[gentoo-user-de] Wartung des Systems

14/10/2007 - 22:30 von Jens Ziller | Report spam
Hallo Liste,
seit einigen Jahren arbeite ich nun mit Gentoo. Das System wird aber immer
zàher. Immer öfter fàngt das System schon unter geringer Last an auszulagern.
Das dauert bei mir schon etwas. Es ist ein AMD 1400MHz. Im Userverzeichnis
gibt es mehrere .kde* Ordner. Kann ich da was wegschmeißen? /var/log/wtmp ist
auf 32MB angewachsen! Wie kann ich die verkleinern? Hat jemand ein
Wartungsscript?
Viele Grüße Jens.
gentoo-user-de@gentoo.org mailing list
 

Lesen sie die antworten

#1 Jan Dennis Bungart
15/10/2007 - 18:40 | Warnen spam
Hash: SHA1



Jens Ziller schrieb:
Hallo Liste,


Hallo Jens,
seit einigen Jahren arbeite ich nun mit Gentoo. Das System wird aber immer
zàher. Immer öfter fàngt das System schon unter geringer Last an auszulagern.


Das wird wohl kaum am alter liegen - das System hat lediglich Daten
angesammelt die verarbeitet werden müssen. Die Speicherverwaltung wird
dadurch nicht besser :-) Wieviel physikalischer Speicher steht dem
System denn genau gesagt zur Verfügung? Was für Anwendungen gibst du der
Kiste zum abrackern?

Das dauert bei mir schon etwas. Es ist ein AMD 1400MHz. Im Userverzeichnis
gibt es mehrere .kde* Ordner. Kann ich da was wegschmeißen? /var/log/wtmp ist
auf 32MB angewachsen! Wie kann ich die verkleinern? Hat jemand ein
Wartungsscript?


Ein Wartungsscript? Warum hast du es überhaupt soweit kommen lassen?

Lösch die wtmp und check alle anderen Log Files im /var/log sowie in den
jeweiligen /etc/ bzw. /var/programm etc. Verzeichnissen und lösche diese
ggf. eben so. Du solltest deinen Syslogger so einstellen das er
sàmtliche Messages die für dein System (bzw. an den Kernel und vom
Kernel) generiert werden an einer einheitlichen Stelle ablegt (i.d.R
/var/log). Auch Drittanbieter Programme wie zB. Apache2, Samba etc.
sollten ihre Logfiles in diesem Verzeichnis hinterlegen.

Je nach Syslogger den du nutzt (ich bevorzuge syslog-ng) findest du eine
Konfigurationsdatei im /etc/*syslogger*/*config*.conf.
In meinem Fall ist dies der Pfad /etc/syslog-ng/syslog-ng.conf - in
dieser Datei werden alle Nachrichten die das System betreffen an eine
bestimmte Stelle gelenkt. Ausgaben von utmp,wtmp,messages etc. werden
von dort gesteuert, ebenso wie das Loglevel - also wie ausführlich die
Logs sein sollen.

Wenn das erledigt ist solltest du schauen das du nebenbei mal deinen
Portagetree aufràumst und ggf. neu aufsetzt. Du kannst im übrigen das
anwachsen der Logfiles verhindern in dem du Logsurfer oder ein selbst
geschriebenes Script für das verwalten dieser nutzt. Logsurfer ist recht
umfangreich und wenn du da Konfigurations Hilfe benötigst helfe ich dir
da gerne weiter. Dieses kleine Programm wird vom jeweiligen Cron Daemon
je nach Wahl, einmal am Tag oder jede Stunde oder einmal in der Woche
ausgeführt.

Die Logfiles werden je nach Konfiguration in ein Archiv gepackt (.tar
mit und ohne bz2 Komprimierung) und in ein anderes Vezeichnis gepackt.
Ich nutze dafür "/var/old". Die archivierten Dateien werden (auch
Konfigrationsabhàngig) dann alle "X" Tage oder Wochen gelöscht, oder auf
ein Maximum der Anzahl reduziert. Somit ist gewàhrleistet das die
Verzeichnisse nicht überlaufen und man hat immer aktuelle Daten für den
Fall das der Kiste etwas zustößt. Auch gibt es die Möglichkeit (nicht
für Zuhause notwendig) die ganzen Logs LIVE vom syslog Daemon oder via
rsync etc. an einen syslog Server oder auf einen anderen Host zu kopieren.



Viele Grüße Jens.



Gruss
Jan
mailing list

Ähnliche fragen