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"Gottesteilchen vor Entlarvung

09/12/2011 - 16:16 von Aguirre | Report spam
Es ist das, was die Welt zusammenhàlt: Seit Jahren fahnden Physiker
nach dem Higgs-Boson. Das Schweizer Cern-Institut will kommende Woche
neue Informationen veröffentlichen, die lange Suche könnte beendet
sein.

Es fehlt nur noch ein Puzzleteil. Jahrzehntelang suchen Physiker
bereits nach dem geheimnisvollen Higgs-Boson. Jenes auch
"Gottesteilchen" genannte Partikel, das allen anderen
Elementarteilchen seine Masse verleihen soll. Es ist das letzte
fehlende Teil im Standardmodell der Elementarphysik.
Nun haben Wissenschaftler am Schweizer Forschungsinstitut Cern
Fortschritte auf dem Weg zur Entdeckung des seit langem gesuchten
Higgs-Teilchens verkündet. Neue Daten würden mit größerer Sicherheit
als bisher zeigen, wo das theoretisch existierende Teilchen zu finden
sein könnte. Die Entdeckung des Higgs-Bosons könnte helfen, die
Ursprünge des Universums zu erklàren. Die Daten sollen am kommenden
Dienstag veröffentlicht werden, teilten die Cern-Physiker am Freitag
mit. Tatsàchlich bestàtigte neue Erkenntnisse werde es aber erst im
kommenden Jahr geben.

Letzte Lücke im Standardmodell der Teilchenphysik

Das Standardmodell der Teilchenphysik entschlüsselt den Aufbau
sichtbarer Materie anhand von Elementarteilchen und der zwischen ihnen
bestehenden Wechselwirkungen. Mathematische Gleichungen erklàren,
welche Kràfte zwischen den Teilchen wirken und welches Verhalten sich
daraus ergibt - solange man davon ausgeht, dass die Teilchen keine
Masse haben. Tatsàchlich masselos sind jedoch nur Lichtteilchen und
Gluonen. Um die Masse der anderen zu erklàren, ist im Standardmodell
das Higgs-Boson zwingend nötig.
Theoretisch vorhergesagt wurde das Higgs-Teilchen bereits Mitte der
60er-Jahre. Forschern ist es gelungen, seinen Massebereich immer
weiter einzugrenzen. Doch eine direkte Beobachtung fehlt bis heute.
Und so ist es auch möglich, dass das gesuchte Teilchen gar nicht
existiert - oder ganz andere Eigenschaften hat, als die klassischen
Gleichungen es vorhersagen. Damit würde zwar nicht die Welt
zusammenbrechen, wohl aber das aufwàndig konstruierte Standardmodell.
Elementarphysiker müssten nach vollkommen neuen Ansàtzen suchen.Higgs-
Boson müsste im Teilchenbeschleuniger entstehen
Mit seinem Large Hadron Collider betreibt das Cern-Institut den
stàrksten Teilchenbeschleuniger der Welt. Die ringförmige Anlage hat
einen Umfang von fast 27 Kilometern und liegt rund 100 Meter unter der
Erde. In ihren Kammern befinden sich vier Detektoren, darunter "Atlas"
und "CMS". Allein Atlas ist 46 Meter lang, 25 Meter hoch und breit und
7000 Tonnen schwer. Der Teilchenbeschleuniger beschleunigt Protonen
mithilfe elektromagnetischer Felder. Fast mit Lichtgeschwindigkeit
rasen mehrere Protonenstrahlen durch den Tunnel, die Teilchen werden
an den Detektoren zur Kollision gebracht. Damit werden Bedingungen
simuliert, wie sie vermutlich kurz nach dem Urknall herrschten, als
alle bislang bekannten Partikel entstanden sind. Unter den künstlich
erzeugten Teilchen müsste sich auch das Higgs-Boson verbergen. Es
sollte anhand seines Zerfalls und der daraus rekonstruierbaren Masse
erkennbar sein - wenn es sich an das Standardmodell der
Elementarphysik hàlt. "

Aus FTD.

Soso keine Atempause Geschichte wird gemacht-es geht vorran!
 

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#1 wernertrp
09/12/2011 - 18:24 | Warnen spam
On 9 Dez., 16:16, Aguirre wrote:
Es ist das, was die Welt zusammenhàlt: Seit Jahren fahnden Physiker
nach dem Higgs-Boson. Das Schweizer Cern-Institut will kommende Woche
neue Informationen veröffentlichen, die lange Suche könnte beendet
sein.

Es fehlt nur noch ein Puzzleteil. Jahrzehntelang suchen Physiker
bereits nach dem geheimnisvollen Higgs-Boson. Jenes auch
"Gottesteilchen" genannte Partikel, das allen anderen
Elementarteilchen seine Masse verleihen soll. Es ist das letzte
fehlende Teil im Standardmodell der Elementarphysik.
Nun haben Wissenschaftler am Schweizer Forschungsinstitut Cern
Fortschritte auf dem Weg zur Entdeckung des seit langem gesuchten
Higgs-Teilchens verkündet. Neue Daten würden mit größerer Sicherheit
als bisher zeigen, wo das theoretisch existierende Teilchen zu finden
sein könnte. Die Entdeckung des Higgs-Bosons könnte helfen, die
Ursprünge des Universums zu erklàren. Die Daten sollen am kommenden
Dienstag veröffentlicht werden, teilten die Cern-Physiker am Freitag
mit. Tatsàchlich bestàtigte neue Erkenntnisse werde es aber erst im
kommenden Jahr geben.

Letzte Lücke im Standardmodell der Teilchenphysik

Das Standardmodell der Teilchenphysik entschlüsselt den Aufbau
sichtbarer Materie anhand von Elementarteilchen und der zwischen ihnen
bestehenden Wechselwirkungen. Mathematische Gleichungen erklàren,
welche Kràfte zwischen den Teilchen wirken und welches Verhalten sich
daraus ergibt - solange man davon ausgeht, dass die Teilchen keine
Masse haben. Tatsàchlich masselos sind jedoch nur Lichtteilchen und
Gluonen. Um die Masse der anderen zu erklàren, ist im Standardmodell
das Higgs-Boson zwingend nötig.
Theoretisch vorhergesagt wurde das Higgs-Teilchen bereits Mitte der
60er-Jahre. Forschern ist es gelungen, seinen Massebereich immer
weiter einzugrenzen. Doch eine direkte Beobachtung fehlt bis heute.
Und so ist es auch möglich, dass das gesuchte Teilchen gar nicht
existiert - oder ganz andere Eigenschaften hat, als die klassischen
Gleichungen es vorhersagen. Damit würde zwar nicht die Welt
zusammenbrechen, wohl aber das aufwàndig konstruierte Standardmodell.
Elementarphysiker müssten nach vollkommen neuen Ansàtzen suchen.Higgs-
Boson müsste im Teilchenbeschleuniger entstehen
Mit seinem Large Hadron Collider betreibt das Cern-Institut den
stàrksten Teilchenbeschleuniger der Welt. Die ringförmige Anlage hat
einen Umfang von fast 27 Kilometern und liegt rund 100 Meter unter der
Erde. In ihren Kammern befinden sich vier Detektoren, darunter "Atlas"
und "CMS". Allein Atlas ist 46 Meter lang, 25 Meter hoch und breit und
7000 Tonnen schwer. Der Teilchenbeschleuniger beschleunigt Protonen
mithilfe elektromagnetischer Felder. Fast mit Lichtgeschwindigkeit
rasen mehrere Protonenstrahlen durch den Tunnel, die Teilchen werden
an den Detektoren zur Kollision gebracht. Damit werden Bedingungen
simuliert, wie sie vermutlich kurz nach dem Urknall herrschten, als
alle bislang bekannten Partikel entstanden sind. Unter den künstlich
erzeugten Teilchen müsste sich auch das Higgs-Boson verbergen. Es
sollte anhand seines Zerfalls und der daraus rekonstruierbaren Masse
erkennbar sein - wenn es sich an das Standardmodell der
Elementarphysik hàlt. "

Aus FTD.

Soso keine Atempause Geschichte wird gemacht-es geht vorran!



Mit maßloser Detektormasse fàngt man noch die kleinste Masse.

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