Gleitende Durchschnitte für Würfelreihen

20/04/2010 - 10:17 von Manuel Rodriguez | Report spam
Der Würfel kann Werte von 1 bis 6 anzeigen. Der Erwartungswert ist:
(1+2+3+4+5+6)/6=3,5. Wenn ich 100 mal hintereinander würfel, ist jeder
Wurf unabhàngig vom vorgehenden. Frage: wie ist die Prognose für den
101. Wurf?

Antworten: (1) Ganz klassisch könnte man sagen "3,5" eben der
Erwartungswert eines sechseitigen Würfels.
(2) Aus den vorliegenden 100 Würfen könnte man einen Durchschnitt
bilden, in meinem Beispiel ist er 3,2 und diesen dann als Prognose
verwenden. Dieses Verfahren wird bei Aktienprognosen angewendet.

Aber was ist besser?
 

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#1 Gottfried Helms
20/04/2010 - 10:51 | Warnen spam
Am 20.04.2010 10:17 schrieb Manuel Rodriguez:
Der Würfel kann Werte von 1 bis 6 anzeigen. Der Erwartungswert ist:
(1+2+3+4+5+6)/6=3,5. Wenn ich 100 mal hintereinander würfel, ist jeder
Wurf unabhàngig vom vorgehenden. Frage: wie ist die Prognose für den
101. Wurf?

Antworten: (1) Ganz klassisch könnte man sagen "3,5" eben der
Erwartungswert eines sechseitigen Würfels.
(2) Aus den vorliegenden 100 Würfen könnte man einen Durchschnitt
bilden, in meinem Beispiel ist er 3,2 und diesen dann als Prognose
verwenden. Dieses Verfahren wird bei Aktienprognosen angewendet.

Aber was ist besser?



??? Die Ziffern auf dem Würfel stellen m.Mn nach eine
kategoriale Variable dar, oder anders ausgedrückt, ich
kann mir keine mathematische Funktion vorstellen, die
mit der physikalischen Funktion der Auswahl eines
Würfelergebnisses (nàmlich einer Oberflàchenseite des Kubus)
irgendwie linear zusammenhàngt und die Seiten in eine
Ordnung 1<2<3<4<5<6 abbildet. Infolgedessen halte ich einen
"Erwartungswert" von 3.5 für methodisch falsch.

Mein Prognose wàre die hàufigst aufgetretene Oberflàchenseite
der vorangegangenen Würfe ("Modalkategorie" - vielleicht ist
ja der Würfel ein bißchen uneben...)

Gottfried Helms

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