GigaMOs mit virtuellen 512 Byte Sektoren lesen

09/04/2012 - 11:17 von Marcel Müller | Report spam
Hallo,

ich habe hier noch ein, zwei Dutzend HPFS-formatierte GigaMOs
herumliegen, die eine physische Sektorgröße von 2k haben. Nun ist bei
HPFS die Sektorgröße von 512 hart kodiert. Kurzum, die Dinger sind genau
so beschrieben, wie moderne Festplatten mit 4k-Sektoren. Es wurde
einfach auf 512 Bytes Schnipsel als virtuelle Sektoren zugegriffen.

Jetzt ist die Frage, wie ich das gemountet bekomme. Automatisch geht
erwartunggemàß nichts, da nicht einmal die Partitionstabelle verstanden
wird. Ihre Sektornummern sind ja zu groß. - Und die Ubuntu
Laufwerksverwaltung reagiert darauf mit einem fetten 64 Bit
Integerüberlauf und zeigt 18 Mio. Terabyte freien Speicherplatz an. :-))

Gut, ich könnte das ganze Medium einfach mit dd in ein File schreiben.
Im File sind die Sektorgrenzen sowieso Schall und Rauch und das Format
dadurch lesbar. Nur würde ich mir diese Kapriole gerne sparen, zumal das
nicht eben wenig Zeit in anspruch nimmt.

Ich muss also irgendwie die Sektorgrößen virtualisieren. Das was bei den
4k-Festplatten in der Firmware sitzt und unter OS/2 von einem Treiber
erledigt wurde. Read-only würde mir schon reichen, also ohne die
làstigen Read-Modify-Write Zyklen.


Marcel
 

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#1 Clemens Ladisch
09/04/2012 - 11:33 | Warnen spam
Marcel Müller schrieb:
ich habe hier noch ein, zwei Dutzend HPFS-formatierte GigaMOs
herumliegen, die eine physische Sektorgröße von 2k haben. Nun ist bei
HPFS die Sektorgröße von 512 hart kodiert.

Jetzt ist die Frage, wie ich das gemountet bekomme. Automatisch geht
erwartunggemàß nichts, da nicht einmal die Partitionstabelle
verstanden wird. Ihre Sektornummern sind ja zu groß.



Mit folgendem Umweg komme ich z.B. an mein /dev/sdc1:

mount -o ro,loop,offset=$((62*512)) /dev/sdc /mnt/tmp


Gruß
Clemens

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