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Gestaltung der GUI mit Hilfe von Grafikdesignern

23/02/2009 - 13:49 von Susann Markward | Report spam
Hallo,

zu o.g. Thema folgende Fragen:

_Hintergrund:_
Schlechte GUI, sehr userbility-unfreundlich, _keinerlei_ Erfahrung auf
diesem Gebiet, sehr geringe verkaufte Lizenzen/Jahr (ca. 5)

_Fragen:_
1) Hat hier jemand Erfahrung in Zusammenhang mit o.g. Thema? Hat jemand
schon Programme mit VB6 erstellt unter Zusammenarbeit mit
Grafikdesignern für die Userbility und das ansprechende Aussehen einer GUI?
2) Welche Informationen brauchen diese Grafikbüros (sicher sollte man
das eigentlich das Grafikbüro fragen)? Mich interessieren hier aber
keine detaillierten Auskünfte, sondern "Hausnummern".
3) Kann man irgendeinen Grafikdesigner nehmen, um am Ende vernünftige
Ergebnisse herauszubekommen (frei nach dem Motto, besser als nichts)?
Oder sollte es sich um einen Spezialisten für die jeweilige Branche handeln?
4) Gibt es Empfehlung für spezielle Büros, Designer (freischaffend)?
5) Vielleicht hat ja jemand eine "Hausnummer" für die ungefàhren Kosten
(sicher sind die abhàngig von der Komplexitàt der Software und Anzahl
der Formulare)? Aber so ganz grob eben ...


MfG
Susann
 

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#1 Dieter Strassner
23/02/2009 - 17:18 | Warnen spam
Hallo Susann,

1) Hat hier jemand Erfahrung in Zusammenhang mit o.g. Thema? Hat jemand
schon Programme mit VB6 erstellt unter Zusammenarbeit mit Grafikdesignern
für die Userbility und das ansprechende Aussehen einer GUI?



Ja, allerdings vor vielen Jahren schon.


2) Welche Informationen brauchen diese Grafikbüros (sicher sollte man das
eigentlich das Grafikbüro fragen)? Mich interessieren hier aber keine
detaillierten Auskünfte, sondern "Hausnummern".



Aus meiner Sicht:
Wen befragen ist schwierig, der "typische HTML-Seitendesigner" kennt u.U.
auch nicht unbedingt alle Facetten die es zu beachten gilt.

Beispiele/typische Masken vorlegen und die Interaktion die der/die Benutzer
dort durchführen sollen genaustens erklàren (..mit den Sonderfàllen,
Meldungen, SetFocus-Geschichten, etc.). Den Grafiker mal selbst vor das
Programm setzen und spielen lassen.

Als Arbeitsergebnis sollte aus meiner Sicht erreicht werden:
Einen Entwurf eines eigenen Gestaltungsstils für die Software (also
generelle Festlegungen für die typschen Maskenaufbauten).
Eine einheitliche Bezeichnung/Begrifflichkeiten verwenden (ganz wichtig!).
Gibt es evtl. sogar verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen
Begrifflichkeiten?
Eine uneinheitliche Bezeichnung für z.B. den gleichen Feldinhalt/Sachverhalt
oder die gleiche Aktion ruft sehr viel Irritation bei den Benutzern hervor
(Beispiel: Mal steht auf der Maske "ID", mal "Satznummer", dann auch wieder
nur "Nummer"). Die Hilfe muß auch dazu passen. Die Überschriften/Caption
sollten zur Maske passen.
Der Programmablauf muß logisch und klar sein. Die typische Erwartungshaltung
des Benutzers sollte mit dem Programmablauf übereinsteimmen (...nicht
umgekhert versuchen).

Dem/der ProgrammierIn sollte den Grafikdesigner (..oder auch andere PC
vorbelastete Personen) an das Programm lassen und genaustens zuschauen wie
das Programm benutzt wird und bei was "die Fragezeichen im Gesicht"
auftauchen.Diesen Prozess mehrfach duchlaufen (mit anderen Personen!). Ideal
sind dazu neue "unverdorbene" Mitarbeiter die das Programm noch nicht kennen
(.. vermutlich am besten ohne Beisein des Chefs testen lassen). Diese müssen
dann mutig genug sein, zu sagen was ihnen nicht gefàllt... Klappt halt
nicht mit jedem neuen MA. Oder Pilot-/Refernzkunden befragen.

ToolTips für die Controls verwenden, Kontextsensitives Hilfssystem mit
Beispielen aus der Praxis. Sofern sinnvoll und technisch möglich: Vorbelegte
Daten bei Start mit der Software, damit nicht alles mühsam vom Kunden
erfasst werden muss.

Einheitliche Controls im gesamten Projekt verwenden, möglichst so wenig wie
möglich dabei beschrànken.

... u.v.a.m.

Viele Grüße

Dieter


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