen müsste
man, wenn man in die Zukunft reisen wollte, nicht nur die eigene
Zeitkoordinate erhöhen sondern auch die Ortskoordinate müsste sich àndern.
Auch dafür muss aber das Universum nicht unbedingt expandieren: man muss
bereits berücksichtigen, dass die Erde sich weiterbewegt hat, wollte man die
Erde in der weiter entfernten Zukunft, zum Beispiel nàchste Woche, besuchen.

was bedeutet, das […]



Ex falso quodlibet.

Daraus folgt folgende Zeitachse:

[Zeichensalat]



Für sinnvolles ASCII-Art muss eine Festbreitenschriftart verwendet werden.

[Unfug]
1. expandiert das Universium Richtung Zukunft, oder
2. Vergangenheit?



Derzeit geht man davon aus, dass das _Universum_ mit zunehmender
Zeitkoordinate expandiert und sich die Expansion ewig fortsetzt und aufgrund
Dunkler Energie sogar beschleunigt. Daher ist 1. richtig, 2. nicht.

Schnell wird klar, das beides zutreffend ist:



Nein.

[Unfug]
Wenn wir uns also über unser Universum setzen würden, können wir einen
Filmstreifen sehen, der sich unaufhaltsam nach vorne bewegt.



Unter der Annahme, dass Zeit ausserhalb unseres Universums so existierte wie
innerhalb, würden wir stattdessen beobachten können, dass unser Universum
expandiert.

[Unfug]
Wie wir ja auch wissen, zerfallen Atome mehr oder minder schnell.



Nein, das tun sie nicht. Atom_kerne_ zerfallen, wenn der Endzustand bzw.
die Endzustànde stabiler ist/sind als der Ausgangszustand. Das haben wir
gerade erst hier diskutiert.

Das heißt, dass unsere Reise in die Vergangenheit uns das dreifache der
Energie kostet um wieder auf 0 zu kommen.



Grober Unfug.

Das heißt also weiter, wir altern um das 3fache.



Nein.

Auch das soll heißen, das der Reisende auf seiner Reise in der
Vergangenheit sterben wird,



Nein. Aber wenn er in die Vergangenheit des *eigenen* Universums reist,
können sich Paradoxa ergeben. Zum Beispiel ist er durch die Reise in
der Lage, Ereignisse auszulösen, die seine Reise verhindern würden bzw.
Ereignisse nicht eintreten zu lassen, die seine Reise ermöglichen würden
(klassisches Beispiel: er verhindert seine eigene Geburt).

[citation needed]
und nicht wie angenommen, ein Kind wird,



Wer nimmt dies an – unbedeutende Science-fiction-Autoren? Diese Annahme ist
natürlich physikalisch Unfug, denn für den Reisenden vergeht wàhrend der
Reise immer dieselbe Eigenzeit. Bestenfalls kann der Reisende durch
kryogenischen Schlaf seine Lebensdauer verlàngern.

[weasel word]
da viele der Ansicht sind, dass "zurück" einhergeht mit "jünger".
Hier entsteht ein kleines Paradoxom...

Zukunft -> Zukunft (geht nicht, da wir nicht angekommen sind)



Die Zukunft eines Ereignisses ist die Menge der Ereignisse (Raumzeitpunkte)
mit einer grösseren Zeitkoordinate als die eines *gewàhlten* Ereignisses.
Sie ist nur *relativ zu einem Ereignis* definiert.

[Unfug]
Nehmen wir mal an, eine Testperson soll den "Savepoint" in der Vergang-
enheit besuchen und berichten was auf den Rest, der vor uns liegende
Menschheit in der Zukunft passiert.



Das wàre sinnlos, da es sich dann wahrscheinlich nicht so zutragen wird.
Es gibt innerhalb desselben Universums dafür nur eine Ausnahme: ein
Pràdestinations_paradoxon_, d. h. die Weltlinie des Zeitreisenden ist ab dem
Zeitpunkt der Ankunft in der „Vergangenheit“ eine geschlossene zeitartige
Kurve und er löst die Ereignisse aus, die seine Vergangenheit ausmachen.

[Jedoch kann der Zeitreisende nicht wissen, ob er in einem parallelen
Universum gelandet ist oder er eine Komponente eines
Pràdestinationsparadoxons in seinem Universum ist. Er ist also gut damit
beraten, sich nicht in seine Vergangenheit einzumischen (es sei denn, das
war das Ziel der Reise: Dinge nachtràglich zu „korrigieren“ ist ein
hàufiges Topos in der Science-fiction). Am besten vermeidet er die Reise
in die Vergangenheit ganz. Aber auch eine Reise in die Zukunft birgt
Risiken: das Fehlen des Zeitreisenden in seiner Gegenwart könnte eine
Kette von Ereignissen auslösen, die seine Zukunft weniger erfreulich
gestalten, als er es sich vorgestellt hat.]

So, wir reisen in die Vergangenheit, Körper wird gelöscht



Das geschieht nicht.

und nun kommts:
Neu zusammen gesetzt, jetzt aber mit anderen Atominformationen!!!



Nein.

[Unfug]
Ok, so weit mitgekommen?



Ja, Deine Argumentation ist *trivial* fhcsal.

[grober Unfug]
Nun meine Frage:
Ist das 4te Dimensions-Universum eine Höhere Macht, die Alles zusammen-
hàlt und die Strippen zieht, und bei einen Notfall eingreifft?



Diese Frage ist ungefàhr so sinnvoll wie die Frage „Haben Marsianer rote
Socken an, weil der Mond aus grünem Kàse ist?“.

[…]
Wieso wird man neu geboren,



Wird man nicht bzw. gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg dafür.

[…]
Man kann zwar auf den Fundus des "vor" mir lebenden "zurück" greifen,



Kann man im Sinne der esoterischen Vorstellungen „früherer eigener Leben“,
„Seelenwanderung“ oder „genetisches Gedàchtnis“ nicht bzw. gibt es keinen
wissenschaftlichen Beleg dafür.

aber meist ist das ja nicht demso??? :-(



Meist ist es *real* so, dass Leute, die vor einem geboren wurden, ihre
Erkenntnisse der Nachwelt in schriftlicher Form hinterlassen haben.
Aus diesen kann man dann durch sinnentnehmendes Lesen lernen, neue
Erkenntnisse gewinnen, und der Nachwelt diese ebenso hinterlassen.

*Das* ist (Natur-)Wissenschaft – ein sehr erfolgreicher Ansatz, den Du
offenbar durch zum Scheitern verurteilte, esoterisch angehauchte, halbgare
Spekulationen zu ersetzen suchst.

PointedEars

Twitter: @PointedEars2
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