Gitarren-Effektplatine

03/10/2009 - 00:46 von Wolfgang Draxinger | Report spam
Nàchste Frage heute,

heute habe ich bei einem Freund dessen defekten Gitarrenverstàrker
begutachtet. Genauer: Das integrierte digitale Effektgeràt ist stàndig am
neustarten. Clean spielen funktioniert aber.

Erst mal haben wir auf wackelige Spannungsversorgung getippt. Die ist zwar
alles andere als ideal gelöst, aber an sich stabil. Die
Kontrollfeld-Platine-/Schaltung dagegen ist IMHO eine mittlere
Katastrophe - da will ich jetzt aber nicht nàher drauf eingehen. Ich werde
deshalb jetzt aber erst mal keinen Herstellernamen nennen (nur so viel, die
Geràte sind nicht billig). Nur soviel: Ein ATmega8 ist dafür zustàndig, die
Stellungen von ein paar Potis und Tastern abzufragen und damit die
Parameter des eigentlichen Effektmoduls zu steuern. Man möchte meinen, dass
man da nicht viel falsch machen kann, heute durfte ich lernen: Man kann.

Das eigentliche Effektmodul, besteht aus einem Phillips P89C52X2BA (80C51
Mikrocontroller, Datenblatt habe ich) und einem Texas Instruments
TMS57002DPHA (CMOS Audio Processor, habe leider kein Datenblatt gefunden).
Bild: <http://dl.draxit.de/stuff/effektplatine.jpg>
Dem wesentlich saubereren Aufbau (Multilayer, statt verkorkstem
Signalrouting auf nur einem Layer) und anderer Pràferenzen bei der Auswahl
passiver Bauteile bei diesem Modul, gehe ich davon aus, dass dieses von
einem Zulieferer kommt, ich könnte mir sogar denken, dass es das mal fertig
von irgend einer Chinabude zu kaufen gab. Baujahr des Gesamtgeràts war so
um 2005.

So jetzt die eigentliche Frage. Ist einem von Euch diese Kombination aus µC
und Audioprozessor bekannt, möglicherweise sogar das Modul?


Wolfgang
 

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#1 Joerg
03/10/2009 - 00:57 | Warnen spam
Wolfgang Draxinger wrote:
Nàchste Frage heute,

heute habe ich bei einem Freund dessen defekten Gitarrenverstàrker
begutachtet. Genauer: Das integrierte digitale Effektgeràt ist stàndig am
neustarten. Clean spielen funktioniert aber.

Erst mal haben wir auf wackelige Spannungsversorgung getippt. Die ist zwar
alles andere als ideal gelöst, aber an sich stabil. Die
Kontrollfeld-Platine-/Schaltung dagegen ist IMHO eine mittlere
Katastrophe - da will ich jetzt aber nicht nàher drauf eingehen. Ich werde
deshalb jetzt aber erst mal keinen Herstellernamen nennen (nur so viel, die
Geràte sind nicht billig). Nur soviel: Ein ATmega8 ist dafür zustàndig, die
Stellungen von ein paar Potis und Tastern abzufragen und damit die
Parameter des eigentlichen Effektmoduls zu steuern. Man möchte meinen, dass
man da nicht viel falsch machen kann, heute durfte ich lernen: Man kann.

Das eigentliche Effektmodul, besteht aus einem Phillips P89C52X2BA (80C51
Mikrocontroller, Datenblatt habe ich) und einem Texas Instruments
TMS57002DPHA (CMOS Audio Processor, habe leider kein Datenblatt gefunden).
Bild: <http://dl.draxit.de/stuff/effektplatine.jpg>
Dem wesentlich saubereren Aufbau (Multilayer, statt verkorkstem
Signalrouting auf nur einem Layer) und anderer Pràferenzen bei der Auswahl
passiver Bauteile bei diesem Modul, gehe ich davon aus, dass dieses von
einem Zulieferer kommt, ich könnte mir sogar denken, dass es das mal fertig
von irgend einer Chinabude zu kaufen gab. Baujahr des Gesamtgeràts war so
um 2005.

So jetzt die eigentliche Frage. Ist einem von Euch diese Kombination aus µC
und Audioprozessor bekannt, möglicherweise sogar das Modul?




Das ueberlasse ich den Profis wie Zuendi.

Sieh Dir mal die Loetstellen des Philips 89C52 an. Kann am
Photoblickwinkel liegen, aber so ganz astrein sehen die nicht aus und
der Chip scheint beim Loeten auch ordentlich nach Sueden gedriftet zu sein.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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