Grafikkartentreiber - div Verständnisfragen.

13/12/2008 - 05:15 von Anton Müller | Report spam
Hallo,

kürzlich hab ich versucht, div. Betriebssystem u.a. auch Debian Etch und
ein Suse9.0 auf Microsofts Virtual PC 2007 zum laufen zu kriegen, mit recht
zweifelhaftem Erfolg. Der Hostcomputer war ein IBM T40 und das
Hostbetriebssystem was WinXP prof. (((Kurz vorweg, ich habe dann VirtualBox
von Sun verwendet, womit die Installation von Debian Etch auch recht gut
funktionierte.))) Ok - weiter im Text...

M$ VPC emulierte wohl eine S3 Gafikkarte (genauer Typ müsste ich jetzt
nachgucken...fall jemand das wissen will, dann mache ich das.). Nach dem
booten von Suse9.0 war auf dem KDE die Grafikauflösung von 800 x 600 "fest"
eingestellt, d.h. im "Kontrollcenter" des KDE nicht verànderbar. Der
Versuch mit Debian Etch verlief noch klàglicher, hier gab es nur ein buntes
Streifenmuster und die Fehlermeldung der virtuellen Umgebung (v.U.), dass
das Gastbetriebssystem eine höhere Auflösung verwendet, als daß die v.U.
zur Verfügung stellt.

Mit Google hab ich rausgefunden, daß die von der v.U. bereitgestellte
Farbauflösung auf 16 Bit beschrànkt ist, und hab das in der xorg.conf
geàndert. Danach hatte ich zwar die Gnoem GUI, aber nur mit einer festen,
nicht verànderbaren Auflösung von 640 x 480, womit sich natürlich gar nix
anfangen làßt, und das, obwohl in der xorg.conf die Auflösungen 640x480,
800x800 und 1024x768 aufgeführt sind. Eine Installation einses Win98
zeigte, dass eine Auflösung von 1024x768 mit der v.U. tatsàchlich möglich
ist, es sich also wahrscheinlich um ein Konfigurationsproblem meiner
Linuxdistributionen handelt.


Auf folgende Fragen hàtte ich gerne eine Antwort (falls das jemand weiß und
Lust hat, etwas dazu zu schreiben;-)

1. Weshalb konnte ich auf der graphischen Oberflàche die Auflösung von
640x480 (bei Debian) (bzw 800x600 bei Suse) nicht veràndern, obwohl doch in
der xorg.conf auch die Eintràge für andere Auflösungen vorhanden sind.

2. Wie funktioniert das überhaupt mit der "Hardwareerkennung" - also wie
fragt "die Distribution" die Hardware ab. Gibt es da irgendwelche "Normen",
mit deren Hilfe die Installationsskripte die umliegende Hardware abfragen
und wo kann ich mehr darüber erfahren.

3. Gibt es irgendwelche "Standardgrafktreiber" die (fast) immer
funktionieren?

4. Wieso sind in der xorg.conf noch irgendwelche Zeilenfrequenzen
eingtragen, obwohl es sich bei dem Computer um ein Laptop mit
LCD-Bildschirm handelt - sind da diese Eintràge nicht obsolet?

5. Ist mir aufgefallen, dass in der xorg.conf ein Eintrag für den
Grafikkartenhersteller vorhanden ist. Muß man das so verstehen, daß es für
jeden Grafikkartenhersteller nur einen einzigen Treiber gibt, der durch
diesen Eintrag in der xorg.conf ausgewàhlt wird? (Hàtten sie die Hersteller
von Grafikkarten denn nicht auf eine Norm einigen können :-(?

(((Hàtten sich die Hersteller von Socken nicht auf ein Muster einigen
können das würde einem das Sortieren nach der Wàsche ersparen können ;)


Gruß
Anton
 

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#1 Arnim Sommer
13/12/2008 - 10:11 | Warnen spam
Anton Müller schrieb:
Hallo,

kürzlich hab ich versucht, div. Betriebssystem u.a. auch Debian Etch und
ein Suse9.0 auf Microsofts Virtual PC 2007 zum laufen zu kriegen, mit recht
zweifelhaftem Erfolg. Der Hostcomputer war ein IBM T40 und das
Hostbetriebssystem was WinXP prof. (((Kurz vorweg, ich habe dann VirtualBox
von Sun verwendet, womit die Installation von Debian Etch auch recht gut
funktionierte.))) Ok - weiter im Text...



Du weißt, daß im X Window System Programm und Darstellung getrennt sind?
Ein X-Server wie Xming könnte für Dich ein brauchbarer alternativer Ansatz sein.

A!S
Arnim - die eleganteste Auspràgung von schwarz!

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