Goedel-Maschinchen

23/11/2007 - 12:28 von HJP | Report spam
Goedel-Maschinchen mit
"perfekter logischer Terminologie".
==
Basteln wir mal so ein
Gödel-Maschinchen mit
"perfekter logischer Terminologie".

Wir Basteln eine
**Zahlen-Verànderrungs-Maschine**
die eingegebene Zahlen veràndert ausspuckt.

Die Maschine schluckt Kardinalzahlen,
bestehend aus den Ziffern 1; 2; 3
und spuckt diese *veràndert*
- grösser, kleiner, zerstört resp. nihiliert -
wieder aus.
Eine Zahl kann also auch so veràndert
werden, dass sie die Eigenschaft der
Nicht-Existenz hat.


Man schreibt so eine Zahl
auf ein Blatt Papier und gibt dies
in die Maschine ein, die dann das
Resultat der Verànderung auf
einem Blatt Papier ausdruckt.

Leere Mengen können also nicht
eingegeben werden, sehr wohl aber
rausgespuckt werden.
(Leeres Papier)

Da unser Maschinchen eine perfekte
logische Terminologie besitzt,
hat dies Maschinchen logischerweise
auch logische Regeln, wie diese Kardinalzahlen
- beistehend aus den Ziffern 1; 2; 3 -
zu veràndern sind.

Unser Maschinchen hat genau
3 Regeln, die nacheinander die
eingegebene Kardinalzahl bearbeiten
und nach der vorgegebenen
Logik veràndern:

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

1. Regel :
-

Ist die erste oder zweite Ziffer
der eingegebenen Kardinalzahl
eine 1, dann werden diese nihiliert.
Der Rest wird unveràndert zur
Weiterverarbeitung an Regel 2 übergeben

Beispiel
{1} => {}
{11} => {}
{111} => {1}
{112} => {2}
{121} => {21}
{211} => {21}
{12} => {2}
{21} => {2}
{2} => {2}
{22} => {22}

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

2. Regel :
-

Ist die erste oder zweite Ziffer der von
der 1. Regel übergebenen Kardinalzahl
eine 2, dann werden diese nihiliert.
Der Rest wird gedreht und zur
Weiterverarbeitung an Regel 3 übergeben

Beispiel
{} => {}
{2} => {}
{22} => {}
{222} => {2}
{2221} => {12}
{2212} => {21}
{2112} => {211}
{1} => {1}
{11} => {11}
{112} => {112}

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

3. Regel :
-

Ist die erste oder zweite Ziffer der von
der 2. Regel übergebenen Kardinalzahl
eine 3, dann werden diese nihiliert.
Der Rest wird kopiert und
- getrennt durch eine 2 -
hintereinander als Endresultat
rausgespuckt.

Beispiel
{} => {}
{1} => {1}
{2} => {2}
{3} => {2}
{33} => {2}
{333} => {323}
{3331} => {31231}
{3313} => {13213}
{313} => {13213}
{133} => {13213}
{113} => {113}
{123} => {123}

-

Unser Gödel-Maschinchen
mit perfekter logischer
Terminologie ist fertig

Da nur Kardinalzahlen mit den
Ziffern 1; 2; 3 eingegeben werden
und jede Kardinalzahl mit diesen
Ziffern beginnen muss und für jede dieser
Ziffern Verànderungsregeln existieren, ...
*muss* zwingend und logischerweise
** *jede* eingegebene Kardinalzahl veràndert **
oder nicht mehr existierend rausgespuckt werden.

Klar ?
Logisch ?

Korrekt ??

Vollstàndig ???

:-)))


~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
mfg
Hans Joss
http://www.hjp.ch/
 

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#1 Helmut Wabnig
23/11/2007 - 14:36 | Warnen spam
On Fri, 23 Nov 2007 12:28:47 +0100, HJP wrote:

Goedel-Maschinchen mit
"perfekter logischer Terminologie".
==>
Basteln wir mal so ein
Gödel-Maschinchen mit
"perfekter logischer Terminologie".

Wir Basteln eine
**Zahlen-Verànderrungs-Maschine**
die eingegebene Zahlen veràndert ausspuckt.

Die Maschine schluckt Kardinalzahlen,
bestehend aus den Ziffern 1; 2; 3
und spuckt diese *veràndert*
- grösser, kleiner, zerstört resp. nihiliert -
wieder aus.
..snip



Làßt sich doch programmieren oder nicht?

Nur wie programmiert man "nichtexistenz"

w.

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