Geothermie, die toedlichste aller Energieformen, oder warum der Mars (fast) keine Atmosphaere merh hat

30/10/2007 - 10:25 von heiner-meier-mueller | Report spam
Im gestrigen DLF Interwiev wurde es auf dem Punkt gebracht:

- ohne die Hitze im Erdkern keine Plattentektonik
- ohne Plattentektonik und Hitze kein Magnetfeld (bzw. geringer als
heute)
- ohne Magnetfeld verlieren wir unsere Atmosphaere

Was sind Erde und Mars im Weltall betrachtet?
Einstmals heisse Kugeln, die sich stetig abkuehlen.

Aus der Erdgeschichte ist bekannt, dass es in den frueheren
Erdzeitaltern einen wesentlich staerkeren Vulkanismus als heute
gegeben hat.
Der stetige Vulkanismus als ein Indiz eines jüngeren Planeten, nimmt
mit dem Alter des Himmelskoerpers ab.

Je grosser und massereicher dieser Himmelskoerper ist, desto langsamer
laeuft der Prozess ab.
(eine Tasse heisses Wasser kuehlt schneller ab als eine Kanne des
gleichen Heissen Wassers)

Der Mars ist unser Nachbarplanet, der diesen Abkuehlungsprozess seines
Kerns aufgrund der geringeren Masse hinter sich hat.

Der fehlende (frueher als er heisser war jedoch vorhandene)
Magnetismus durch die fortgeschrittene Abkuehlung, verhindert, dass er
rein physikalisch in der Lage ist eine Atmosphaere vergleichbar der
unsrigen zu "halten".

Er hat sie in den Weltraum verloren, und nur soviel behalten, wie der
Restmagnetismus in der Lage ist Phisikalisch als Gegengewicht zu
halten.

Unser Mond, als noch staerker abgekuehlter Himmelskoerper, mit noch
geringerem Magnetismus, hat garkeine Atmosphaere mehr.

Schlicht weil er zu klein und heute zu kalt ist, um die frueher
durchaus vorhandene Atmosphaere zu halten.

So verliert auch die Erde durch die bislang unaufhaltbare Abkuehlung
ihres Kerns taeglich an Atmosphaere, jedoch so wenig, dass es die
Messgeraete von einen Tag auf den anderen nicht anzeigen, aber rein
physikalisch ist es offenkundig.

Massnahmen, die zur schnelleren Abkuehlung des Erdkerns fuehren
(Geothermie) die in Deutschland als besonders Umweltfreundlich
deklariert wird, darf in Wahrheit fuer sich vereinnahmen, die von
allen Energienutzungsarten KATASTROPHALSTEN Folgen zu haben.

Erdwaermenutzung vernichtet unsere Atmosphaere, weil sie den
Erdmagnetismus verringert der unsere Atmosphaere an der Erde bindet.

Tschernobyl ist also ein "Fliegenschiss" gegen die Folgen der
Geothermie, und das sage ich, als Kernkraftgegner!
 

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#1 Marc Stürmer
30/10/2007 - 10:38 | Warnen spam
wrote:

[Zeugs entsorgt]

Massnahmen, die zur schnelleren Abkuehlung des Erdkerns fuehren
(Geothermie) die in Deutschland als besonders Umweltfreundlich
deklariert wird, darf in Wahrheit fuer sich vereinnahmen, die von
allen Energienutzungsarten KATASTROPHALSTEN Folgen zu haben.



Sag mal, einfache Frage, hast du dir mal ein Querschnittsmodell der Erde mit
Làngenangaben angesehen? Hast du?

[ ] Ja.
[X] Nein.

Hast du natürlich nicht.

Denn wenn du das getan hàttest, wüsstest du, aus welchen làcherlich geringen
Tiefen man die Erdwàrme bezieht im Vergleich zu den ca. 6370 km bis zum
Erdmittelpunkt.

Du kratzt da nur an der Lithosphàre herum, mehr ist das nicht (die ist im
Mittel ca. 100 km dick, Kontinente sind da dicker als die Sea Floor
Spreading Zones in Form der mittelozeanischen Rücken).

Erdwaermenutzung vernichtet unsere Atmosphaere, weil sie den
Erdmagnetismus verringert der unsere Atmosphaere an der Erde bindet.



Wissenschaftlich unhaltbar.

Tschernobyl ist also ein "Fliegenschiss" gegen die Folgen der
Geothermie, und das sage ich, als Kernkraftgegner.



Auch das ist wissenschaftlich unhaltbar.

Die Leute machen sich eher Sorgen um mögliche Erdbeben durch Geothermie als
um so etwas.

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