[gentoo-user-de] Merkwürdigkeiten bei File-Access-Time

22/02/2009 - 23:00 von Roland Damm | Report spam
Moin,

ich hatte folgendes schon mal in d.c.o.u.l.m. gepostet, aber da kommt
irgendwie kein Hinweis. Hat hier schon mal jemand folgendes erlebt:

==ich nutze bei meinem root-Dateisystem die Funktion, dass die Zeit
des letzten Zugriffs auf jede Datei gespeichert wird. Das ist
für einige Verzeichnigsse praktisch, da ich so im Konquerer
passend eingestellt immer die Dateien ganz oben sehe, an denen
ich zuletzt gearbeitet habe. Neuerdings klemmt da aber
merkwürdiges:

Z.B. gebe ich 'ls -lut' in der Shell ein, um mir das
home-Verzeichnis sortiert nach Zugriffszeit anzuzeigen. Alles
ist gut. Dann ein 'touch test'. 'Und wieder 'ls -lut'. Jetzt hat
die Datei 'test' die aktuelle Zeit als Zugriffszeit. Das ist
auch gut so, nur komischerweise haben noch drei weitere Dateien,
die ich garnicht angefasst habe, die selbe Zeit. Zunàchst werden
sie noch hinter 'test' einsortiert. Nach ein paar Sekunden noch
mal 'ls -lut' und sie haben die (auf Minuten genau angezeigt)
immer noch die selbe Zugriffszeit, werden aber weiter oben
einsortiert.

In einem anderen Verzeichnis fallen eine Reihe Dateien auf (nicht
alle), die alle immer die gleiche Zeit des letzten Zugriffs
haben - in dem Fall ist es eine Zeit kurz nach dem letzten
Boot-Vorgang.

Wieder wo anders kann ich Dateien per nee doch nicht, sie
haben alle die Zeit des verletzten Boot-Vorgangs, touch
funktioniert so wie es sollte.

Gibt es dafür irgendwelche Erklàrungen?

Ich habe in letzter Zeit mal das Dateisystem versucht etwas zu
bereinigen. Dabei habe ich mehrfach so ein tool von
der 'ct-Homepage laufen lassen, welches die Fragmentierung von
Dateien anzeigt. Dann habe ich große Datenmengen gelöscht (die
Platte war des öfteren randvoll, es war wirklich viel
fragmentiert) und mit dem Tool 'shake' versucht, die
Fragmentierung etwas zu bereinigen (das Tool kopiert Dateien um,
löscht das Original und meldet die Kopie als Original an, macht
also nichts, was über die normalen Dateioperationen hinaus
geht). Das Dateisystem ist ext3.
Es ist mir auch nicht bekannt, dass ich irgendeinen Dàmon im
Nacken hàtte, der nach dem booten hinter meinem Rücken alle
Dateien nach irgendwas durchsucht.

Inzwischen habe ich ein 'fsck -f -D' auf die Partition gehetzt, hat keine
Fehler gemeldet. Das Phànomen bleibt.

Mir kommt gerade der Verdacht, dass die falsche Anzeige allein im Konqueror
sichtbar ist. Der zeigt irgendwie veraltete Zugriffszeiten an, in der Shell
mit 'ls -lut' passt es. Natürlich nur bezüglich Dateien, die ich aktuell mal
angefasst habe, àltere Dateien sind immernoch auch in der Shell murks.
Allerdings funktioniert die Anzeige sortiert nach Zugriffszeit im Konqueror
auch nicht generell nicht, in anderen Verzeichnissen arbeitet es komplett
richtig.

Ideen?

CU Rollo
 

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#1 Roland Damm
24/02/2009 - 09:40 | Warnen spam
On Sunday 22 February 2009 22:50:21 Roland Damm wrote:
Moin,

ich hatte folgendes schon mal in d.c.o.u.l.m. gepostet, aber da kommt
irgendwie kein Hinweis. Hat hier schon mal jemand folgendes erlebt:




Hmm, hier scheint auch keiner das Phànomen zu kennen. Gibt es wenigstens
irgendwelche Tips, in welche Richtung man suchen muss? Speicher KDE irgendwo
irgendwelche Informationen über Dateien, die nicht im filesystem selbst
abgelegt sind? Zusatzinformationen, die irgendwie korrumpiert sein können,
die man einfach so löschen kann?

CU Rollo

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