Gravitationswechselwirkung

24/09/2007 - 12:39 von Thomas Heger | Report spam
Hi NG

ich hatte ja schon mal genervt, wollte aber mal fragen ob meine Sichtweise
zum Thema Gravitation einigermaßen zutreffend ist. Es geht in etwa so:

je lànger ich mich mit dem Thema beschàftige, umso mehr sehe ich die
Gravitation entschwinden. Es ist für mich so, als wàre die Gravitation
überhaupt keine Wechselwirkung zwischen Körpern, sondern nur eine Beziehung
zwischen Raum und Körpern.

Es ist also nicht so, das etwa die Erde den Mond anzieht, sondern die
Beziehung Erde<->Mond funktioniert so, als ob die Erde sich schnurgerade
durch die Raumzeit bewegt und der Mond auch, wobei jeder Körper seine eigene
Definition von gerade besitzt.

Der Raum bekommt dadurch eigenartige 'features'. Es ist erstmal der selbe
Raum, welcher nur aus jeder Perspektive anders aussieht. Das wie wird
bestimmt durch Masse und Energie.

Wenn man die Gravitation als geometrische Eigenschaft der Raumzeit
betrachtet, so stellt sich die Frage nach der Natur der Raumzeit um so
stàrker. Wie kann ein leeres Nichts überhaupt eine Geometrie haben, sich
ausdehnen und Kràfte vermitteln?

Dabei bleibe ich immer wieder bei einem Bild hàngen: Raum ist nicht eine Art
Hintergund, sondern Folge eines Effekts, nàmlich dem das die Zeit vergeht.

Betrachtet man Sonne und Alpha Centauri, so bilden beide ein sehr flaches
Dreieck mit dem Urknall als Spitze. Zwischen ihnen befindet sich sehr viel
leerer Raum, welcher sich langsam ausdehnt. Diesen leeren Raum verzerren die
Massen der Sterne.

Betrachtet man die Entwicklung in der Geschichte des Alls, so war dieser
Raum anfangs nicht vorhanden, sondern 'entstand' in der Zwischenzeit.
Er entstand aber nicht in der Beziehung Sonne <-> Alpha Centauri, sondern in
deren beider Beziehung zum Urknall. (Andernfalls müßte die Bewegung ganz
anders verlaufen. ) Alpha Centauri merkt also gar nichts von unserer Sonne,
sondern schwimmt auf der gleichen Welle des entstehenden Raumes, welche
diese ein wenig verzögert. Diesen Effekt bezeichnen wir als Gravitation.

Thomas Heger
 

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#1 Thomas Heger
24/09/2007 - 13:52 | Warnen spam
"Thomas Heger" schrieb im Newsbeitrag
news:fd863v$he9$03$
Hi NG


Betrachtet man Sonne und Alpha Centauri, so bilden beide ein sehr flaches
Dreieck mit dem Urknall als Spitze. Zwischen ihnen befindet sich sehr viel
leerer Raum, welcher sich langsam ausdehnt. Diesen leeren Raum verzerren
die
Massen der Sterne.

Betrachtet man die Entwicklung in der Geschichte des Alls, so war dieser
Raum anfangs nicht vorhanden, sondern 'entstand' in der Zwischenzeit.
Er entstand aber nicht in der Beziehung Sonne <-> Alpha Centauri, sondern
in
deren beider Beziehung zum Urknall. (Andernfalls müßte die Bewegung ganz
anders verlaufen. ) Alpha Centauri merkt also gar nichts von unserer
Sonne,
sondern schwimmt auf der gleichen Welle des entstehenden Raumes, welche
diese ein wenig verzögert. Diesen Effekt bezeichnen wir als Gravitation.





Ich wollte noch ergànzen, das meiner Meinung nach deswegen das Konzept der
dunklen Materie auch nicht ganz stimmen kann. Auch werden die Galaxien nicht
durch die Gravitation zusammengehalten bzw. in Rotation versetzt, sondern
die Expansion des Raumes entwickelt die die Form der Galaxien bestimmende
Dynamik.

Es ist eine etwas eigenwillige Vorstellung, aber mir scheint sie nicht
völlig abwegig:
wenn man das Konzept Gravitation auf kosmischen Skalen knickt und sich nur
auf die Expansion konzentriert, müßte man viel bessere Modelle entwickeln
können.

Die Expansion ist immerhin eine 'bewiesene' Tatsache, wàhrend man nicht
weiß, ob es überhaupt eine gravitative Wechselwirkung zwischen benachbarten
Gallaxien gibt.
Mein Bauchgefühl sagt mir, das kann gar nicht sein, eine Wechselwirkung über
solche Distanzen. Die entsprechenden Modelle scheinen ja auch nicht zu
stimmen.


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