[gentoo-user-de] NFS4 exportiertes Verzeichnis hängt

12/10/2008 - 15:20 von Axel Conrad | Report spam
Hallo,

ich habe heute mein kleines Netzwerk von nfs3 auf nfs4 umgestellt. Auf den
drei Desktop-Clients làuft es einwandfrei. Schwierigkeiten macht mein Laptop.
Dort genügt es zweimal ein ls auf das importierte /usr/portage/distfiles/ zu
machen und der Befehl hàngt. Bei einem anderem über nfs4 importierten
Verzeichnis sind es vier oder fünf ls Befehle bis zum gleichen Ergebnis. htop
zeigt als als Status des Befehls dann "D" an, was für "disk sleep" steht. Der
Laptop selbst bleibt in anderen Konsolen bedienbar und die Systemlast ist nahe
0. Auf kill reagiert ls nicht. kill -9 allerdings schießt ihn ab.

Unterschiede zwischen dem Laptop und den funktionierenden Desktop:

* Der Laptop ist die deutlich schwàchste Maschine mit nur 600 MHz, PIII, 192
MB RAM
* Die Desktops laufen maximal unter Kernel 2.6.23 wàhrend der Laptop unter
2.6.25-r7 làuft.
* Beim Laptop beobachtet ifplugd eth0.

Nichts von dem dürfte eigentlich nfs4 beeinflussen.

Ansonsten ist alles gleich. In Bezug auf den Server identische fstab Eintràge.
Im Kernel nfs4 fest einkompiliert, ...

Irgendjemand eine Idee?

Gruß Axel

P.S.: Noch ein paar Infos im Anhang
* /usr/portage làuft am Server unter xfs
* die Verzeichnisse werden mit --bind unter /exports eingehàngt
* bisher reines nfs4 ohne kerberos, ldap etc.
 

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#1 Johann Schmitz
12/10/2008 - 15:20 | Warnen spam
Nen Schuss ins Blaue: iptables-Regeln die irgendwas blockieren? Ich kann mich an derbe Probleme mit NFS hinter
ner Firewall wegen wechselnen Ports erinnern...

Axel Conrad wrote:
Hallo,

ich habe heute mein kleines Netzwerk von nfs3 auf nfs4 umgestellt. Auf den
drei Desktop-Clients làuft es einwandfrei. Schwierigkeiten macht mein Laptop.
Dort genügt es zweimal ein ls auf das importierte /usr/portage/distfiles/ zu
machen und der Befehl hàngt. Bei einem anderem über nfs4 importierten
Verzeichnis sind es vier oder fünf ls Befehle bis zum gleichen Ergebnis. htop
zeigt als als Status des Befehls dann "D" an, was für "disk sleep" steht. Der
Laptop selbst bleibt in anderen Konsolen bedienbar und die Systemlast ist nahe
0. Auf kill reagiert ls nicht. kill -9 allerdings schießt ihn ab.

Unterschiede zwischen dem Laptop und den funktionierenden Desktop:

* Der Laptop ist die deutlich schwàchste Maschine mit nur 600 MHz, PIII, 192
MB RAM
* Die Desktops laufen maximal unter Kernel 2.6.23 wàhrend der Laptop unter
2.6.25-r7 làuft.
* Beim Laptop beobachtet ifplugd eth0.

Nichts von dem dürfte eigentlich nfs4 beeinflussen.

Ansonsten ist alles gleich. In Bezug auf den Server identische fstab Eintràge.
Im Kernel nfs4 fest einkompiliert, ...

Irgendjemand eine Idee?

Gruß Axel

P.S.: Noch ein paar Infos im Anhang
* /usr/portage làuft am Server unter xfs
* die Verzeichnisse werden mit --bind unter /exports eingehàngt
* bisher reines nfs4 ohne kerberos, ldap etc.








Johann Schmitz
http://www.j-schmitz.net

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