Gnome-Shell mit zwei Bildschirmen

16/11/2011 - 20:38 von Micha Kuehn | Report spam
Hallo,

ich habe auf meinem Netbook (1024x600 Pixel) Ubuntu 11.10 mit der
Gnome-Shell (Gnome 3.2). Außerdem habe ich ARandr installiert. Ich
möchte einen Beamer anschließen und dabei mein Bildschirmsignal clonen,
also auf Bildschirm und Beamer dasselbe sehen.

Wenn ich jetzt einen Beamer anschließe, hàtte ich es am allerliebsten,
dass der Beamer, der 1024x600 nicht kennt, ein Signal erhàlt, dass
1024x768 entspricht, das aber dann halt oben oder unten oder oben und
unten einen schwarzen Streifen übertràgt. Das habe ich schon unter Gnome
2 leider nie hinbekommen. (Windows kann das aber, sollte technisch also
möglich sein...)

"Damals" habe ich dann mit ARandr den Bildschirm des Beamers auf den
Laptop-BS gezogen und das Beamersignal auf 1024x768 gestellt. Dadurch
war ich auf dem Laptop im unteren Bereich immer "blind", aber ansonsten
konnte ich wie gewünscht arbeiten.

Jetzt, mit Gnome 3.2 geht das so leider nicht mehr. Wenn ich jetzt mit
ARandr die Bildschirme übereinander lege, dann wird mir ein Bild
projiziert, das zwar 1024x768 Punkte groß ist, aber die
Benachrichtigungsanzeige ist "mittendrin" und wenn ich ein Fenster
maximiere, wird es auch nur auf diesen 1024x600-Bereich maximiert.

Kann man das eine oder andere Problem auf einfache Weise irgendwie
lösen? Habt ihr schon mal unter Gnome 3 einen Beamer/2. Bildschirm
(geclont) an den Rechner angeschlossen?

Wenn ich übrigens auf ARandr verzichte, dann einigen sich Laptop und
Beamer auf 800x600 und ich habe auf meinem sowieso schon zu kleinen
Netbookbildschirm auch noch schwarze Streifen links und rechts...

Hoffentlich habe ich mein Problem deutlich genug geschildert und
hoffentlich könnt ihr mir hier helfen. Allerdings scheint es ja auch
noch nicht so viel Gnome 3-Erfahrung hier zu geben...

Micha
Nichts ist gerechter verteilt als der Verstand: Jeder meint, genug davon
zu haben.
 

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#1 Jakobus Schuerz
17/11/2011 - 05:38 | Warnen spam
Am 2011-11-16 20:38, schrieb Micha Kuehn:
Hallo,

ich habe auf meinem Netbook (1024x600 Pixel) Ubuntu 11.10 mit der
Gnome-Shell (Gnome 3.2). Außerdem habe ich ARandr installiert. Ich
möchte einen Beamer anschließen und dabei mein Bildschirmsignal clonen,
also auf Bildschirm und Beamer dasselbe sehen.

Wenn ich jetzt einen Beamer anschließe, hàtte ich es am allerliebsten,
dass der Beamer, der 1024x600 nicht kennt, ein Signal erhàlt, dass
1024x768 entspricht, das aber dann halt oben oder unten oder oben und
unten einen schwarzen Streifen übertràgt. Das habe ich schon unter Gnome
2 leider nie hinbekommen. (Windows kann das aber, sollte technisch also
möglich sein...)

"Damals" habe ich dann mit ARandr den Bildschirm des Beamers auf den
Laptop-BS gezogen und das Beamersignal auf 1024x768 gestellt. Dadurch
war ich auf dem Laptop im unteren Bereich immer "blind", aber ansonsten
konnte ich wie gewünscht arbeiten.

Jetzt, mit Gnome 3.2 geht das so leider nicht mehr. Wenn ich jetzt mit
ARandr die Bildschirme übereinander lege, dann wird mir ein Bild
projiziert, das zwar 1024x768 Punkte groß ist, aber die
Benachrichtigungsanzeige ist "mittendrin" und wenn ich ein Fenster
maximiere, wird es auch nur auf diesen 1024x600-Bereich maximiert.

Kann man das eine oder andere Problem auf einfache Weise irgendwie
lösen? Habt ihr schon mal unter Gnome 3 einen Beamer/2. Bildschirm
(geclont) an den Rechner angeschlossen?

Wenn ich übrigens auf ARandr verzichte, dann einigen sich Laptop und
Beamer auf 800x600 und ich habe auf meinem sowieso schon zu kleinen
Netbookbildschirm auch noch schwarze Streifen links und rechts...



Also ganz ehrlich, ich möchte meinen Bildschirm NICHT geklont haben auf
dem Beamer. Bei Pràsentationen bevorzuge ich einen vollkommen neutralen
Bildschirm auf der Leinwand. Es geht nàmlich niemanden was an, was ich
am Desktop mache. Das hat mich schon vor 10 Jahren noch auf Windows
gestört und tut es heute noch, wenn ich sàmtliche Icons und Menüs und
Aktionen auf der Leinwand sehe, wenn jemand eine hochprofessionelle
Pràsentation projiziert. Auf der Leinwand soll nur die Pràsentation, das
Video oder sonstiger Inhalt landen, der für das Publikum bestimmt ist.
Und das konnte VLC und Openoffice schon vor 6 Jahren. Genau so soll das
sein. Und dass zwei verschiedene Auflösungen auf Beamer und Display
nicht zusammenpassen können, das ist einfach eine geometrische
Begebenhei. Entweder sind Anzeigenbereiche schwarz oder das Bild ist
verzerrt. Das kann Windows auch nicht lösen. Beim besten Willen nicht.

lg jakob


Distribution: Debian wheezy/sid
Linux pluto 3.0.0-1-amd64 #1 SMP Sat Aug 27 16:21:11 UTC 2011 x86_64
GNU/Linux

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