Geschaltete Reluktanzmaschine als Generator

24/04/2008 - 16:29 von Patridass | Report spam
Hallo,

ich hoffe ich bin in der richtigen Rubrik.

Demnàchst muss ich einen Vortrag halten, in dem ich unter anderem das
Prinzip der geschalteten Reluktanzmaschine erklàre.

Ich habe soweit verstanden, dass der gezahnte Rotor aus
weichmagnetischem Material bei Anlegen eines Magnetfeldes versucht den
Zustand des geringsten magnetischen Widerstands (Reluktanz) einzunehmen.
Dafür besteht der Rotor ebenfalls aus einer gezahnten Struktur, wobei
jeder Zahn mit einer Spule umwickelt ist. Stehen sich Stator- und
Rotorzahn gegenüber muss der Strom auf das nàchstgelegene Spulenpaar
geschaltet werden, damit der Rotor weiterdreht.

Nur wie funktioniert diese Maschine dann im Generatorbetrieb? Der Rotor
hat ja keine Permanentmagneten oder Spulen, die eine Spannung in den
Statorspulen erzeugen können.

Genauer:
Es heißt in der Literatur, dass der Strom in der Spule an sein muss,
wenn die Induktivitàt kleiner wird, d. h. wenn sich Stator- und
Rotorzahn entfernen. Aber wie und wodurch wird dann Strom erzeugt, wenn
eine gewisse Stromstàrke vorhanden sein muss???

Hoffe mir kann jemand helfen.

Gruß Patrick
 

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#1 Wiebus
24/04/2008 - 17:50 | Warnen spam
Nur wie funktioniert diese Maschine dann im Generatorbetrieb? Der Rotor
hat ja keine Permanentmagneten oder Spulen, die eine Spannung in den
Statorspulen erzeugen können.

Genauer:
Es heißt in der Literatur, dass der Strom in der Spule an sein muss,
wenn die Induktivitàt kleiner wird, d. h. wenn sich Stator- und
Rotorzahn entfernen. Aber wie und wodurch wird dann Strom erzeugt, wenn
eine gewisse Stromstàrke vorhanden sein muss???




Durch Blindleistung. Solche Maschienen arbeiten als Generator immer
mit Kondensatoren zusammen.
Gestartet wird mit dem bisschen Restmagnetismus aus dem
Weicheisenanker. Das ganze schaukelt sich dann hoch.
Oder Du machst eine "Nutzbremsung", dann hast Du ja ein Netz zur
verfügung

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic




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