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Gesicherter Zusammenhang von Mortalität und mSv/Jahr ?

18/08/2012 - 00:11 von hans333 | Report spam
Guten Tag,

man findet viele Veröffentlichungen im Netz, die einen theoretischen
Zusammenhang von geringster Erhöhung der Gamma-Dosisleistung von wenigen
mSv/Jahr auf die Sterberate (Mortalitàt) herstellen. Nun gibt es ja
bekanntlich Gebiete in denen die natürliche Strahlung erheblich über den
sonst üblichen Werten liegt. In Deutschland liegt die terrestrische
Strahlung bei etwa 2,3 mSv/Jahr. Im Hochschwarzwald (Menzenschwand) liegt
der Wert jedoch bei ca. 18 mSv/Jahr. Es soll sogar Orte mit über 100
mSv/Jahr in Südamerika geben!
Meine Frage hierzu:
Wenn diese Studien stimmen, dann müssten sie auch durch eine statistische
Erhebung der Mortalitàt in Gebieten bei so unterschiedlicher Strahlung
nachweisbar sein.
Gibt es denn solche statistische Erhebungen? Die Sterberaten sind doch von
den Standesàmtern einholbar.
Solange eine solche Verifikation nicht geführt wird, muss man doch diese
Studien anzweifeln.
Wenn ich höre, dass man in Japan bereits bei 20 mSv/Jahr evakuiert hat, dann
leben ja die Leute im Schwarzwald sehr grenzwertig!
Auf der anderen Seite wird behauptet, dass in der Nàhe von AKWs Eine Hàufung
von Leukàmie auftritt, obwohl die Grenzwert von 0,01 mSv/Jahr eingehalten
wird.
Die Zahlen passen einfach nicht zusammen!
Für eine Aufklàrung wàre ich dankbar.

Grüße von Hans333
 

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#1 Helmut Wabnig
18/08/2012 - 08:15 | Warnen spam
On Sat, 18 Aug 2012 00:11:11 +0200, "hans333" wrote:

Guten Tag,

man findet viele Veröffentlichungen im Netz, die einen theoretischen
Zusammenhang von geringster Erhöhung der Gamma-Dosisleistung von wenigen
mSv/Jahr auf die Sterberate (Mortalitàt) herstellen. Nun gibt es ja
bekanntlich Gebiete in denen die natürliche Strahlung erheblich über den
sonst üblichen Werten liegt. In Deutschland liegt die terrestrische
Strahlung bei etwa 2,3 mSv/Jahr. Im Hochschwarzwald (Menzenschwand) liegt
der Wert jedoch bei ca. 18 mSv/Jahr. Es soll sogar Orte mit über 100
mSv/Jahr in Südamerika geben!
Meine Frage hierzu:
Wenn diese Studien stimmen, dann müssten sie auch durch eine statistische
Erhebung der Mortalitàt in Gebieten bei so unterschiedlicher Strahlung
nachweisbar sein.
Gibt es denn solche statistische Erhebungen? Die Sterberaten sind doch von
den Standesàmtern einholbar.
Solange eine solche Verifikation nicht geführt wird, muss man doch diese
Studien anzweifeln.
Wenn ich höre, dass man in Japan bereits bei 20 mSv/Jahr evakuiert hat, dann
leben ja die Leute im Schwarzwald sehr grenzwertig!
Auf der anderen Seite wird behauptet, dass in der Nàhe von AKWs Eine Hàufung
von Leukàmie auftritt, obwohl die Grenzwert von 0,01 mSv/Jahr eingehalten
wird.
Die Zahlen passen einfach nicht zusammen!
Für eine Aufklàrung wàre ich dankbar.

Grüße von Hans333




Die Aufklàrung besteht darin daß es gesicherte Zahlen nicht gibt.
Bei Niedrigstrahlung kann man nur über viele Generationen
zu glaubwürdigen Ergebnissen kommen, weil die Effekte,
so sie überhaupt da sind, soo klein und winzig ausfallen.

Unsere Ururururenkel müßtest fragen.

w.

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