GPS widerlegt invariante Lichtgeschwindigkeit

28/09/2010 - 11:20 von Philo | Report spam
Bekanntlich halten Relativisten GPS für eine fulminante Bestàtigung
ihres Glaubenssystems. Statt dessen widerlegt es die zentrale
Behauptung dieser Theorie.
rxiv.org/pdf/1008.0035v1.pdf

Gift berechnet hier die Lichtgeschwindigkeit, wie sie sich nach den
GPS-Daten in einem Inertialsystem IS darstellt, das sich in bezug auf
das erdzentrierte Inertialsystem ECI bewegt. Wie zu erwarten war ist
das Ergebnis c-v beziehungsweise c+v, je nach Richtung der Bewegung
vom IS im ECI. Wunderbar einfach und durchschlagend, ich möchte sagen
vernichtend für die RT.

Gleichzeitig zeigt die Sache die Sinnlosigkeit der üblichen
Lehrbuchberechnungen. Denn der relativistische Relativierungseinwand,
dies sei die Geschwindigkeit des Lichts im IS "gesehen von einem
Beobachter im ECI", làsst sich hier nur schlecht anbringen, weil die
relative Gleichzeitigkeit der Lehrbücher bei wirklichen Messungen
keine Rolle spielt. Man hat nun einmal nur die eindeutigen Zeiten und
Positionen der GPS-Uhren zur Verfügung und nicht Zeiten, die "von A
gleichzeitig gesehen" diese Werte und "von B gleichzeitig gesehen"
andere Werte liefern. Ob ein Beobachter auf der Erde oder auf dem
Satelliten hockt oder wie auch immer bewegt ist, spielt für die Zeiten
und Positionen keine Rolle, alles andere sind Lehrbuchscherze. Oder
nicht? Möglicherweise sind die GPS-Uhren auch falsch synchronisiert.
Laut Einstein müssen sie ja von Beobachtern in ihrem eigenen
Inertialsystem synchronisiert werden, das heißt man müsste eigentlich
die Beobachter mit den Satelliten hinaufschießen und dann im Orbit
Einsteins Methode von 1905 anwenden. Anders geht es im Lehrbuch nicht.
Sagenhaft, was dieser Bürophysiker für einen Quatsch produziert hat.
Kein Wunder, dass Louis Essen sich nur noch fragte, ob es sich um
einen Witz oder um einen Schwindel handelt und sich schließlich der
Meinung von Frederick Soddy anschloss: ein anmaßender Schwindel.

Hier
http://arxiv.org/abs/0708.2687

findet man auch noch mal eine ausführliche Berechnung der
Lichtgeschwindigkeit nach dem Roemer-Verfahren, einen Fall, den
Relativisten seit jeher großzügig übersehen haben. Dass die Methode
von Roemer von vornherein einen Genickschuss für die ganze relative
Gleichzeitigkeit liefert, habe ich zwar schon oft erwàhnt, aber
natürlich ohne Erfolg.

Man muss einfach mal nüchtern die Fakten betrachten, das mathematische
Spukschloss namens RT hinter sich lassen, tief durchatmen und wieder
zu Verstand kommen. Natürlich ist ein Entzug schwer, wenn man
jahrzehntelang auf Droge war. Die Frage ist also nicht, ob die RT
falsch ist. Das ist sie und das war sowieso von Anfang an klar. Die
Frage ist nur, wie lange man diese dusselige Pseudophysik noch in den
Lehrtexten ertragen muss. Es ist wie in dem Witz über den chinesischen
Scharfrichter, der über ein derart scharfes Schwert verfügt, dass der
Delinquent von seiner Hinrichtung nichts merkt. Auf seine Beschwerde,
der Scharfrichter solle nun endlich zuschlagen, erwidert der nur:
nicken Sie mal. Die RTler werden sich noch lange weigern zu nicken.
 

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#1 Helmut Wabnig
28/09/2010 - 12:22 | Warnen spam
On Tue, 28 Sep 2010 02:20:19 -0700 (PDT), Philo
wrote:

Bekanntlich halten Relativisten GPS für eine fulminante Bestàtigung
ihres Glaubenssystems. Statt dessen widerlegt es die zentrale
Behauptung dieser Theorie.
rxiv.org/pdf/1008.0035v1.pdf

Gift berechnet hier die Lichtgeschwindigkeit, wie sie sich nach den
GPS-Daten in einem Inertialsystem IS darstellt, das sich in bezug auf
das erdzentrierte Inertialsystem ECI bewegt. Wie zu erwarten war ist
das Ergebnis c-v beziehungsweise c+v, je nach Richtung der Bewegung
vom IS im ECI. Wunderbar einfach und durchschlagend, ich möchte sagen
vernichtend für die RT.

Gleichzeitig zeigt die Sache die Sinnlosigkeit der üblichen
Lehrbuchberechnungen. Denn der relativistische Relativierungseinwand,
dies sei die Geschwindigkeit des Lichts im IS "gesehen von einem
Beobachter im ECI", làsst sich hier nur schlecht anbringen, weil die
relative Gleichzeitigkeit der Lehrbücher bei wirklichen Messungen
keine Rolle spielt. Man hat nun einmal nur die eindeutigen Zeiten und
Positionen der GPS-Uhren zur Verfügung und nicht Zeiten, die "von A
gleichzeitig gesehen" diese Werte und "von B gleichzeitig gesehen"
andere Werte liefern. Ob ein Beobachter auf der Erde oder auf dem
Satelliten hockt oder wie auch immer bewegt ist, spielt für die Zeiten
und Positionen keine Rolle, alles andere sind Lehrbuchscherze. Oder
nicht? Möglicherweise sind die GPS-Uhren auch falsch synchronisiert.
Laut Einstein müssen sie ja von Beobachtern in ihrem eigenen
Inertialsystem synchronisiert werden, das heißt man müsste eigentlich
die Beobachter mit den Satelliten hinaufschießen und dann im Orbit
Einsteins Methode von 1905 anwenden. Anders geht es im Lehrbuch nicht.
Sagenhaft, was dieser Bürophysiker für einen Quatsch produziert hat.
Kein Wunder, dass Louis Essen sich nur noch fragte, ob es sich um
einen Witz oder um einen Schwindel handelt und sich schließlich der
Meinung von Frederick Soddy anschloss: ein anmaßender Schwindel.

Hier
http://arxiv.org/abs/0708.2687

findet man auch noch mal eine ausführliche Berechnung der
Lichtgeschwindigkeit nach dem Roemer-Verfahren, einen Fall, den
Relativisten seit jeher großzügig übersehen haben. Dass die Methode
von Roemer von vornherein einen Genickschuss für die ganze relative
Gleichzeitigkeit liefert, habe ich zwar schon oft erwàhnt, aber
natürlich ohne Erfolg.

Man muss einfach mal nüchtern die Fakten betrachten, das mathematische
Spukschloss namens RT hinter sich lassen, tief durchatmen und wieder
zu Verstand kommen. Natürlich ist ein Entzug schwer, wenn man
jahrzehntelang auf Droge war. Die Frage ist also nicht, ob die RT
falsch ist. Das ist sie und das war sowieso von Anfang an klar. Die
Frage ist nur, wie lange man diese dusselige Pseudophysik noch in den
Lehrtexten ertragen muss. Es ist wie in dem Witz über den chinesischen
Scharfrichter, der über ein derart scharfes Schwert verfügt, dass der
Delinquent von seiner Hinrichtung nichts merkt. Auf seine Beschwerde,
der Scharfrichter solle nun endlich zuschlagen, erwidert der nur:
nicken Sie mal. Die RTler werden sich noch lange weigern zu nicken.




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