[Gnus] Meldung beim Start

04/12/2013 - 11:52 von Wolfgang Bauer | Report spam
Servus.

Beim Start von Gnus, /usr/bin/emacs23 -f gnus, wird diese Meldung
angezeigt.

/usr/bin/mail is not an executable. Setting mail-interactive to t

In /usr/bin/ gibt es keine Datei mail. Und wo soll ich
mail-interactive to t setzen?

Wolfgang
Linux Mint
 

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#1 Tilman Ahr
04/12/2013 - 12:53 | Warnen spam
Wolfgang Bauer writes:


Beim Start von Gnus, /usr/bin/emacs23 -f gnus, wird diese Meldung
angezeigt.

/usr/bin/mail is not an executable. Setting mail-interactive to t

In /usr/bin/ gibt es keine Datei mail. Und wo soll ich
mail-interactive to t setzen?



AFAIK sagt Dir gnus mit „/usr/bin/mail is not an executable“ genau das:
Das /usr/bin/mail kein ausführbares Programm ist (oder in diesem Falle
halt gar nicht da).

Mit „Setting mail-interactive to t“ informiert es Dich, daß
„mail-interactive“ jetzt „aktiviert“ ist. Soweit ich es verstanden habe,
bewirkt das, daß sendmail.el (der Teil von Emacs, der für's
mailverschicken zustàndig ist), abwartet bis der verwendete MTA fertig
ist (und mögliche Fehlermeldungen weitergibt).

Das ist (bis Emacs 23, IIRC) standardmàßig aus, weil es sonst bei
einigen MTAs stunden- oder tagelang dauern kann, bis das Programm
„fertig hat“, wenn z.B. keine Netzverbindung vorhanden ist.

Gnus (bzw. sendmail.el) schaltet das AFAIR ein, wenn es keinen
offensichtlich erkennbaren MTA findet, damit nicht aus versehen mails
einfach verschwinden, ohne daß eine Fehlermeldung kommt.

In neueren Emacsversionen ist das ganze IIRC eh an, weil Rechner ohne -
oder mit unkonfiguriertem - MTA inzwischen eher die Regel als die
Ausnahme sind. Kann aber durchaus sein, daß sendmail.el das trotzdem
nochmal sicherheitshalber checkt…

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