Gesichtserkennung - That's the look, the look of love

23/11/2012 - 16:51 von Arnulf | Report spam
Es ist zu unterscheiden zwischen der Lokalisation eines Gesichts im Bild und der Zuordnung des Gesichts zu einer bestimmten Person. Im ersten Fall wird geprüft, ob und wo ein Gesicht zu sehen ist, im zweiten, um wen es sich handelt.

Wenn es um die Gesichtserkennung im Sinne des Erkennens, um welches Gesicht es sich handelt, geht, kann man zwei Fàlle unterscheiden: Im Fall, dass dies durch Menschen geschieht, wird im englischen Sprachraum von face perception gesprochen und für den Fall, dass dies durch Maschinen geschieht, von face recognition.


Technische Gesichtserkennung

In technischem Zusammenhang zàhlt Gesichtserkennung zu den biometrischen Verfahren. Sie wird sicherheitstechnisch, kriminalistisch und forensisch eingesetzt, zum Zweck der Identifikation oder Verifikation (Authentifizierung) natürlicher Personen. Typischerweise dient die technische, computergestützte Gesichtserkennung zur Zutrittskontrolle zu sicherheitsempfindlichen Bereichen und zur Suche nach Dubletten in Datenbanken, beispielsweise in Melderegistern zur Vermeidung von Identitàtsdiebstahl.

Maßgeblich für die Erfassung und digitale Repràsentation von Gesichtsbildern für interoperable Zwecke, insbesondere zur Verwendung in elektronischen Reisepàssen und Kriminalistik, ist der internationale Standard ISO/IEC 19794-5. Seine detaillierten Spezifikationen hinsichtlich Bildinhalt und Aufnahmetechnik zielen auf eine hohe Erkennungsqualitàt.

2D-Verfahren
Simple Gesichtserkennungsverfahren verwenden eine zweidimensionale (2D) geometrische Vermessung besonderer Merkmale (z.B. Augen, Nase, Mund). Hierbei wird deren Position, Abstand und Lage zueinander bestimmt. Heutige Verfahren setzen jedoch meist auf komplexe Berechnungen wie die Waveletanalyse (z.B. mittels Gabor-Transformation) oder Hauptkomponentenanalyse. Das National Institute of Standards and Technology (NIST) hat wiederholt vergleichende Untersuchungen verschiedener kommerzieller und universitàrer Verfahren durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Steigerung der Erkennungsleistung innerhalb von ca. 10 Jahren. Lag die Falschrückweisungsrate bei einer gesetzten Falschakzeptanzrate von 0,1 % im Jahr 1993 noch bei praxisuntauglichen 79 % (d.h. beinahe vier von fünf Personen wurden damals nicht erkannt), so wird diese Fehlerrate heute (Stand Mitte 2006) von den leistungsfàhigsten Verfahren auf nur 1 % reduziert (d.h. etwa eine von hundert Personen wird nicht erkannt). Diese Rate liegt in der gleichen Größenordnung wie die aktueller Fingerabdruck- oder Iriserkennungsverfahren[1] und übertrifft die Fàhigkeiten der menschlichen Gesichtserkennung.

3D-Verfahren
Neben der zweidimensionalen biometrischen Gesichtserkennung, die für die Erfassung handelsübliche Kameras nutzt, entwickelt sich derzeit ein neuer Zweig, der auf die dreidimensionale (3D) Erfassung (z.B. mittels Streifenprojektion) des Gesichts setzt. Durch die zusàtzlichen Informationen sollen höhere Erkennungsgenauigkeit, bessere Posenunabhàngigkeit und Überwindungssicherheit erzielt werden. Testergebnisse des NIST zeigen, dass derzeit (Stand Mitte 2006) die 2D-Verfahren hinsichtlich der Erkennungsleistung den 3D-Verfahren noch überlegen sind
 

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#1 AGUIRRE
23/11/2012 - 17:56 | Warnen spam
On Friday, November 23, 2012 4:51:50 PM UTC+1, Arnulf wrote:
Es ist zu unterscheiden zwischen der Lokalisation eines Gesichts im Bild und der Zuordnung des Gesichts zu einer bestimmten Person. Im ersten Fall wird geprüft, ob und wo ein Gesicht zu sehen ist, im zweiten, um wen es sich handelt.



Wenn es um die Gesichtserkennung im Sinne des Erkennens, um welches Gesicht es sich handelt, geht, kann man zwei Fàlle unterscheiden: Im Fall, dass dies durch Menschen geschieht, wird im englischen Sprachraum von face perception gesprochen und für den Fall, dass dies durch Maschinen geschieht, von face recognition.





Technische Gesichtserkennung



In technischem Zusammenhang zàhlt Gesichtserkennung zu den biometrischen Verfahren. Sie wird sicherheitstechnisch, kriminalistisch und forensisch eingesetzt, zum Zweck der Identifikation oder Verifikation (Authentifizierung) natürlicher Personen. Typischerweise dient die technische, computergestützte Gesichtserkennung zur Zutrittskontrolle zu sicherheitsempfindlichen Bereichen und zur Suche nach Dubletten in Datenbanken, beispielsweise in Melderegistern zur Vermeidung von Identitàtsdiebstahl.



Maßgeblich für die Erfassung und digitale Repràsentation von Gesichtsbildern für interoperable Zwecke, insbesondere zur Verwendung in elektronischen Reisepàssen und Kriminalistik, ist der internationale Standard ISO/IEC 19794-5. Seine detaillierten Spezifikationen hinsichtlich Bildinhalt und Aufnahmetechnik zielen auf eine hohe Erkennungsqualitàt.



2D-Verfahren

Simple Gesichtserkennungsverfahren verwenden eine zweidimensionale (2D) geometrische Vermessung besonderer Merkmale (z.B. Augen, Nase, Mund). Hierbei wird deren Position, Abstand und Lage zueinander bestimmt. Heutige Verfahren setzen jedoch meist auf komplexe Berechnungen wie die Waveletanalyse (z.B. mittels Gabor-Transformation) oder Hauptkomponentenanalyse. Das National Institute of Standards and Technology (NIST) hat wiederholt vergleichende Untersuchungen verschiedener kommerzieller und universitàrer Verfahren durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Steigerung der Erkennungsleistung innerhalb von ca. 10 Jahren. Lag die Falschrückweisungsrate bei einer gesetzten Falschakzeptanzrate von 0,1 % im Jahr 1993 noch bei praxisuntauglichen 79 % (d.h. beinahe vier von fünf Personen wurden damals nicht erkannt), so wird diese Fehlerrate heute (Stand Mitte 2006) von den leistungsfàhigsten Verfahren auf nur 1 % reduziert (d.h. etwa eine von hundert Personen wird nicht erkannt). Diese Rate liegt in der gleichen Größenordnung wie die aktueller Fingerabdruck- oder Iriserkennungsverfahren[1] und übertrifft die Fàhigkeiten der menschlichen Gesichtserkennung.



3D-Verfahren

Neben der zweidimensionalen biometrischen Gesichtserkennung, die für die Erfassung handelsübliche Kameras nutzt, entwickelt sich derzeit ein neuer Zweig, der auf die dreidimensionale (3D) Erfassung (z.B. mittels Streifenprojektion) des Gesichts setzt. Durch die zusàtzlichen Informationen sollen höhere Erkennungsgenauigkeit, bessere Posenunabhàngigkeit und Überwindungssicherheit erzielt werden. Testergebnisse des NIST zeigen, dass derzeit (Stand Mitte 2006) die 2D-Verfahren hinsichtlich der Erkennungsleistung den 3D-Verfahren noch überlegen sind



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