Gleiche Verzeichnisnamen in Groß/Kleinschrift

31/10/2007 - 15:27 von news | Report spam
Hallo zusammen,

wir nutzen Samba in einem Windowsnetz (Server W2000, Clients XP) um
auf ein Unix-Server zuzugreifen (Solaris). Grundsàtzlich funktioniert
alles wunderbar. Allerdings gibt es auf dem Unix-System Verzeichnisse
die sich nur in Gross/Kleinschrift unterscheiden d.h.

\usr\eigene\b1
\usr\eigene\B1

\usr\eigene\a1
\usr\eigene\A1

Windows kommt damit offensichtlich nicht klar. Wenn ich mit dem
Explorer z.b. auf \usr\eigene\a1 zugreife wird mir der Inhalt von \usr
\eigene\A1 angezeigt oder auch teilweise umgekehrt. Ein Logik habe ich
leider noch nicht feststellen können. Zugreifen tun wir über gemapte
Laufwerke d.h. R: verweist z.B. auf \usr\eigene

Kennt jemand das Problem bzw. hat nen Tip? Mir ist bewusst das
Windows eigentlich nicht wie Unix Groß/Klein unterscheidet. Aber in
Verbindung mit Samba muss es doch da ne Lösung für geben ???

Danke und Gruss aus Karlsruhe
Sandro
 

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#1 Marcel Müller
02/11/2007 - 12:09 | Warnen spam
wrote:
\usr\eigene\b1
\usr\eigene\B1

\usr\eigene\a1
\usr\eigene\A1

Windows kommt damit offensichtlich nicht klar.



So ist es. Zumindest auf Anwendungebene. Das NT-Kernel kann es.

Wenn ich mit dem
Explorer z.b. auf \usr\eigene\a1 zugreife wird mir der Inhalt von \usr
\eigene\A1 angezeigt oder auch teilweise umgekehrt. Ein Logik habe ich
leider noch nicht feststellen können.



Es gibt keine. Zum Teil liefert einunddasselbe Programm an die API bei
aufeinanderfolgenden, verschiedenen Zugriffen auf dieselbe Datei den
Namen in unterschiedlicher Groß-/Kleinschreibung.
Mich überrascht eher, dass es überhaupt funktioniert. Denn wenn samba
nicht auf case-insensitive steht, gehen Zugriffe auf Dateinamen mit
verànderter Groß/Kleinschreibung nàmlich ins leere, und es funktioniert
gar nichts - vor allem, wenn es schon im Pfadnamen knallt. Da der
Explorer die Groß-/Kleinschreibung nach sehr sinnlosen Regeln
manipuliert, hat man eigentlich schlechte Karten.
Steht samba hingegen auf case-insensitiv, so wird es auch mit
Unix-Clients nicht gelingen, A1 und a1 (über samba) anzulegen.


Kennt jemand das Problem bzw. hat nen Tip? Mir ist bewusst das
Windows eigentlich nicht wie Unix Groß/Klein unterscheidet. Aber in
Verbindung mit Samba muss es doch da ne Lösung für geben ???



Nicht wirklich. Man kann natürlich mit Name-Mangeling loslegen. Aber an
den Punkt, dass es weniger schadet als nützt, bin ich selbst noch nie
gekommen. Zum Beispiel können Angaben mit Wildcards relativ unerwartete
Dinge tun, wenn auf einmal die Mangled-Names matchen.
Solche Namenskollisionen sind einfach zu vermeiden, wenn Windows auf die
Dateien Zugreifen soll. Ich kann ja auch nicht einfach beliebige
Sonderzeichen in die Namen packen. Einen Backslash mag Windows zum
Beispiel erwartungsgemàß überhaupt nicht. Datein mit Namen "aux.txt"
u.à. mag Windows auch nicht. Wenn man Daten austauschen will, muss man
sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen.


Marcel

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