[gentoo-user-de] plötzliches udev Problem -- möglicherweise

25/10/2016 - 21:50 von Heinrich Götzger | Report spam
Salute,


mich plagt vermutlich ein plötzliches udev-Problem -- möglicherweise.

Die Symptome (bislang bekannt):

1. Nach den Neustart gestern gingen mouse und kbd nicht mehr, Anmelden
am X war nicht möglich. Man kam nur per ssh auf den Rechner.

2. Der Sound ging nicht mehr.

3. Nach Behebung von 1. stellt sich heraus, es waren keine Umlaute
(en-kbd mit xmodmap) mehr konfiguriert.

4. Die vorübergehende Lösung von 2. bringt mich in Richtung des Topics:
im /dev-Verzeichnis sind fast alle Eintràge mit modifier 600 und gehören
root:root

5. Von der Logitech RX250 Maus kommen die Side-Clicks des Mausrades
nicht mehr im X an. Nicht mal im xev werden sie angezeigt. Ich sehe sie
nur mit evtest.


Noch ein paar Details:

1. konnte gelöst werden mit dem Eintrag

Option "AutoAddDevices" "OFF"

in der xorg.conf.

Warum muss das auf einmal sein? Xorg ist seit vielen Monaten nicht geàndert.

2. Bei der Analyse hierzu fiel eben auf das /dev/snd nicht der Gruppe
audio angehört sondern eben root:root mit 600 war. Nach entsprechendem
Anpassen war das gelöst. Allerdings nur bis zum nàchsten udev-Neustart.
Und nein, mir sind keine obskuren udev-Regeln auf meinem System bekannt.
Ich habe zumindest noch keine geschrieben.

3. Hier waren ein paar kleine Ergànzungen erforderlich, aber die alte
Datei war seit langem nicht mehr veràndert.

Delta z.B.:

keycode 108 = KP_Enter

keycode 113 = Mode_switch Multi_key

Ich nutze seit jeher ein Cherry-kbd am PS/2 mit us-Layout.

4. Wie schon gesagt fiel mir dann eben auch im Vergleich mit anderen
Rechnern dies seltsame Rechtevergabe im /dev auf.

5. Ungelöst, hier fehlen mir die Ideen. Das ging am Freitag noch.


Alles zusammen kommt mir sehr seltsam vor. Ich kann mich nicht erinnern
wilde Dinge getrieben zu haben. Eine Analyse der merges der letzten 2
Wochen brachte mich nicht auf eine Idee, auch googeln brachte mich nicht
weiter. Die SSD schaut soweit ganz gut aus. Hier vermute ich noch keine
Ausfàlle.

Ich verstehe nicht, warum das alles auf einmal nicht mehr geht. Welche
Pakete oder Dienste können solche Anpassungen vornehmen?

Der Rechner wird unregelmàßig alle paar Wochen mal gebootet. Seit dez 15
làuft ein mehr oder weniger stabiler Kernel 4.1.12. Wegen der GeForce
7600 GT bleibt mir nur der x11-drivers/nvidia-drivers-304.131, was eben
auch den Kernel festlegt. Mit der Graphikkarte ist also kein neuerer
Kernel mehr möglich. Ansonsten ist das System schon ziemlich up2date.


Ideen? Vorschlàge? Wo kann ich wie weiter suchen?


Danke, Grüße


Heinrich


Before printing this e-mail, think about our environmental responsibility.
 

Lesen sie die antworten

#1 rose
26/10/2016 - 08:00 | Warnen spam
On Tue, 2016-10-25 at 21:47 +0200, Heinrich Götzger wrote:
 
mich plagt vermutlich ein plötzliches udev-Problem -- möglicherweise.

Die Symptome (bislang bekannt):

1. Nach den Neustart gestern gingen mouse und kbd nicht mehr,
Anmelden 
am X war nicht möglich. Man kam nur per ssh auf den Rechner.

2. Der Sound ging nicht mehr.

3. Nach Behebung von 1. stellt sich heraus, es waren keine Umlaute 
(en-kbd mit xmodmap) mehr konfiguriert.

4. Die vorübergehende Lösung von 2. bringt mich in Richtung des
Topics: 
im /dev-Verzeichnis sind fast alle Eintràge mit modifier 600 und
gehören 
root:root

5. Von der Logitech RX250 Maus kommen die Side-Clicks des Mausrades 
nicht mehr im X an. Nicht mal im xev werden sie angezeigt. Ich sehe
sie 
nur mit evtest.


Noch ein paar Details:

1. konnte gelöst werden mit dem Eintrag

     Option          "AutoAddDevices" "OFF"

in der xorg.conf.

Warum muss das auf einmal sein? Xorg ist seit vielen Monaten nicht
geàndert.

2. Bei der Analyse hierzu fiel eben auf das /dev/snd nicht der
Gruppe 
audio angehört sondern eben root:root mit 600 war. Nach
entsprechendem 
Anpassen war das gelöst. Allerdings nur bis zum nàchsten udev-
Neustart. 
Und nein, mir sind keine obskuren udev-Regeln auf meinem System
bekannt. 
Ich habe zumindest noch keine geschrieben.

3. Hier waren ein paar kleine Ergànzungen erforderlich, aber die
alte 
Datei war seit langem nicht mehr veràndert.

Delta z.B.:

keycode 108 = KP_Enter

keycode 113 = Mode_switch Multi_key

Ich nutze seit jeher ein Cherry-kbd am PS/2 mit us-Layout.

4. Wie schon gesagt fiel mir dann eben auch im Vergleich mit anderen 
Rechnern dies seltsame Rechtevergabe im /dev auf.

5. Ungelöst, hier fehlen mir die Ideen. Das ging am Freitag noch.

Alles zusammen kommt mir sehr seltsam vor. Ich kann mich nicht
erinnern 
wilde Dinge getrieben zu haben. Eine Analyse der merges der letzten

Wochen brachte mich nicht auf eine Idee, auch googeln brachte mich
nicht 
weiter. Die SSD schaut soweit ganz gut aus. Hier vermute ich noch
keine 
Ausfàlle.

Ich verstehe nicht, warum das alles auf einmal nicht mehr geht.
Welche 
Pakete oder Dienste können solche Anpassungen vornehmen?

Der Rechner wird unregelmàßig alle paar Wochen mal gebootet. Seit dez
15 
làuft ein mehr oder weniger stabiler Kernel 4.1.12. Wegen der
GeForce 
7600 GT bleibt mir nur der x11-drivers/nvidia-drivers-304.131, was
eben 
auch den Kernel festlegt. Mit der Graphikkarte ist also kein neuerer 
Kernel mehr möglich. Ansonsten ist das System schon ziemlich up2date.

Ideen? Vorschlàge? Wo kann ich wie weiter suchen?
 



Hallo Heinrich,

ich habe seit gestern ein aehnliches Problem. Nach dem Neubooten meines
Laptops mit linux-gentoo-4.8.4 (und genauso mit aelteren Kerneln) kann
ich weder die graphische Oberflaeche noch das Netzwerk starten. Es
tauchen auf einmal 256 /dev/pty* Devices auf, die ich auf anderen
Rechnern nicht habe. Ihre Zugriffsrechte sind alle 600. fuer die
meisten /dev/pty. Weiterhin gibt es 264 /dev/tty[-z]* Dateien, fast
alle mit den Zugriffsrechten 600. Auf den anderen Rechner zeigt mir ll
/dev/tty[-z]* nur die vier Dateien /dev/ttyS0 bis /dev/ttyS3 an.

Ausserdem zeigt mir 'ps awux | grep systemd' nur den Prozess
/usr/lib/systemd/systemd-udevd an, auf anderen Rechnern, die ich noch
nicht neu gebootet habe, sind es neun Prozesse. Genauso wenig
funktioniert 'journalctl' und 'dmesg' zeigt keinen offensichtlichen
Fehler.


Relativ frueh beim Booten sehe ich noch die folgenden Zeilen:
* Failed to load gntdev
...
* Failed to load netbk
...
* Failed to load blkbk
...
* Failed to load usbbk
...
* Failed to load pciback
...
* Failed to load xen-acpi-processor
...
* Failed to load blktap2
...
* Failed to load Synaptics
...
* Starting udev
Starting version 231
...
sysctl: Setting Key "net.core.default_qdisc": No such file or directory
...
* Setting up tmpfiles.d entries
Usage: chattr [-pRVf] [-+aAcCdDeijPsStTu] [-v version] file ... (drei
mal)

...
* /etc/init.d/syslog_ng uses runscript, please convert to openrc-run

und analoge Meldungen fuer /etc/init.d/gpm, .../sendmail, .../vixie-
cron und .../vnstat.

Die meisten der fehlgeschlagende Versuche Module zu laden, scheinen mit
Xen-Modulen zusammenzuhaengen. Ich verstehe nicht warum ueberhaupt
versucht wird diese zu laden. Ich will nur einen Standard-Gentoo-Kernel
laden.
Die Filesysteme aller Partionen schienen keinen Fehler aufzuweisen. Ist
das nun ein udev- oder ein systemd-Problem? Aber die letzte
Installation der udev-Pakete war Juni bis September und die letzten
Installationen von gentoo-systemd-integration und systemd waren
zwischen April und Juni. Von den System-relevanten Paketen scheinen mir
in den letzten drei Tagen nur gentoo-sources-4.8.4, vanilla-sources-
4.8.4, aufs-headers-4.1_p20161010, aufs-util-4.1_p20161010, aufs-
sources-4.8.4 und udisks-2.1.7-r1 installiert worden zu sein.

Falls jemand eine Idee hat, ich waere fuer jeden Tip dankbar.

Juergen



Universitàt Potsdam

Ähnliche fragen