Greensche Funktion

20/07/2011 - 00:03 von Bader Deinhof | Report spam
Der Satz von Green ist natürlich schon toll : " Der Inhalt von einem
Gebiet = der Rand von dem Gebiet ! "
Wer hat mit dieser Methode schon mal was selbstàndig gerechnet ?

Die nach dem Physiker und Mathematiker George Green benannte Greensche
Funktion ist ein Hilfsmittel bei der Lösung inhomogener linearer
Differentialgleichungen. Man sagt, eine Greensche Funktion „propagiert
die Inhomogenitàt“. In der Potentialtheorie und Schweremessung wird
sie u. a. zur Lösung des Ersten Randwertproblems eingesetzt. Siehe
auch Fundamentallösung und Übertragungsfunktion.

In der Theoretischen Physik, besonders in der Hochenergie- und
Vielteilchenphysik, wird ferner eine Fülle verschiedener Funktionen
definiert, die allesamt als „Greensche Funktionen“ bezeichnet werden
und mit den hier angegebenen Funktionen in der einen oder anderen Form
verwandt sind, ohne dass dies auf den ersten Blick erkennbar wàre.
Diese Funktionen sind im Folgenden nicht gemeint.
 

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#1 Ernst Sauer
20/07/2011 - 13:03 | Warnen spam
Am 20.07.2011 00:03, schrieb Bader Deinhof:
Der Satz von Green ist natürlich schon toll : " Der Inhalt von einem
Gebiet = der Rand von dem Gebiet ! "
Wer hat mit dieser Methode schon mal was selbstàndig gerechnet ?




Damit können wir Bauing. z.B. sehr schön die sog. Flàchenmomente höherer
Ordnung für meist polygonal berandete Flàchen berechnen. Schon für die
Schwerpunktsbestimmung ist der Satz eine große Hilfe.

Die nach dem Physiker und Mathematiker George Green benannte Greensche
Funktion ist ein Hilfsmittel bei der Lösung inhomogener linearer
Differentialgleichungen.



Wenn ich es richtig sehe, sind die sehr hilfreichen "Einflusslinien" für
Schnittgrößen in Stabtragwerken (Biegemomente, Querkràfte, Verformungen
...) Greensche Funktionen. Diese Funktionen zeichnen sich dadurch aus,
dass sie im Aufpunkt eine definierte Unstetigkeit haben (Knick, Sprung,
Versatz der Größe "1").

Muss ein genialer Mensch gewesen, der Herr Green. Oder war er nur
ein Plagiator, denn es gibt ja auch die Sàtze von Stokes und Gauss.

Gruß
E.S.

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