Gewichtsdifferenzen

21/02/2008 - 20:29 von Josef | Report spam
Hallo,

bei uns in der Firma ist eine Frage aufgetaucht, die eigentlich ganz einfach
klingt,
nur!, einge plausible verstàndliche Lösung/Erklàrung ???

Also:

Ich habe einen Tanklastzug - der Einfachheit halber sei angenommen es ist
ein
Quader 2 x 2 x 5 m aus 1cm dickem Stahlblech (spielt eigentlich keine
wesentliche Rolle)

Diesen Behàlter fülle ich mit Benzin (700 kg/m^3) und wàge das Ganze.

Ich fahre zum Kunden, und liefere das Benzin ab, und wàge den Lastzug danach
leer.

Nun berechne ich dem Kunden: Eingangsgewicht - Ausgangsgewicht =
Benzingewicht

Das Problem ist/sollsein - ich hab den Kunden "betrogen" - Benzin geschenkt.
(Ich kann jetzt nur die math. Formulierung des ganzen angeben, verstehn tu
ichs nicht!)

Eingangsgewicht: Rho(Metall) * V(Metall) + Rho(Benzin) * V(Tank) - Rho(Luft)
* V(Quader)
(Rho(Luft) * V(Quader) ist der auftrieb in Luft, den mein quaderförmiges
Fahrzeug hat. 20m^3 etwa 24kg)

Ausgangsgewicht: Rho(Metall) * V(Metall) + Rho(Luft) * V(Tank) - Rho(Luft) *
V(Quader)
(ich hab ja jetzt Luft im Tank - mein Fahrzeug ist nach wie vor der 2x2x5m
Tankwürfel)

wenn ich nun Eingangsgewicht - Ausgangsgewicht bilde:

Differenz = Rho(Benzin) * V(Tank) - Rho(Luft) * V(Tank)
also veringert sich die angeblich angelieferte Menge Benzin um die oben
genannten 24kg ca. 30 l

somit habe ich Rho(Luft) * V(Tank) an den Kunden verschenkt.

ich bin zwar nicht dieser Meinung (ich weiss die definitive Antwort auch
noch nicht) ...
Lasst Euch für Eure Meinung viel Denkzeit ... ist wirklich eine knifflige
Frage ...

Gruß

Josef
 

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#1 Friedhelm Rakowsky
21/02/2008 - 22:39 | Warnen spam
Josef wrote:

Hallo,

bei uns in der Firma ist eine Frage aufgetaucht, die eigentlich ganz
einfach klingt,
nur!, einge plausible verstàndliche Lösung/Erklàrung ???

Also:

Ich habe einen Tanklastzug - der Einfachheit halber sei angenommen es ist
ein
Quader 2 x 2 x 5 m aus 1cm dickem Stahlblech (spielt eigentlich keine
wesentliche Rolle)

Diesen Behàlter fülle ich mit Benzin (700 kg/m^3) und wàge das Ganze.

Ich fahre zum Kunden, und liefere das Benzin ab, und wàge den Lastzug
danach leer.

Nun berechne ich dem Kunden: Eingangsgewicht - Ausgangsgewicht > Benzingewicht

Das Problem ist/sollsein - ich hab den Kunden "betrogen" - Benzin
geschenkt. (Ich kann jetzt nur die math. Formulierung des ganzen angeben,
verstehn tu ichs nicht!)

Eingangsgewicht: Rho(Metall) * V(Metall) + Rho(Benzin) * V(Tank) -
Rho(Luft) * V(Quader)
(Rho(Luft) * V(Quader) ist der auftrieb in Luft, den mein quaderförmiges
Fahrzeug hat. 20m^3 etwa 24kg)

Ausgangsgewicht: Rho(Metall) * V(Metall) + Rho(Luft) * V(Tank) - Rho(Luft)
* V(Quader)
(ich hab ja jetzt Luft im Tank - mein Fahrzeug ist nach wie vor der 2x2x5m
Tankwürfel)

wenn ich nun Eingangsgewicht - Ausgangsgewicht bilde:

Differenz = Rho(Benzin) * V(Tank) - Rho(Luft) * V(Tank)
also veringert sich die angeblich angelieferte Menge Benzin um die oben
genannten 24kg ca. 30 l

somit habe ich Rho(Luft) * V(Tank) an den Kunden verschenkt.

ich bin zwar nicht dieser Meinung (ich weiss die definitive Antwort auch
noch nicht) ...
Lasst Euch für Eure Meinung viel Denkzeit ... ist wirklich eine knifflige
Frage ...

Gruß

Josef



Hallo Josef,
wie wiegst du denn den Lastzug? Vermutlich indem du ihn auf eine Waage
fàhrst und die Gewichtskraft misst. Die wird aber (sofern du das nicht im
Vakuum machst) durch den Auftrieb vermindert, also V(Fahrzeug) * Rho(Luft).
Bei dem Wiegevorgang des leeren Fahrzeugs ist der Auftrieb derselbe, das
Gewicht der Luft im Tank wird also durch den Auftrieb derselben
kompensiert. Etwas einfacher ausgedrückt: Luft wiegt in Luft nichts.

Gruß
Friedhelm

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