Grenzen der Vorstellbarkeit

02/02/2010 - 15:55 von Manfred Ullrich | Report spam
Anlàsslich einer Diskussion habe ich mir Gedanken gemacht.
Das ist ein Koaxialkabel. An einem Ende eine Gleichstromquelle, am anderen ein Widerstand.
Es fließt also elektrische Energie durch das Kabel. Wenn das Kabel sehr gut leitet, dann -
so kann man doch sagen - geht so gut wie alle Energie eigentlich nur durch den ringförmigen
Zwischenraum zwischen Innen- und Außenleiter.

Diese Energie macht sich bemerkbar durch - erstens - einem elektrischen Feld radial zwischen
Innen- und Außenleiter und - zweitens - zusàtzlich einem ringförmigen Magnetfeld um den
Innenleiter bis zum Außenleiter.

Nun ist es doch aber so - oder nicht? -, dass diese beiden Felder stationàr sind, sie bewegen
sich nicht. Aber die Energie, die ja aus beiden Feldern besteht, schreitet voran! Und da hakt
es mit meiner Vorstellung aus.

Die Richtung des Voranschreitens ergàbe sich gemàß der "Rechten Handregel" aus Richtung
des elektrischen Feldes (Daumen) und der Richtung des magnetischen Feldes (Zeigefinger)
in Richtung des Mittelfingers.

Nun könnte man so ein Teil-Feld konstruieren durch einen Plattenkondensator, an dem eine
Gleichspannung ansteht und quer dazu ein Dauermagnet ein Magnetfeld zwischen den Platten
erzeugt. Da ist doch kein Unterschied zum Obigen - oder? Aber da erkenne ich keine
voranschreitende Energie.

Kann mir jemand meine Vorstellung erweitern? Oder ist das wieder so ein Fall, wo man es
als gegeben hinnehmen muss gemàß dem Ausspruch: Die Physik erklàrt nicht, sie beschreibt?

Gruß
Manfred
 

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#1 Michael
02/02/2010 - 16:09 | Warnen spam
On 2 Feb., 15:55, "Manfred Ullrich" wrote:
Anl sslich einer Diskussion habe ich mir Gedanken gemacht.
Das ist ein Koaxialkabel. An einem Ende eine Gleichstromquelle, am anderen ein Widerstand.
Es flie t also elektrische Energie durch das Kabel. Wenn das Kabel sehr gut leitet, dann -
so kann man doch sagen - geht so gut wie alle Energie eigentlich nur durch den ringf rmigen
Zwischenraum zwischen Innen- und Au enleiter.

Diese Energie macht sich bemerkbar durch - erstens - einem elektrischen Feld radial zwischen
Innen- und Au enleiter und - zweitens - zus tzlich einem ringf rmigen Magnetfeld um den
Innenleiter bis zum Au enleiter.

Nun ist es doch aber so - oder nicht? -, dass diese beiden Felder station r sind, sie bewegen
sich nicht. Aber die Energie, die ja aus beiden Feldern besteht, schreitet voran! Und da hakt
es mit meiner Vorstellung aus.



Hm, Energie schreitet doch nicht voran.
Wird sie nicht "umgewandelt"?
Und Energie besteht aus Feldern?
Ich glaube, die Formulierung trifft es auch nicht.
Mal abgesehen davon kann ich mir Energie überhaupt nicht vorstellen.
Total abstrakte Größe.

Kann mir jemand meine Vorstellung erweitern? Oder ist das wieder so ein Fall, wo man es
als gegeben hinnehmen muss gem dem Ausspruch: Die Physik erkl rt nicht, sie beschreibt?



Also im Falle von "Energie" ist das wohl so.
Das ist wirklich ein sehr abstrakte Zustandsbeschreibung eines
Systems.
Gàbe es keine "Energieerhaltung" würde man den Begriff wahrscheinlich
gar nicht verwenden.

Michael

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