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[gentoo-user-de] Eingriff in den Bootablauf

08/08/2008 - 14:40 von Joerg Lubass | Report spam
Moin,

ich habe einen LTSP-4.2 laufen und bekomme nach einer Hardwareerneuerung damit
Probleme.

Deshalb spiele ich mit dem Gedanken, ein zusàtzlich auf dem Server lagerndes
Gentoo per Netzwerk zu booten und auf den Clients laufen zu lassen und vom
klassischen LTSP wegzugehen.
Dazu soll dieses Gentoo mit möglichst wenig Eingriffen zum Arbeiten gebracht
werden.

Ich bin jetzt soweit, dass ich das in einer chroot-Umgebung klassisch erzeugte
Gentoo per pxeboot auf den Clients starten kann.

Und jetzt kommt mein Problem.
Ich möchte den Kernel per genkernel erzeugen.
Dazu habe ich als erstes zusàtzlich unionfs gepatch und in den kernel fest
einkompiliert. Die von genkernel erzeugte initrd unterstützt den nfsboot.
Aber, ich muss in der Startroutine vor init oder als erstes in init das
unionfs mounten. Mein erster Gedanke hierzu ist, die originale linuxrc zu
veràndern und per genkernel einzubinden.
Ich gehe davon aus, das die per genkernel in die initrd eingebundene linuxrc
sich im Verzeichnis /usr/share/genkernel/generic befindet.?

Die Stelle für den Eingriff würde in der Zeile 627 erfolgen, wenn da nicht

exec switch_root -c "/dev/console" "${CHROOT}" ...

stehen würde, um zur Standardumgebung und dem normalen init-Prozess zu
switchen.

In einem normalen Script könnte ich an dieser Stelle vor dem Starten des
init-Prozesses mein unionfs einbinden.

Wenn ich diesen Befehl nicht in Scriptform aufbohren und veràndern kann, muss
ich mit Start des init-Prozesses unionfs mounten.

An dieser Stelle klemmt es momentan bei mir und ich brauche mal einen Anschub.

Gruß von der Insel

Jörg
 

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#1 Arnold Krille
08/08/2008 - 17:10 | Warnen spam
Am 8. August 2008 14:35 schrieb Joerg Lubass :
Deshalb spiele ich mit dem Gedanken, ein zusàtzlich auf dem Server lagerndes
Gentoo per Netzwerk zu booten und auf den Clients laufen zu lassen und vom
klassischen LTSP wegzugehen.
Dazu soll dieses Gentoo mit möglichst wenig Eingriffen zum Arbeiten gebracht
werden.
Ich bin jetzt soweit, dass ich das in einer chroot-Umgebung klassisch erzeugte
Gentoo per pxeboot auf den Clients starten kann.
Und jetzt kommt mein Problem.


<snip>
In einem normalen Script könnte ich an dieser Stelle vor dem Starten des
init-Prozesses mein unionfs einbinden.
Wenn ich diesen Befehl nicht in Scriptform aufbohren und veràndern kann, muss
ich mit Start des init-Prozesses unionfs mounten.



Ich habe ein àhnliches Setup (allerdings arbeite ich ohne initrd) und
habe das folgendermaßen gelöst:
Als Kernelparameter gibt es bei mir ein "init=/sbin/myinit" mit auf
den Weg und myinit mounted erstmal alles nötige mitsamt den
unionfs-dingen. Danach ruft es per exec-Befehl den richtigen Init auf.
Ursprünglich hatte ich mal ein paar gentoo-init-skripte bearbeitet,
aber das ist bei einem update und unaufmerksamen etc-update verloren
gegangen.
Einziges Problem dabei: Das runterfahren will irgendwie nicht richtig.
Aber das kann auch an was anderem liegen...

Bis denn,

Arnold
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